Wie Alt Ist Der Papst?

Wie alt ist der Papst heute?

Mit dem Tod von Papst Benedikt XVI verliert die Katholische Kirche einen bedeutenden Würdenträger. Seit 2005 hatte Joseph Ratzinger, wie Benedikt mit bürgerlichem Namen hieß, die Papstwürde inne, auch wenn er de facto nach seinem Rücktritt 2013 keine offiziellen Pflichten mehr ausführte und zurückgezogen lebte.

  1. Schon während seiner Amtszeit gehörte Benedikt zu den ältesten Amtsinhabern, wie die Statista-Grafik zeigt.
  2. Sein Nachfolger Franziskus hat ihn dahingehend jedoch schon längst überholt. Am 17.
  3. Dezember feierte der amtierende Pontifex seinen 86.
  4. Geburtstag und ist damit der drittälteste Papst in der Geschichte.

Nur zwei andere amtierende Päpste haben ein höheres Alter erreicht als Jorge Mario Bergoglio, wenn man Benedikt XVI. nicht mitzählt. Ein Blick in die Geschichtsaufzeichnungen des Vatikans verrät, dass Leo XIII. mit 93 Jahren der mit Abstand betagteste Amtsinhaber seit Beginn der Aufzeichnungen war. Beschreibung Die Grafik bildet die Lebensdauer der ältesten Päpste im Amt ab. (inkl. lebendem Amtsinhaber) Melden URL für Referenzlink :

Wie viel verdient man als Papst?

Verdient ein Papst Geld? – Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die sich zu Recht fragen, über welches Vermögen Papst Franziskus verfügt. Denn die Finanzen der katholischen Kirche sind immer wieder für aufsehenerregende Nachrichten und Skandale verantwortlich.

  • Obwohl der Papst das Oberhaupt der katholischen Kirche und des Vatikanstaats ist, bezieht Franziskus selbst kein Gehalt,
  • Dem Papst werden im Gegenzug alles, was er zum Leben und für seine Reisen benötigt, zur Verfügung gestellt.
  • Daher bedarf es keines Gehalts für seine persönlichen Bedürfnisse.
  • Auch zusätzliche Ausgaben wie Strom oder Telefonkosten werden vom Vatikan übernommen,

Der Vatikanstaat finanziert sich durch interne Geschäfte, den Verkauf von Souvenirs sowie freiwillige Spenden. Jährlich belaufen sich diese Spenden auf etwa 85 Millionen Euro. Dieses Geld wird von der Vatikanbank verwaltet und investiert.

Wie alt ist der älteste Papst?

Papst Leo XIII. war, als er 93-jährig starb, der bisher älteste Papst. Benedikt XVI., der schon 2013 auf sein Amt verzichtet hatte, übertraf 2020 dieses Alter und wurde schließlich 95 Jahre und 259 Tage alt.

Wie alt darf ein Papst sein?

Zur Papstwahl berechtigt sind laut Quelle Kardinäle, die vor Beginn der Sedisvakanz (Zeit zwischen Rücktritt des Papstes und Neuwahl) das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Im Februar 2013 wurde bekannt, dass der derzeitige Papst Benedikt XVI. sein Amt zum 28. Februar 2013 niederlegen wird.

Wie alt war der jüngste Papst?

Einzelnachweise –

  1. ↑ nach Hadrian VI. aus Utrecht 1522
  2. ↑ Seligsprechung in Rekordzeit, orf.at
  3. ↑ Johannes XXIII. und Johannes Paul II. auf dem Weg zur Heiligsprechung, Radio Vatikan online, 5. Juli 2013; abgerufen am 5. Juli 2013.
  4. ↑ Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen, Frankfurter Allgemeine Zeitung online, 5. Juli 2013; abgerufen am 5. Juli 2013.
  5. ↑ Liturgische Feiertage für zwei heilige Päpste, Radio Vatikan. Abgerufen am 13. September 2014.
  6. ↑ Matthias Drobinski, Thomas Urban: Johannes Paul II. Biographie. München 2020, S.19–23
  7. ↑ Gerhard Knauck: Einen zweiten solchen Menschen zu finden ist schwer, In: Die Welt, 4. April 2005.
  8. ↑ Guido Knopp: Johannes Paul II. und die Freiheit, In: Vatikan – Die Macht der Päpste, Wilhelm Goldmann Verlag. München.1998.S.340. ISBN 3-442-15007-8
  9. ↑ Deutsche Übersetzung in: Karol Wojtyła / Johannes Paul II.: Primat des Geistes. Philosophische Schriften.H. Seewald, Stuttgart 1980, ISBN 3-512-00573-X, S.37–197.
  10. ↑ Hochspringen nach: a b Bernice & Konstantin Kaminskij: Teilhabe und Solidarität. Der Bühnenautor Karol Wojtyła und die dramatischen Ursprünge der ostmitteleuropäischen Dissidentenbewegung. In: Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte 19/1 (2015), 87–117. academia.edu
  11. ↑ Gerhard Gnauck : Kampf um den Papst. Johannes Paul II. war lange der Übervater der polnischen Nation. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21. Mai 2023, S.5.
  12. ↑ Zitate bei Matthias Drobinski, Thomas Urban : Johannes Paul II. Der Papst, der aus dem Osten kam,C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-74936-0, im Kapitel „Charisma und spontane Begegnungen”, S.143–149.
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  14. ↑ Marta Kijowska in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Februar 2020, S.10, „Marx hatte er im Repertoire”
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  16. ↑ wdr.de 13. Mai 2006.
  17. ↑ storico.radiovaticana.org
  18. ↑ zeit.de
  19. ↑ Der barmherzige und politische Papst
  20. ↑ Der „eilige Vater” In: Hamburger Abendblatt,16. Oktober 2003, abgerufen am 22. November 2021.
  21. ↑ Martin Warnke : Darf der Papst unseren Boden küssen? In: SwissEduc, 21. Juni 2000, abgerufen am 22. November 2021.
  22. ↑ Papst-Geschenk höher als der Petersdom
  23. ↑ Stationen im Leben von Papst Johannes Paul II.
  24. ↑ Hochspringen nach: a b Viktoria Bolmer: Die Freundin des Papstes. Süddeutsche Zeitung, 15. Februar 2016, abgerufen am 17. Februar 2016,
  25. ↑ Annette Langer : Johannes Paul II. und die Philosophin: „Mehr als Freunde, weniger als Liebhaber”. Spiegel Online, abgerufen am 17. Februar 2016,
  26. ↑ BBC-Dokumentation in arte-TV
  27. ↑ Mercedes Gordon: Juan Pablo II inaugura el Año Santo de la Redención, In: Ya, 26. März 1983, S.33.
  28. ↑ Andreas Dorschel : Es ist eine Lust zu beichten In: Süddeutsche Zeitung, 20. August 2004, S.14.
  29. ↑ Archivierte Kopie ( Memento vom 14. April 2016 im Internet Archive )
  30. ↑ Österreichischer Rundfunk 2016: Papst Johannes Paul II. hatte bereits in seinem großen „Mea culpa” (Schuldbekenntnis) im Jubiläumsjahr 2000 um Vergebung für die Inquisition und andere Vergehen der Kirche wie Kreuzzüge und Judenverfolgung gebeten.
  31. ↑ Das ist die Frau, zu der Papst Johannes Paul II. eine intensive Beziehung pflegte. In: Tagesspiegel.15. Februar 2016, abgerufen am 3. August 2022,
  32. ↑ Extrema aegrotatio, obitus, funebria (PDF; 5,5 MB) in italienischer Sprache, S.458 ff.; deutsch „Letzte Krankheit, Tod, Bestattungsfeiern”, deutschsprachige Wiedergabe, Auf S.475 ff. ist das Testament Johannes Pauls in polnischer Sprache abgedruckt.
  33. ↑ vatican.va
  34. ↑ Hochspringen nach: a b Christoph Paul Hartmann: Der Körper als Geschenk: Die „Theologie des Leibes”. In: katholisch.de.3. Februar 2020, abgerufen am 1. Juni 2022,
  35. ↑ Informationen zum Studiengang Theologie des Leibes, Phil.-theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz
  36. ↑ Generalaudienz vom 19. Dezember 1979: Ausführungen zu Scham und Nacktheit
  37. ↑ Johannes Paul II., 13. Katechese, 2. Januar 1980. In: Norbert und Renate Martin (Hrsg.): Johannes Paul II.: Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan. Eine Theologie des Leibes, Mittwochskatechesen 1979–1984, Vallendar 2008, S.137
  38. ↑ Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain, Januar 2007, ISBN 978-3-901853-14-2,
  39. ↑ Es gibt geringfügig unterschiedliche Zählweisen
  40. ↑ Thomas Rimmel: Die Theologie des Leibes von Johannes Paul II., S.20 ff
  41. ↑ Übersetzung aus der englischsprachigen Wikipedia
  42. ↑ Thomas Rimmel: Die Theologie des Leibes von Johannes Paul II., S.18 ff
  43. ↑ Msgr. Livio Melina, Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie. In: Carl A. Anderson, Jose Granados: Zur Liebe berufen – Eine Einführung in die Theologie des Leibes von Johannes Paul II., S.11
  44. ↑ vatican.va
  45. ↑ KIRCHE: „Legalisierung des Bösen”. Der Spiegel 32/2003, 4. August 2003, abgerufen am 6. Januar 2021,
  46. ↑ Kampfansage aus Rom. Der Spiegel 5/1998, 26. Januar 1998, abgerufen am 5. April 2019,
  47. ↑ Papst trifft Angehörige von Mafia-Opfern zu Wortgottesdienst kipa, letzter Abschnitt in der Mitteilung vom 21. März 2014.
  48. ↑ Johannes Paul II.: Botschaft zur Feier des Weltfriedenstags 1990, 8. Dezember 1989.
  49. ↑ Johannes Paul II.: Unterzeichnung der „Erklärung von Venedig”,10. Juni 2002.
  50. ↑ tibetfocus.com ( Memento vom 19. Oktober 2007 im Internet Archive )
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  52. ↑ Johannes Paul II. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO ( DHM und HdG )
  53. ↑ Ansprache während des Ökumenischen Treffens
  54. ↑ Peter Neuner: Neue Aspekte zur Abendmahlgemeinschaft. Die theologische Bedeutung der begrenzten Gottesdienstgemeinschaft mit den Altkatholiken, In: Wolfgang Seibel SJ (Hrsg.): Stimmen der Zeit, Heft 3, März 1974 Herder. Freiburg im Breisgau.S.172–173.
  55. ↑ Beschlüsse der Würzburger Synode. (PDF; 4,0 MB) Deutsche Katholische Bischofskonferenz, 5.4.1. Ostkirchen und altkatholische Kirche, S.214; abgerufen am 3. Mai 2014.
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  89. ↑ Betroffene zur Seligsprechung von Johannes Paul II. netzwerkB, SNAP; Pressemitteilung vom 28. April 2011.
  90. ↑ Norbert Denef : Beten statt helfen. Wie Papst Johannes Paul mir einen niederschmetternden Brief schrieb. In: Die Zeit, 28. April 2011, netzwerkb.org (PDF; 1,1 MB).
  91. ↑ Vatikan: Missbrauchsopfer kritisieren Seligsprechung von Johannes Paul II. unter Spiegel Online, 28. April 2011.
  92. ↑ Jason Horowitz: Sainted Too Soon? Vatican Report Cast John Paul II in Harsh New Light. New York Times, 15. November 2020.
  93. ↑ Interview mit Hans Küng „Er hat gewiss Lob verdient” in der Mitteldeutschen Zeitung, 28. April 2011 (abgerufen am 1. Juli 2021).
  94. ↑ Brief an die Freunde und Wohltäter Nr.78, veröffentlicht auf FSSPX.NEWS, 20. April 2011; remnantnewspaper.com A Statement of Reservations Concerning the Impending Beatification of Pope John Paul II auf The Remnant Online, 21. März 2011 (beide abgerufen am 29. Mai 2017).
  95. ↑ Robert Leicht : Wieso gerade ein Papst? In: Die Zeit, Nr.18/2011, S.64.
  96. ↑ Johannes Paul II. soll von Missbrauch gewusst haben, tagesschau.de, 8. März 2023
  97. ↑ Polish TV report: John Paul II knew of abuse as archbishop, abc News, Associated Press, 7. März 2023
  98. ↑ Warschau bestellt US-Botschafter ein, tagesschau.de, 9. März 2023
  99. ↑ Święty Jan Paweł II Patron Miasta Bełchatowa ( Memento vom 28. Januar 2015 im Internet Archive ) unter belchatow.pl, 9. Juli 2013 (abgerufen am 29. Mai 2017).
  100. ↑ Der große Polen-Papst: Vor 40 Jahren wird Karol Wojtyla zum Papst gewählt, MDR, 17. Oktober 2018, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  101. ↑ Weltgrößte Statue von Johannes Paul II. enthüllt auf bild.de, 13. April 2013 (abgerufen am 29. Mai 2017).
  102. ↑ Warschau eröffnet größtes Papstmuseum des Landes, RBB Kultur, 17. Oktober 2019.
  103. ↑ katholisch.de
  104. ↑ episkopat.pl
  105. ↑ Chartquellen: DE AT CH UK
  106. ↑ Marx hatte er im Repertoire. Rückblick auf einen charismatischen Mann auf dem Apostolischen Stuhl, Rezension von Marta Kijowska, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Februar 2020, bei Buecher.de abgerufen am 26. Januar 2021.
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Vorgänger Amt Nachfolger
Eugeniusz Baziak Erzbischof von Krakau 1963–1978 Franciszek Kardinal Macharski
Johannes Paul I. Papst 1978–2005 Benedikt XVI.

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Personendaten NAME Johannes Paul II. ALTERNATIVNAMEN Wojtyła, Karol Józef KURZBESCHREIBUNG polnischer Geistlicher, 264. Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans GEBURTSDATUM 18. Mai 1920 GEBURTSORT Wadowice bei Krakau, Polen STERBEDATUM 2. April 2005 STERBEORT Vatikan

Wie viele Sprachen kann der Papst?

Herkunft und Ausbildung – Bergoglio im Alter von zwölf Jahren in der Klasse einer Salesianer -Schule (Vierter von links, dritte Reihe von oben) Bergoglios Vater, José Mario Francisco Bergoglio (1908–1959), stammte aus der piemontesischen Ortschaft Portacomaro nahe Asti in Italien,

  1. Seine Familie zog jedoch nach Turin, wo Bergoglios Großeltern eine Konditorei führten, während sein Vater eine Anstellung als Buchhalter in einer Bank fand.
  2. Weil dessen Mutter eine Gegnerin des Faschismus war, wanderte die Familie nach Argentinien aus, wo ein Onkel eine Pflastersteinfabrik betrieb und es zu beachtlichem Wohlstand gebracht hatte.

Während der Wirtschaftskrise 1932 ging der Betrieb bankrott und Bergoglios Großeltern und sein Vater zogen nach Buenos Aires, wo sie einen Lebensmittelhandel eröffneten. Dort heiratete der Vater am 12. Dezember 1935 die in Buenos Aires geborene Regina Maria Sivori (1911–1981), deren Eltern ebenfalls aus Italien stammten.

  • Später arbeitete der Vater als Buchhalter in einer Miederwarenfabrik,
  • Jorge Mario Bergoglio hat vier jüngere Geschwister: Óscar Adrián (* 1938), Marta Regina (* 1940), Alberto Horacio (* 1942) und María Elena (* 1949), von denen allein Letztere noch lebt.
  • Bergoglio erlangte einen Berufsabschluss als Chemietechniker,

Er trat 1958 in den Jesuitenorden ein und studierte zunächst Geisteswissenschaften in Chile, nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires an der Theologischen Fakultät des Colegio Máximo San José in San Miguel Philosophie (Abschluss 1960) und Katholische Theologie (Abschluss 1970).

Theologisch geprägt wurde er unter anderen von Lucio Gera, dem Begründer der „Theologie des Volkes”, einer argentinischen Variante der Befreiungstheologie, Von ihm übernahm Bergoglio die Überzeugung, dass die Kirche eindeutig an der Seite der Armen zu stehen und solidarisch deren Rechte und Teilhabe in Kirche und Gesellschaft einzufordern habe.2012 ließ er Gera in der ansonsten den Bischöfen vorbehaltenen Krypta der Kathedrale von Buenos Aires bestatten.

Spirituell steht Bergoglio nach eigener Aussage auch der mystischen Strömung der Jesuiten Louis Lallemant, Jean-Joseph Surin und Peter Faber nahe. Bergoglio spricht fließend Italienisch und soll den italienischen Dialekt der Gegend um Portacomaro und die Lieder der Auswanderer beherrschen.

Ist der Papst Millionär?

So viel verdient der Papst – Der aktuelle Bischof von Rom und somit das Oberhaupt der katholischen Kirche ist Papst Franziskus, Der Aktuelle Papst ist Argentinier und sein bürgerlicher Name lautet Jorge Mario Bergoglio. Mit seiner großen Bekanntheit geht auch die Frage einher, wieviel der Papst verdient.

Finanzierung: Die katholische Kirche bezieht ihre Einnahmen hauptsächlich aus Kirchensteuern, Kirchenbeiträgen, Spenden und staatlichen Zuwendungen. Aus diesen Geldströmen wird unter anderem der Papst finanziert. Kirchengehälter: Der durchschnittliche Verdienst eines Pfarrers liegt in Deutschland bei 3700 Euro. Jedoch kann dieses je nach Region deutlich niedriger oder höher ausfallen. Der Papst erhält kein Gehalt (Stand: 18.12.22). Jedoch bezahlt der Vatikan alle Ausgaben, welche der Papst zum Leben benötigt. Darunter fallen unter anderem Nahrungsmittel, Kleidung und die Unterkunft. Des Weiteren stellt der Vatikan drei Ordensschwestern als auch zwei Sekretäre, um dem Papst beim Erfüllen seines Amtes zu unterstützen. Eigentum: Es gibt keine Regelungen, ob ein Papst Eigentum besitzen darf. Dieser darf vor Amtseintritt selbst entscheiden, ob er dieses behält oder spendet. Das Eigentum kann durchaus sehr hoch ausfallen. Bevor ein Papst zum Oberhaupt des Vatikans gekürt wird, ist er über einen langen Zeitraum in hohen Kirchenämtern aktiv. In Deutschland beträgt das Gehalt eines Kardinals bis zu 11.500 Euro pro Monat. Es gibt Erzbischöfe welche etwa 13.600 Euro oder mehr im Monat verdienen. Jedoch darf ein Papst nach seinem Amtsantritt kein Vermögen mehr anhäufen. Weitere Einkünfte: Erhält ein Papst nach Amtsantritt Einkünfte für Vorträge, aus veröffentlichten Büchern oder auf eine andere Weise, wird das Geld an karitative Zwecke gespendet.

Wie viel verdient der Papst? Er erhält für das Ausführen seines Amtes kein Gehalt. imago images / United Archives International Das könnte Sie auch interessieren:

Was kostet ein Papstbesuch?

Papstbesuch in Deutschland: Kosten und Logis Tausende demonstrieren in Spanien gegen den Besuch des Papstes, unter anderem wegen der hohen Kosten. In wenigen Wochen reist Benedikt XVI. auch nach Deutschland. Ein Überblick über die Ausgaben, die auf den Steuerzahler zukommen.

Hamburg – Es ist ein netter Kniff, den sich die Deutsche Bischofskonferenz überlegt hat: Der Deutschland-Besuch des Papstes Ende September koste jeden Katholiken hierzulande rund einen Euro, so die Rechnung. Könnte schlimmer kommen, mag man denken. Vier Tage Papst für den Preis eines Hamburgers. Nicht schlecht.

Es ist der Versuch, die Summe von rund 25 Millionen Euro herunterzubrechen – und sie zugleich ein bisschen sympathischer zu machen. Ein Euro, wer wird da schon meckern. Allein: So einfach ist die Rechnung nicht. Tatsächlich zahlt die katholische Kirche 25 bis 30 Millionen Euro für den Besuch vom 22.

Bis zum 25. September. Verteilt werden die Kosten auf die drei Bistümer, die der Papst besucht. Berlin zahlt 3,5 Millionen Euro, und Freiburg je rund elf Millionen. Das sei “vertretbar”, sagen Repräsentanten der katholischen Kirche. Der im Mai, ausgerichtet von der, sei im Vergleich viel teurer gewesen.

Die Gebührenzahler mussten damals 12,5 Millionen Euro berappen. Der Papstbesuch gehe nicht zu Lasten anderer Ausgaben, bemüht sich die Kirche herauszustellen – es soll keinen Spielraum für falsche Kalkulationen geben. Man kennt die Vorbehalte: 25 Millionen Euro für den Papst – während in Afrika Tausende Menschen vom Hungertod bedroht sind.

Es würden keine nationalen oder internationalen Programme gekürzt, heißt es von Seiten der Bischofskonferenz beschwichtigend. Die Kosten für den Bund – kaum kalkulierbar 25 Millionen Euro für fünf Großgottesdienste, Großleinwände, Lautsprecher, das Auf- und Abbauen von Altaren, die Sitzplatzbeschilderung des Berliner Olympiastadions, sanitäre Anlagen.

“Mir ist wichtig, deutlich zu machen, dass diese Kosten für eine viertägige Papstreise angemessen sind”, sagt Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn weitere Kosten werden vom Steuerzahler getragen.

  • Unter anderem kommen Bund und Länder für die Sicherheitsvorkehrungen auf, die entlang der mehr als 30 Programmpunkte der Reise notwendig sind.
  • Für gilt die höchste Sicherheitsstufe, wie für US-Präsident,
  • Tausende Polizisten werden im Einsatz sein, um das Kirchenoberhaupt zu schützen – und die Abertausende Pilger, die erwartet werden.

Für diese Planungen sind die Länder zuständig, die Kosten sind daher unüberschaubar. Fest steht, dass mehrere Millionen Euro anfallen werden, um Logistik und Sicherheit zu finanzieren. Abgeordnete der Linken haben eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt.

  • Ihr Betreff: “Kosten und Programm des Papstbesuchs im September 2011”.
  • Die Antwort steht noch aus, sie wird für die kommende Woche erwartet.
  • Möglich ist nur eine Annäherung an die genaue Summe: Im Haushalt des Landes Baden-Württemberg ist der Papstbesuch aufgeführt, die Sicherheitsmaßnahmen werden mit fünf Millionen Euro veranschlagt.

Hinzu kommen noch einmal 300.000 Euro allein in der Stadt Freiburg. In der Gemeinde Gottenheim bei Freiburg wird beispielsweise ein Bahnsteig verlängert, damit mehr Waggons die Pilger in die Breisgau-Metropole bringen können. Nach Schätzungen des Landesverbandes der Gewerkschaft der Polizei dürften etwa 4000 bis 5000 Beamte in Baden-Württemberg zum Einsatz kommen.

Das alles kostet. Welche Ausgaben Berlin und Thüringen für den Besuch veranschlagen, ist nicht bekannt. Man windet sich: Bei der Haushaltsplanung sei der Besuch noch nicht bekannt gewesen, die Kosten ließen sich erst nach Ende der Reise bestimmen. Ein Ereignis “nie dagewesener Größe” Dabei ist der Rechtfertigungsdruck hier weit größer als in Baden-Württemberg, wo gut ein Drittel der Bevölkerung Katholiken sind: Nur rund neun Prozent der Berliner sind katholisch und sieben Prozent der Thüringer.

Doch auch in den beiden östlichen Bundesländern richtet man sich her für den Papst. Die Straße rund um die Wallfahrtskapelle Eichsfeld in Thüringen wird ausgebaut. Kostenpunkt: mehr als 500.000 Euro. Und Erfurt rüstet sich für das Public Viewing der Papstmesse, auch hier werden Straßen ausgebaut.

  1. Ostenpunkt: mehr als 300.000 Euro.
  2. Es läppert sich.
  3. Der Papstbesuch sei ein Ereignis von “nie dagewesener Größe und Bedeutung”, heißt es bei der Stadtverwaltung.
  4. Die Städte versprechen sich einen immensen Profit – materiell, ideell und vor allem “langfristig”, wie es in Freiburgs Marketingabteilung heißt.

Auch Berlin hofft auf “weltweite Medienpräsenz”, die Senatsverwaltung der Hauptstadt rechnet mit etwa 40.000 bis 50.000 Übernachtungen während des Besuchs. Ihrer Kalkulation zufolge könnte dies der Wirtschaft bis zu zehn Millionen Euro einbringen. Mehr Hotelgäste, Extraeinnahmen für Geschäfte und Restaurants – darauf setzt auch Thüringens Landeshauptstadt Erfurt.

  1. Der Papstbesuch werde den Bekanntheitsgrad der Stadt steigern: “Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden viele Menschen erstmalig auf Erfurt aufmerksam”, heißt es recht bescheiden bei der Stadtverwaltung.
  2. Die Kirche selbst verdient gut am Merchandising, an Papst-Kissen, Papst-Tassen, Papst-Kerzen.
  3. Beim in Köln brachte der Schnickschnack allein 150.000 Euro Gewinn.

Für den Besuch im September sollen nun außerdem Sponsoren gewonnen werden. Das Hotelportal HRS hat bereits zugesagt, auch Banken wurden gewonnen. Der wohl größte Sponsor aber sind die Katholiken selbst: Im Mai wurde in den Kirchen eine Kollekte für den Papstbesuch gesammelt.1,5 Millionen Euro berappten die Gläubigen.

Wie hoch ist die Rente vom Papst?

Millionenboni für Manager, Spitzenverdienste für Vorstandsvorsitzende. Aber wovon lebt eigentlich der Heilige Vater? Bekommt ein Papst einen Ehrensold? Franziskus fühlt sich wie auch sein Vorgänger der Armut verpflichtet. Ein Papst, der sich nach dem heiligen Franziskus von Assisi benennt und eine arme Kirche für die Armen fordert – das lenkt den Blick unweigerlich auf die finanziellen Verhältnisse, in denen der Papst selbst lebt.

Konkret: Was verdient eigentlich ein Nachfolger des Apostels und früheren Fischers Petrus? Die Antwort ist einfach: Franziskus bekommt kein Gehalt, keinen Ehrensold, keine Aufwandsentschädigung und auch keine Boni, sondern schlichtweg das, was er braucht. So lautet die offizielle Standardauskunft des vatikanischen Presseamtes.

Jeder Vergleich etwa mit dem Gehalt eines Sparkassendirektors erübrigt sich. Rein staatsrechtlich betrachtet kann der Papst ohnehin gar kein Gehalt bekommen: Schließlich regiert er als absoluter Monarch unumschränkt über den Vatikanstaat. Zumindest rein theoretisch könnte er also über all die unermesslichen Kunstschätze frei verfügen und sie auch nach Gutdünken versilbern.

Orden zahlt lediglich Taschengeld Selbst wenn Franziskus ein Gehalt bekäme: Streng genommen müsste er es an seinen Orden, die Jesuiten, abgeben. Denn die Mitglieder der Gesellschaft Jesu verpflichten sich, ihre Einkünfte dem Orden zu überlassen; sie haben Armut gelobt. Der Orden zahlt ihnen lediglich ein bescheidenes Taschengeld aus.

So sehen es die Ordensregeln des heiligen Ignatius von Loyola (1491-1556) vor, nach denen Franziskus als Jorge Mario Bergoglio seit 1958 lebte. Vor seinem Eintritt in den Orden gehörte er als Sohn eines aus Italien eingewanderten Eisenbahnangestellten zur unteren Mittelschicht in Argentinien.

  1. Laut argentinischen Medienberichten besteht seiner ganzer Besitz gegenwärtig aus einem Koffer samt Inhalt und dem, was sich in seiner Dreizimmerwohnung in Buenos Aires befindet.
  2. Emeritierter Papst stiftet Geld aus Bücherverkauf Und was ist mit Benedikt XVI.? Für den emeritierten Papst gilt das Gleiche: Er bekommt keine Rente, sondern das, was er braucht.

Auch aus seiner Zeit als Theologieprofessor und Erzbischof von München-Freising kann er keinerlei Rentenansprüche in Deutschland geltend machen. Schon als Papst lebte er jedoch weitgehend anspruchslos, und so wird es wohl auch bleiben. Größere Einnahmen erzielt er freilich durch die Tantiemen aus dem Verkauf seiner Bücher.

  • Von seinem Amtsantritt im April 2005 bis zum Herbst 2010 waren das fünf Millionen Euro.
  • Das Geld kommt zur Hälfte der vatikanischen Joseph-Ratzinger/Papst- Benedikt-XVI.-Stiftung zugute; die andere Hälfte stiftet der Emeritus für wohltätige Zwecke.
  • Finanzspritze für Heiligen Stuhl kommt aus päpstlicher Bank Der Papst hat zwar kein Gehalt, dafür aber eine eigene Bank, das «Institut für die religiösen Werke».

Der jährliche Gewinn dieses Geldinstituts, kurz IOR (Istituto per le opere religiose) genannt, ist jedes Jahr für den Papst bestimmt.2011 waren das rund 49 Millionen Euro. Der Papst stellt diesen Überschuss seinerseits jedoch stets dem Haushalt des Heiligen Stuhls zur Verfügung.

Ohne diese Finanzspritze würde in der kurialen Bilanz eine beachtliche Lücke klaffen. Der Preis für dieses Zubrot war jedoch zuletzt sehr hoch – zu hoch, wie viele meinen: Anhaltende Berichte über angebliche schwarze Konten von Mafiosi und anderen dubiosen Gestalten, die ihre Gelder im Schatten des Petersdoms parken sollen, schadeten dem Image des Vatikans enorm.

Renaissance-Päpste fühlten sich nicht immer der Armut verpflichtet Dass es auch für einen Ordensmann bisweilen schwierig werden kann, auf den Spuren des heiligen Franziskus zu wandeln, wenn er gleichzeitig auch dem Stuhl Petri sitzt, zeigt das Beispiel von Papst Sixtus IV.

1471-1484): Der Franziskaner ließ die Sixtinische Kapelle erbauen, nicht eben ein Beispiel klösterlicher Schlichtheit. Und auch sein Ordensbruder Sixtus V. (1585-1590) hatte offenbar keine Skrupel, den Verkauf von Ämtern in Kurie und Kirche anzukurbeln, um Geld in die Kassen des Heiligen Stuhls zu spülen.

«Allen Genossen befehle ich, niemals Münzgeld in irgendeiner Form anzunehmen, auch nicht durch Mittelspersonen» – so schreibt der heilige Franziskus in seiner Ordensregel. Dieser Forderung zu genügen, dürfte auch dem Jesuiten Franziskus als Papst nicht schwerfallen.

Wie viele Päpste hatten Kinder?

Über die Jahrhunderte hinweg haben mehr als 50 Päpste, der berühmteste unter ihnen Alexander VI. Borgia, Kinder gezeugt und diese nach Kräften protegiert. Einige Päpste waren selbst Söhne früherer Päpste.

Welcher Papst hatte viele Kinder?

III. Päpste, die nach dem Zölibatsgesetz von 1139 uneheliche Kinder zeugten –

Name Pontifikat
Innozenz VIII. 1484 – 1492, zeugte mehrere Kinder
Alexander VI. 1492 – 1503, als Kardinal zeugte er mehrere Kinder, ernannte 2 Enkel zu Kardinälen im Alter von 14-16 Jahren
Julius II. 1503 – 1513, als Kardinal zeugte er drei Töchter
Paul III. 1534 – 1549, Geliebte, 3 Söhne und 1 Tochter
Pius IV. 1559 – 1565, 3 Söhne
Gregor XIII. 1572 – 1585, hatte einen Sohn, bevor er mit 40 Jahren Priester wurde

Quelle: Das Oxford-Wörterbuch der Päpste.

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Wer war der kürzeste Papst?

Er starb im Alter von 65 Jahren – Johannes Paul I. war der Vorvorvorgänger von Franziskus. Er wurde am 17. Oktober 1912 in einem norditalienischen Dorf in den Dolomiten als Albino Luciani geboren.1958 wurde er Bischof, nahm später am Zweiten Vatikanischen Konzil teil und wurde 1973 Kardinal.

Nach dem Tod von Papst Paul VI. wählte ihn das Konklave im August 1978 nach einem Tag Beratungen zum neuen Papst. Am 28. September starb er nach nur 33 Tagen im Alter von 65 Jahren. Er war einer der Päpste mit der kürzesten Amtszeit. Der Kurzzeit-Pontifex ist in Italien auch als “Papst des Lächelns” bekannt.

Sein Nachfolger wurde der Pole Karol Wojtyla, der sich Johannes Paul II. nannte.

Werden Päpste verbrannt?

logo!: Papstwahl Die Papstwahl läuft immer so ab, dass sich die Kardinäle 15 bis 20 Tage nach dem Tod oder Rücktritt eines in einem Konklave versammeln. Konklave kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “mit Schlüssel”. Kardinäle bei einer Messe zur Papstwahl Quelle: dpa Die Kardinäle werden für den Zeitraum der Wahl in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan eingeschlossen.

  • Weder Telefon, Internet, noch Fernsehen, Radio oder Zeitungen sind erlaubt.
  • Die Kardinäle sollen sich so ganz auf die Wahl konzentrieren können.
  • Außerdem ist die Wahl streng geheim: Die Kardinäle dürfen niemandem etwas von der Abstimmung verraten.
  • Papst Franziskus wurde 2013 gewählt.
  • Quelle: dpa Damit auch alle außerhalb des Konklave wissen, wie die Wahl ausgegangen ist, geben die Kardinäle Rauchzeichen: Wenn sich die Kardinäle nicht auf einen Papst einigen können, verbrennen sie die Stimmzettel mit einem speziellen Mittel.

Der Rauch, den die Menschen draußen sehen, ist dann schwarz. Dann stimmen die Kardinäle wieder ab, bis ein neuer Papst gewählt ist. Wenn sich die Kardinäle auf einen Papst geeinigt haben, werden die Stimmzettel mit einem anderen Mittel verbrannt. Dann ist der Rauch weiß.

Woher kommen die meisten Päpste?

Italien stellte mit 212 Päpsten die meisten bisherigen Päpste.

Wer war der erste Papst auf der Welt?

Das Matthäus-Evangelium berichtet, dass Petrus der erste Apostel war und Jesus ihm seine Kirche anvertraut: ‘Du bist Petrus, auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen.’ So wird Petrus zum ersten Bischof von Rom und laut katholischer Kirche der erste Papst.

Wer waren die schlimmsten Päpste?

Mit zwölf Jahren zum Papst gewählt – Peter Prange hat mit Der Kinderpapst einen Roman geschrieben, dessen Grundgerüst tatsächlich so passiert ist. Benedikt IX. wurde tatsächlich im Alter von zwölf Jahren inthronisiert, und sein Pontifikat gilt mit als das grausamste in der Geschichte der Päpste.

Dabei hat er tatsächlich fünf seiner Nachfolger im Amt erlebt, was in heutigen Dimensionen unvorstellbar ist. Diese Geschichte schreit förmlich nach einem Roman, und Prange hat den Schrei gehört und in einen spannenden, mitreißenden und ergreifenden Roman verpackt. Von der ersten Seite an, einer Rahmengeschichte um die Frage einer möglichen Seligsprechung Benedikts IX., zieht Prange den Leser in seinen Bann und entwickelt eine Geschichte um Macht, Gier und Positionen innerhalb der Kirche.

Teofilo wird von seiner Mutter auf den Papstthron gehievt, nachdem sie scheinbar ein Zeichen Gottes gesehen hat, dass er mit Teofilo viel vor hat, und auf dieses Zeichen wird Teofilo selbst sehr lange warten und daran verzweifeln. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass Geld und Macht das Sagen im Vatikan haben, und dass es nicht so sehr um den Glauben geht, sondern um Geld und Korruption.

Kein Wunder, dass, wenn sich Theophilos Grausamkeit zu legen scheint, manche das nicht glauben können: “Teofilo?” Gregorio verdrehte die Augen. “Er ist in der Kapelle – beten!” “Hat Euer Bruder den Verstand verloren?”, fragte Bonifacio. Dann brach er in polterndes Gelächter aus. “Ein Papst, der betet! Das glaubt uns kein Mensch!” Prange schafft es, den Leser in die Zeit kurz nach der Jahrtausendwende zu entführen und ihm die Machenschaften in Rom zu verdeutlichen.

Welche Familie mit welcher paktiert und wer mit oder gegen wen warum agiert, das wird klar und verständlich dargestellt, und glücklicherweise werden ist der Roman auch nicht mit Unwichtigkeiten überfrachtet. Die Erzählung geht geradeaus, und trotzdem wird eine passende mittelalterliche Stimmung erzeugt, die den Leser seine Romanhelden aus Fleisch und Blut erleben lässt, mit Ecken und Kanten und nicht immer sympathisch.

Wer war als längstes Papst?

Der Papst mit der längsten Amtszeit ist Papst Pius IX., der zwischen 1846 und 1878 31 Jahre und acht Monate lang im Amt war.

Wie viele deutsche Päpste gab es bis jetzt?

Deutsche Päpste Bislang kamen sieben Päpste aus Deutschland; mit Benedikt XVI. ist nun der achte Deutsche Nachfolger des heiligen Petrus. Gregor V. (996 – 999) Der erste deutsche Papst war Gregor V. Der als Bruno von Kärnten geborene Gregor kam am 3. Mai 996 im Alter von gerade mal 24 Jahren an die Spitze der katholischen Kirche.

Gregor nutzte dabei Beziehungen aus: König Otto III., der ihn ernannte, war ein Verwandter. Im Gegenzug revanchierte sich der junge Papst noch im selben Jahr damit, daß er Otto zum Kaiser krönte. Viel Glück bescherte ihm dies allerdings nicht: Der mit ihm unzufriedene römische Adel nutzte 997 eine kurze Abwesenheit Gregors, um einen Gegenpapst zu küren.

Erst mit Hilfe Ottos III. konnte er 998 aus Pavia nach Rom zurückkehren. Nur wenig später, wahrscheinlich am 18. Februar 999, starb Gregor an den Folgen einer Malaria. Clemens II. (1046 – 1047) Von einem ähnlichen Handel wie zwischen Gregor und Otto profitierten auch die ab 1046 folgenden fünf deutschen Päpste.

  1. So machte zunächst König Heinrich III.
  2. Den Niedersachsen Suitger, Graf von Morsleben und Hornburg, 1046 zu Papst Clemens II.
  3. Dieser krönte daraufhin Heinrich zum Kaiser.
  4. Clemens starb bereits ein Jahr später; Spekulationen zufolge wurde er vergiftet.
  5. Sein Grab im Bamberger Dom ist das einzige Papst-Grab nördlich der Alpen.

Damasus II. (1048 – 1048) Heinrich III. ernannte im Folgenden auch die deutschen Päpste Damasus II., Leo IX. und Victor II. Während Damasus nur 24 Tage nach seiner Wahl im Juli 1048 starb und keine Spuren in der Kirchengeschichte hinterließ,, Leo IX. (1049 – 1054),

Ist Leos Amtszeit von 1049 bis 1054 bis heute spürbar. Der heilig gesprochene Reformpapst schuf das Kardinalskollegium. Dies ist das höchste Beratungsgremium der Kirche, bis zu seiner Wahl zum Papst stand Kardinal Ratzinger an dessen Spitze. Leo zentrierte auch die kirchliche Macht, in dem er den Bischof von Rom zum alleinigen Oberhaupt der Kirche erklärte.

Gleichzeitig steht Leo aber für die Spaltung der römisch-katholischen Kirche von den Orthodoxen. Am 16. Juli 1054 veröffentlichte der Papst infolge anhaltender Machtkämpfe mit dem Patriarchen von Byzanz eine Bannbulle, die zur Trennung von westlicher und östlicher Kirche führte.

Victor II. (1055 – 1057) Victor II. setzte die innerkirchlichen Reformen seines Vorgängers fort und sorgte damit auch dafür, daß sich das von Leo IX. angeordnete Zölibat der Priester in der kirchlichen Praxis verfestigte.500 Jahre später wurde es beim Konzil in Trient endgültig festgeschrieben. Ansonsten war Victor eher ein politischer Papst, der nach dem Tod Heinrich III.

dessen erst sechsjährigem Sohn Heinrich IV. auf den Kaiserthron verhalf. Mit Victor endete auch die Periode der deutschen Päpste, die vom Vorrecht des alleinigen Papstwahlrechts des deutschen Kaisers profitierten. Stephan IX. (1057 – 1058) Stephan begleitete Kardinal Humbert von Silva Candida 1054 auf die Gesandtschaft nach Konstantinopel, während der es zum Abendländischen Schisma kam.

Nach dem Tod Viktors II. wurde Stephan, der Bruder Herzog Gottfried (des Bärtigen) von Lothringen, gegen seinen Willen zum Papst gewählt und am 3. August konsekriert. Die ohne Absprache mit dem deutschen Hof erfolgte Wahl erhielt nachträglich die (in ihrer Gültigkeit umstrittene) Zustimmung der Kaiserin Agnes.

St. bemühte sich wie seine Vorgänger um die Kirchenreform, insbesondere setzte er sich für die Durchsetzung des Zölibats und den Kampf gegen die Simonie ein. Trotz seines kurzen Pontifikats zählt St. neben Leo IX. und Nikolaus II. zu den entscheidenden “Protagonisten” der frühen Kirchenreform.

  1. Hadrian VI.
  2. 1522 – 1523) Der bis zum Jahre 2005 letzte deutsche Papst war Hadrian VI.
  3. Der in Utrecht geborene Sohn eines deutschstämmigen Zimmermanns wurde wegen seiner politischen Verdienste und seines vorbildlichen Lebens in Abwesenheit zum Papst gewählt.
  4. Seine von 1522 bis 1523 andauernde Amtszeit von 22 Monaten war dennoch eine unglückliche: Hadrian mußte sich mit den Herausforderungen der Reformation durch Luther auseinander setzen und mit dem Krieg der christlichen Länder gegen die Türken.

Die Römer begegneten ihm zudem mit tiefer Abneigung, da sie einen italienischen Papst wollten. Hadrian, der wegen seiner Herkunft in einigen Quellen auch als niederländischer Papst gilt, blieb denn auch fast ein halbes Jahrtausend der letzte Nicht-Italiener auf dem Stuhl Petri.

  • Erst Johannes Paul II.
  • 1978-2005) beendete die fast zur Regel gewordene Wahl italienischer Kardinäle.
  • Benedikt XVI.
  • 2005 – 2013) Benedikt XVI.
  • Joseph Ratzinger) ist am 16.
  • April 1927 (einem Karsamstag) in Marktl am Inn geboren worden.1951 wurde er zum Priester geweiht.
  • Als Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie lehrte er in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg.

Am Zweiten Vatikanischen Konzil nahm er als theologischer Berater teil.1977 wurde er Erzbischof von München und Freising und empfing die Kardinalswürde.1978 nahm er an der Wahl der Päpste Johannes Paul I. und Johannes Paul II. teil.1981 ernannte ihn der Papst zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre.

  • Am 19. April 2005 wurde er zum Papst gewählt.
  • Er verfasste während seiner Amtszeit drei Enzykliken – im Jahr 2006: Deus caritas est („Gott ist Liebe”), 2007: Spe salvi („Auf Hoffnung hin gerettet”), 2009: Caritas in veritate („Die Liebe in der Wahrheit”) sowie zahlreiche Apostolische Schreiben.
  • Dreimal besuchte er Deutschland (2005 zum Weltjugendtag in Köln, 2006 Altötting und Regensburg, 2011 Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg).

Insgesamt absolvierte der Papst 24 Auslandsreisen. Am 07.07.07 gab Benedikt XVI. durch das Motu proprio “Summorum pontificum” der bis 1965 zelebrierten Form der Messfeier als “außerordentlicher Form des Römischen Ritus” wieder dauerhaft Heimatrecht in der Kirche.

Am 11. Februar 2013 gab Benedikt XVI. während eines Konsistoriums bekannt, zum 28. Februar 2013, 20 Uhr (MEZ) „auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, zu verzichten”. Er sei „zur Gewissheit gelangt”, dass seine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet seien, „um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben”.

Zum ersten Mal, seit Gregor XII., Benedikt XIII. und Johannes XXIII. durch das Konzil von Konstanz 1414–1418 ihre Ämter verloren, schied damit ein Papst nicht durch Tod aus dem Amt. Aus eigener Entscheidung hatte dies zuletzt 1294 Coelestin V. getan. Seine Heiligkeit, der emeritierte Papst Benedikt XVI., verbringt seinen Lebensabend im früheren Kloster Mater Ecclesiae innerhalb des Vatikans.

  • Er empfängt Besuche, tritt aber nur noch selten in der Öffentlichkeit auf, so z.B.
  • Beim ersten öffentliche Konsistorium (Versammlung der Kardinäle) seines Nachfolgers Papst Franziskus am 22.
  • Februar 2014 im Petersdom und am 27.
  • April 2014 anlässlich der Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII.
  • Und Johannes Paul II.

durch Papst Franziskus auf dem Petersplatz. : Deutsche Päpste

Wie oft spricht der Papst?

Sonntägliches „Angelus”-Gebet – In der Regel betet der Papst jeden Sonntag um 12 Uhr von einem Fenster des päpstlichen Appartements aus das Angelus-Gebet mit den am Petersplatz anwesenden Gläubigen und richtet nachher eine kurze Ansprache an die Menge. Für die Teilnahme am Angelus-Gebet sind keine Karten erforderlich, der Platz ist frei zugänglich.

Welcher Papst war aus Deutschland?

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Benedikt XVI., mit bürgerlichem Namen Joseph Aloisius Ratzinger, ist der 265. Papst (2005-2013) der römisch-katholischen Kirche und erster deutscher Papst seit 482 Jahren. Er gilt als bedeutender Theologe des 20. und 21. Jahrhunderts. Er setzt sich während seiner Amtszeit u.a.

1927 16. April: Joseph Aloisius Ratzinger wird als drittes Kind des Gendarmeriemeisters Joseph Ratzinger und seiner Frau Maria, einer Köchin, in Marktl am Inn geboren. 1929-1943 Durch den Beruf des Vaters zieht die Familie mehrfach um. Seit 1937 lebt die tief religiöse Familie in Hufschlag, einem Dorf in der Nähe von Traunstein.1939 folgt Joseph Ratzinger seinem älteren Bruder in das Erzbischöfliche Studienseminar St. Michael. 1941-1945 1941 wird Ratzinger im Rahmen seines Jugenddiensts in die Hitlerjugend (HJ) aufgenommen. Mit 16 Jahren ist er mit den Seminaristen seines Jahrgangs Flakhelfer in München, wo er nebenbei das Maximiliansgymnasium besucht. Ein Jahr später wird er zum Reichsarbeitsdienst im österreichischen Burgenland eingezogen. Als die Front näher rückt, kehrt er nach Hause zurück. Kurze Zeit später wird er zum Militärdienst einberufen und der Traunsteiner Infanterie-Kaserne zugeteilt. Kurz vor Kriegsende entschließt sich Ratzinger, unerlaubt nach Hause zu gehen. Als die amerikanische Besatzungsmacht in seinen Heimatort einrückt, gerät er für kurze Zeit in Kriegsgefangenschaft. 1946 Abitur am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein. 1946-1951 Studium der Theologie und Philosophie an der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising und der Universität München. 1951 Zusammen mit seinem Bruder Georg erhält Ratzinger in Freising die Priesterweihe. Anschließend arbeitet er als Aushilfspriester in München-Moosach. 1951-1952 Kaplan in München-Bogenhausen. 1952-1954 Dozent am Priesterseminar in Freising. 1953 Promotion zum Doktor der Theologie. 1957 Habilitation an der Universiät München im Fach Fundamentaltheologie mit einer Untersuchung über “Die Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura”. 1958 Mit 31 Jahren wird Ratzinger Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising. 1959-1963 Ratzinger lehrt an der Universität Bonn. 1962-1965 Er ist enger Vertrauter und Berater des Kölner Erzbischofs Joseph Kardinal Frings und nimmt so Einfluss auf den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils. 1963-1969 Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte in Münster und Tübingen, wo er die Zeit der Studentenrevolte miterlebt. 1969 Ratzinger erhält eine Professur für Dogmatik und Dogmengeschichte in Regensburg, wo sein Bruder Georg die Leitung der “Regensburger Domspatzen” innehat. 1976 Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälaten. Ratzinger wird Vizepräsident der Universität von Regensburg. 1977 25. März: Papst Paul VI. beruft ihn zum Erzbischof von München und Freising.28. Mai: Ratzinger erhält in München die Bischofsweihe. Sein an den Kirchenvater Augustinus angelehntes Bischofsmotto lautet: “Mitarbeiter der Wahrheit”.27. Juni: Ratzinger erhält die Kardinalswürde. 1978 Bei der Wahl von Johannes Paul I. (1912-1978) trifft Ratzinger in Rom auf den polnischen Kardinal Karol Wojtyla. Nach 33 Tagen im Amt stirbt Johannes Paul I. völlig unerwartet. Ratzinger nimmt an der Papstwahl von Johannes Paul II. teil. 1981 Ratzinger wechselt als Kurienkardinal nach Rom. Johannes Paul II. ernennt ihn zum Präfekten der Glaubenskongregation. In dieser Funktion hat er die Aufgabe, “die Glaubens- und Sittenlehre in der katholischen Kirche zu fördern und schützen.” Auch unter Ratzingers Leitung lehnt die Glaubenskongregation weiterhin Priesterehen, die Befreiungstheologie sowie gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und künstliche Empfängnisverhütung ab. Ratzinger wird zum engen Vertrauten und Freund von Papst Johannes Paul II. 1986-1992 Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des “Katechismus der Katholischen Kirche”. 1993 Erhebung zum Kardinalsbischof des Bistums Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II. 1998 Ernennung zum Subdekan des Kardinalskollegiums. 2000 13. November: Ehrenmitglied der päpstlichen Akademie der Wissenschaften. 2002 Ratzinger wird zum Dekan des Kardinalskollegiums gewählt. Gleichzeitig wird er damit Kardinalbischof von Ostia (Rom). 2005 Februar: Ratzinger stellt das Buch “Erinnerung und Identität” von Johannes Paul II. vor. März: Er vertritt den schwer erkrankten Papst bei der Feier zur Osternacht im Petersdom.8. April: Er hält die Totenmesse für Papst Johannes Paul II.19. April: Die Versammlung der wahlberechtigten Kardinäle (Konklave) wählt Ratzinger zum 265. Papst. Er nimmt den Namen Papst Benedikt XVI. an. Der Name erinnert sowohl an den Begründer des Benediktinerordens, Benedikt von Nursia, als auch an Papst Benedikt XV., der aufgrund seiner Friedensappelle im Ersten Weltkrieg als Friedenspapst bekannt wurde.19. August: Auf seiner ersten Auslandsreise, die ihn anlässlich des Weltjugendtages nach Köln führt, besucht Benedikt XVI. als erster Papst eine Synagoge in Deutschland. 2006 25. Januar: Die erste Enzyklika Papst Benedikts XVI. wird veröffentlicht. Sie trägt den Titel “Deus caritas est” (“Gott ist die Liebe”). 2007 30. November: Veröffentlichung der zweiten Enzyklika mit dem Titel “Spe salvi” (“Auf Hoffnung hin (sind wir) gerettet”). 2008 17. Juli: Papst Benedikt XVI. reist zum Weltjugendtag nach Sydney/Australien. Nach dem Weltjugendtag in Buenos Aires/Argentinien (1987) ist es erst der zweite auf der Südhalbkugel. 2009 17.-23. März: Auf seiner Afrika-Reise besucht Benedikt XVI. Kamerun und Angola. Kritik erntet er für seine Aussage, dass sich das Aids-Problem in Afrika mit Kondomen nicht lösen lasse, sondern es dadurch sogar noch vergrößert werde. Er hält an den Grundsätzen der katholischen Kirche fest und setzt auf die Treue in der heterosexuellen Ehe und Enthaltsamkeit.8.-15. Mai: Auf seiner Nahost-Reise besucht Benedikt XVI. Israel, Jordanien und die Palästinensergebiete. Zu den wichtigsten Stationen seines Besuches zählen die Holocaust-Gedenkstätte “Yad Vashem” und ein palästinensisches Flüchtlingslager. Mit klaren Worten verurteilt er jeglichen Antisemitismus als “inakzeptabel” und ruft zu seiner Bekämpfung auf.29. Juni: Papst Benedikt XVI. unterzeichnet seine erste Sozialenzyklika “Caritas in veritate” (“Die Liebe in der Wahrheit”). 2010 16.-19. September: Benedikt XVI. stattet als erster Papst seit der Kirchenspaltung 1534 dem Vereinigten Königreich einen offiziellen Besuch ab. Er möchte die angespannten Beziehungen zwischen der katholischen und der anglikanischen Kirche verbessern. In Edinburgh wird er von der Queen empfangen und unternimmt dann eine viertägige Reise durch Großbritannien, bei der er auch Premierminister David Cameron trifft. Während einer Predigt in der Kathedrale von Westminster thematisiert er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und trifft sich anschließend mit Opfern. Die Reaktionen auf den Besuch sind positiver als zuvor angenommen. Rund 80.000 Menschen kommen zum öffentlichen Abendgebet mit Papst Benedikt XVI. im Londoner Hyde Park. 2011 18.-21. August: Papst Benedikt XVI. reist anlässlich des Weltjugendtages nach Madrid. 2012 26. März: Zu Beginn seiner Kuba-Reise feiert Papst Benedikt XVI. eine Messe mit 200.000 Gläubigen. Er ruft zur Versöhnung auf und fordert den Einsatz jedes einzelnen Kubaners für eine offene Gesellschaft. 2013 11. Februar: Als erster Papst der Neuzeit kündigt Benedikt XVI. an, dass er sein Pontifikat aufgibt, weil nach eigener Aussage seine Kraft nicht mehr für die Ausübung des Amtes reiche.28. Februar: Papst Benedikt XVI. tritt von seinem Amt zurück. Mai: Er nimmt seinen Wohnsitz im Kloster Mater Ecclesiae in den vatikanischen Gärten ein. 2022 Januar: Die Erzdiözese München und Freising gibt ein Gutachten zum sexuellen Missbrauch durch Kleriker und Kirchenbedienstete in der Zeit von 1945 bis 2019 in der Erzdiözese in Auftrag. In dem “Münchner Missbrauchsgutachen” wird auch dem emeritierten Papst Benedikt (damals Kardinal Joseph Ratzinger) Fehlverhalten während seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising (1977 – 1982) vorgeworfen. In zwei Fällen waren von staatlichen Gerichten verurteilte Missbrauchstäter während Ratzingers Amtszeit weiter als Priester in der Seelsorge tätig. Ratzinger soll Versetzungen der Missbrauchstäter gebilligt und Schutzbedürftige damit in Gefahr gebracht haben. Ratzinger nimmt zu den Vorwürfen Stellung und bittet Opfer sexuellen Missbrauchs um Entschuldigung. Er lehnt jedoch eine persönliche Verantwortlichkeit ab und bestreitet u.a. Kenntnis von der Vorgeschichte der Missbrauchstäter gehabt zu haben. Die Stellungnahme wird von Betroffenenvertretern und Medien scharf kritisiert. 2022 31. Dezember: Benedikt XVI. stirbt im Alter von 95 Jahren in Vatikanstadt.

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(reh) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand: 02.01.2023 Text: CC BY NC SA 4.0 Empfohlene Zitierweise: Haunhorst, Regina: Biografie Benedikt XVI., in: LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, URL: http://www.hdg.de/lemo/biografie/benedikt-XVI.html Zuletzt besucht am 16.09.2023 lo

Wo wohnt der Papst jetzt?

Beste Besuchszeit –

Die Nebensaison ist eine sehr gute Zeit für einen Besuch. Zu dieser Zeit ist das Wetter angenehmer und der Palast ist weniger überlaufen.Mittwochs ist der Vatikanpalast in der Regel gut besucht, da viele Touristen zu einer Audienz beim Papst kommen. Zu dieser Zeit lohnt sich stattdessen ein Besuch der Vatikanischen Museen,

Alle Infos zu den Vatikan Öffnungszeiten Wie Alt Ist Der Papst Der Apostolische Palast befindet sich innerhalb der Mauern der Vatikanstadt.

Mit dem Zug: Vom Bahnhof Roma Termini nehmen Sie den RE 12524 in Richtung Civitavecchia oder den RE 4134 in Richtung Pisa Centrale und steigen in St. Pietro aus. Mit dem Bus: Nehmen Sie den Bus 40 oder 64 ab Roma Termini. Die Buslinie 40 hält an der Piazza Pia, die Buslinie 64 am Terminal Gianicolo oder am Hospital des Heiligen Geistes. Mit der Metro: Nehmen Sie die Linie A bis zur Haltestelle Ottaviano-S. Pietro. Von hier aus sind es nur 5 Minuten Fußweg zum Petersplatz. Mit der Straßenbahn: Nehmen Sie die Linie 19 bis zur Piazza del Risorgimento.

Vatikan Anfahrt Wie Alt Ist Der Papst

Standardtickets: Mit diesen Tickets haben Sie Zugang zu den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle. Schnelleinlass-Tickets: Mit diesen Tickets betreten Sie die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle ohne Anstehen. Je nach Art des gebuchten Ticket haben Sie sogar Zutritt zum Petersdom. Geführte Touren: Bei einer geführten Vatikan-Tour können Sie die Warteschlangen mit einem fachkundigen Reiseleiter umgehen.

Vatikan-Tickets buchen Wie Alt Ist Der Papst

Im Vatikan gilt eine strenge Kleiderordnung, Wenn Sie nicht angemessen gekleidet sind, kann Ihnen der Zutritt verweigert werden. Videokameras, Regenschirme, Plakate, Schilder und scharfe Gegenstände wie Messer sind im Gebäude nicht erlaubt. Telefone müssen auf lautlos gestellt werden. Die Benutzung von Telefonen ist in der Sixtinischen Kapelle untersagt. Besucher dürfen Fotos nur für den persönlichen Gebrauch machen. Das Fotografieren in der Sixtinischen Kapelle ist nicht gestattet.

Weitere Infos zu den Vatikan Regeln

Welcher Papst hatte viele Kinder?

III. Päpste, die nach dem Zölibatsgesetz von 1139 uneheliche Kinder zeugten –

Name Pontifikat
Innozenz VIII. 1484 – 1492, zeugte mehrere Kinder
Alexander VI. 1492 – 1503, als Kardinal zeugte er mehrere Kinder, ernannte 2 Enkel zu Kardinälen im Alter von 14-16 Jahren
Julius II. 1503 – 1513, als Kardinal zeugte er drei Töchter
Paul III. 1534 – 1549, Geliebte, 3 Söhne und 1 Tochter
Pius IV. 1559 – 1565, 3 Söhne
Gregor XIII. 1572 – 1585, hatte einen Sohn, bevor er mit 40 Jahren Priester wurde

Quelle: Das Oxford-Wörterbuch der Päpste.

Wer war am kürzesten Papst?

Der Papst mit der kürzesten Amtszeit ist Papst Urban VII., der im Jahr 1590 für 13 Tage im Amt war.

Welche Nationalität hatten die Päpste?

Bisherige Päpste nach Herkunft Basis-Account Zum Reinschnuppern Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen $189 USD $149 USD / Monat * im ersten Vertragsjahr Professional Account Komplettzugriff * Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt; Mindestlaufzeit 12 Monate Erfahren Sie mehr über unseren Professional Account Alle Inhalte, alle Funktionen.Veröffentlichungsrecht inklusive. “,”pointFormat”:” • “,”footerFormat”:” “},”plotOptions”:,”shadow”:false,”stacking”:null,”dataLabels”:,”enabled”:true,”zIndex”:3,”rotation”:0}},”pie”:,”format”:” • “}},”line”: “,”useHTML”:false,”crop”:false}},”bar”: “,”useHTML”:false}},”column”: “,”useHTML”:false}},”area”: },”annotations”:,”labelunit”:””},”colors”:,”series”:,”index”:1,”legendIndex”:0}],”navigation”: },”exporting”: }> Website (vaticanhistory.de). (13. März, 2013). Anzahl bisheriger Päpste nach Herkunftland/ -region, In Statista, Zugriff am 16. September 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ Website (vaticanhistory.de). “Anzahl bisheriger Päpste nach Herkunftland/ -region.” Chart.13. März, 2013. Statista. Zugegriffen am 16. September 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ Website (vaticanhistory.de). (2013). Anzahl bisheriger Päpste nach Herkunftland/ -region, Statista, Statista GmbH. Zugriff: 16. September 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ Website (vaticanhistory.de). “Anzahl Bisheriger Päpste Nach Herkunftland/ -region.” Statista, Statista GmbH, 13. März 2013, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ Website (vaticanhistory.de), Anzahl bisheriger Päpste nach Herkunftland/ -region Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ (letzter Besuch 16. September 2023) Anzahl bisheriger Päpste nach Herkunftland/ -region, Website (vaticanhistory.de), 13. März, 2013., Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253198/umfrage/bisherige-paepste-nach-herkunft/ : Bisherige Päpste nach Herkunft

Welcher Papst konnte die meisten Sprachen?

Gemeindearbeit und akademische Laufbahn – Die niederen Weihen (Ostiariat, Lektorat, Exorzistat und Akolythat ) empfing Ratzinger am 8. und 9. Mai 1948 in der Kirche Verklärung Christi im Schloss Fürstenried durch Michael Kardinal von Faulhaber, Weihbischof Johannes Neuhäusler weihte ihn am 28.

Und 29. Oktober 1950 im Freisinger Dom zum Subdiakon und Diakon, Ebendort empfingen Joseph Ratzinger und sein Bruder Georg am 29. Juni 1951 durch Kardinal Faulhaber die Priesterweihe, Zusammen feierten die beiden ihre Primiz am 8. Juli 1951 in der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein und ihre Nachprimiz am 30.

Juli 1951 in Rimsting, dem Heimatort der Mutter. Ab August 1951 wirkte Joseph Ratzinger als Kaplan in der Pfarrei St. Martin im Münchener Stadtteil Moosach (bis September 1951 als Krankheitsvertretung für Stadtpfarrer Joseph Knogler), dann ein Jahr in der Pfarrei Heilig Blut im Stadtteil Bogenhausen,

  • In der dortigen Gebeleschule unterrichtete er im Schuljahr 1951/1952 katholische Religionslehre. Zum 1.
  • Oktober 1952 wurde er als Dozent an das Freisinger Priesterseminar berufen.
  • Im Juli 1953 wurde Ratzinger zum Doktor der Theologie promoviert,
  • Seine Dissertation Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche erhielt das Prädikat summa cum laude,1957 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München gegen den Widerstand des dort hoch angesehenen Dogmatikers Michael Schmaus bei Gottlieb Söhngen im Fach Fundamentaltheologie mit der Schrift Die Geschichtstheologie des hl.

Bonaventura, Ratzinger musste auf Schmaus’ Intervention hin die Schrift überarbeiten. Die von Schmaus beanstandeten und 1957 nicht wieder eingereichten Teile der Habilitationsschrift wurden erst im Jahr 2009 veröffentlicht. Seinen Habilitationsvortrag zum Thema Die Einheit zwischen fundamentaltheologischer und dogmatischer Betrachtungsweise der Kirche hielt er am 21.

Februar 1957.1958 trat der damals 31-Jährige eine Professur für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising an.1959 wurde er an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn auf den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie berufen. Seine Antrittsvorlesung hielt er am 24.

Juni 1959 über das Thema Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen, Nach einem kurzen Aufenthalt im Theologenkonvikt Collegium Albertinum wohnte er in seiner Bonner Zeit in Bad Godesberg ; seine Schwester Maria führte ihm den Haushalt. Den Bonner Lehrstuhl hatte er inne, bis er 1963 für die nächsten drei Jahre dem Ruf an das Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der katholisch-theologischen Fakultät an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster folgte.

Seine Antrittsvorlesung Offenbarung und Überlieferung hielt er am 27. Juni 1963 in einem Hörsaal im Fürstenberghaus am Domplatz, Dass auch dieser Hörsaal überfüllt war, kann darauf zurückzuführen sein, dass er keine scheinbar unantastbaren Lehrsätze und Schriftbeweise oder Kirchenvätertexte vortrug, sondern ungeheuer erscheinende Fragen stellte wie: „Was ist das eigentlich, »Gott«?” Joseph Ratzinger gehörte dem Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen an.

Ab 1964 war er dessen ordentliches Mitglied, ab seiner Ernennung zum Präfekten der Glaubenskongregation 1981 nur noch korrespondierendes. Die Mitgliedschaft endete mit seiner Wahl zum Papst (2005).1966 erhielt Ratzinger auf Empfehlung von Hans Küng einen Lehrstuhl für Katholische Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen,

  • Seine Antrittsvorlesung hielt er dort am 19.
  • Januar 1967.
  • Aus Vorlesungen aus dieser Zeit für die Hörer aller Fakultäten entstand sein 1968 veröffentlichtes Buch Einführung in das Christentum,
  • Unmittelbar betroffen von den Tübinger Studentenprotesten der ausgehenden 1960er-Jahre, nahm er 1969 den Ruf an die Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg an.

Dort lehrte er Dogmatik und Dogmengeschichte. In Sommerkursen unterrichtete Ratzinger als Dogmatiker gemeinsam mit dem Neutestamentler Heinrich Schlier Studentengruppen in einem Bauernhaus in Bierbronnen, das Alma von Stockhausen zur Verfügung stellte.

Als von Stockhausen 1988 die staatlich anerkannte Gustav-Siewerth-Akademie gründete, unterstützte Ratzinger, mittlerweile Präfekt der Glaubenskongregation, dieses Projekt.) 1976 wurde er Vizepräsident der Universität und Päpstlicher Ehrenprälat, In Pentling nahe Regensburg bewohnte er ab 1970 ein eigenes Haus, bis er 1977 zum Erzbischof von München ernannt wurde, geweiht am 28.

Mai 1977, Er behielt das Haus; es blieb auch nach seiner Wahl zum Papst 2005 seine gemeldete Adresse in Deutschland. Ab seiner Berufung zum Erzbischof war er Honorarprofessor in Regensburg. Ratzinger, der sich eingehend mit der Eschatologie und hier mit Schriften von Kirchenschriftstellern wie Origenes beschäftigte, den er wiederholt in seinen Werken zitierte, wurde in der Öffentlichkeit zunehmend als ein Theologe wahrgenommen, der bei großer persönlicher Bescheidenheit beharrlich das Ziel verfolgte, die christliche Botschaft vor Beliebigkeit und Gefährdung des Glaubens zu bewahren.

Dies und seine herausragende theologische Begabung wurden als die Gründe für seine spätere Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre genannt. Joseph Ratzinger hat keine theologische Schule begründet. Nach dem Ende seiner Hochschulkarriere, auch noch als Papst Benedikt XVI., traf er sich regelmäßig mit seinen Schülern, die sich als Schülerkreis Joseph Ratzinger zusammengeschlossen hatten.

Benedikt XVI. beherrschte mehrere Sprachen. Neben seiner Muttersprache Deutsch verfügte er über Kenntnisse in Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch, Er konnte sich auch in Portugiesisch und Latein ausdrücken und biblisches Hebräisch und Altgriechisch lesen.