Wie Hoch Ist Das Krankengeld Nach 6 Wochen?

Wie Hoch Ist Das Krankengeld Nach 6 Wochen

Wie viel Krankengeld bei 1500 netto?

Wie viel Krankengeld erhalten Arbeitnehmer mit einem Gehalt von 1500 Euro Brutto und 1200 Euro Netto plus einer Einmalzahlung von 1500 Euro in den letzten zwölf Monaten? – Verrechnung der Einmalzahlung mit dem Bruttogehalt: (1500 €/12 ) + 1500 € = 1625 € 70 % vom Bruttogehalt (inkl.

Wie viel Prozent Krankengeld erhält man nach 6 Wochen?

Wie hoch ist das Krankengeld nach 6 Wochen? – Wie Hoch Ist Das Krankengeld Nach 6 Wochen Krankengeld: Wie viel Prozent vom Gehalt es betragen darf, ist gesetzlich festgeschrieben. Beim Krankengeld sind die Höhe sowie die Berechnung gesetzlich festgeschrieben. § 47 Absatz 1 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) besagt dazu Folgendes: Das Krankengeld beträgt 70 vom Hundert des erzielten regelmäßigen Arbeitsentgelts und Arbeitseinkommens, soweit es der Beitrags­berechnung unterliegt (Regelentgelt).

Das aus dem Arbeitsentgelt berechnete Krankengeld darf 90 vom Hundert des berechneten Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen.” Dementsprechend lautet die Antwort auf die Frage: „Wie viel Prozent Krankengeld bekommt man nach 6 Wochen?” – Zwischen 70 Prozent des regelmäßigen Brutto- und 90 Prozent des individuellen Nettoeinkommens,

Möchten Sie das Krankengeld berechnen, spielen also Ihr regelmäßiges Bruttoeinkommen sowie Ihr Nettoverdienst eine Rolle. Von Bedeutung ist weiterhin die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung, die den Grenzwert darstellt, bis zu dem das Gehalt bei der Beitragsberechnung berücksichtigt wird.

Wie lange bekommt man 100 Prozent Krankengeld?

In die 78 Wochen Anspruchsdauer auf Krankengeld werden alle Tage einer Arbeitsunfähigkeit gerechnet, egal von wem in der Zeit eine Leistung bezogen wird. Erhalten Sie Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber oder Übergangsgeld von der Rentenversicherung während einer Rehabilitationsmaßnahme, ruht das Krankengeld.

Wie hoch ist das Krankengeld ab der 7 Woche?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach 6 Wochen Bis zu 90 % des Netto-Einkommens erhältst du aber als Krankengeld von deiner Krankenkasse erstattet. In den ersten 6 Wochen deiner Erkrankung zahlt dein Arbeitgeber das volle Gehalt – dabei handelt es sich um die übliche Lohnfortzahlung.

Wird Krankengeld vom Nettolohn berechnet?

Wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder nach einem Unfall arbeitsunfähig werden, das heißt, wenn Ihr Arzt Sie krankschreibt oder Sie in einem Krankenhaus stationär behandelt werden, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn bzw. Ihr Gehalt in voller Höhe weiterzahlen.

Diese sogenannte Entgeltfortzahlung ist jedoch auf einen Zeitraum von sechs Wochen begrenzt. Und danach? Wenn Sie länger krank sind oder aus anderen Gründen keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben, leistet die IKK BB eine Entgeltersatzleistung, das sogenannte Krankengeld, Und zwar für insgesamt bis zu 78 Wochen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren, gerechnet ab dem Beginn der Erkrankung.

Die Höhe des Krankengeldes ist gesetzlich vorgeschrieben: 70 Prozent des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettoverdienstes ist der Grundsatz, um das Krankengeld zu berechnen. Generell gilt jedoch ein jährlich gesetzlich festgesetzter Höchstbetrag.

Wie lange dauert es bis man Krankengeld ausgezahlt bekommt?

Wann wird mein Krankengeld ausgezahlt? | Die Techniker Es gibt kein festes Datum, an dem wir für unsere Versicherten das Krankengeld auszahlen. Die Zahlung wird immer individuell an Ihre Situation angepasst. Wir zahlen Ihnen Ihr Krankengeld möglichst direkt nach Eingang Ihrer Krankmeldung und immer bis zu dem Datum, an dem die aktuellste Bescheinigung von Ihrem Arzt ausgestellt wurde – also immer rückwirkend.

  • Viele Ärzte senden uns bereits die Krankmeldung elektronisch zu.
  • Sie müssen sie uns dann nicht mehr selbst einreichen.
  • Sie sind bereits durch eine vorherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung krank geschrieben und haben nun Anspruch auf Krankengeld ab dem 12.
  • Dezember 2021.
  • Ihr Arzt schreibt Sie am 3.
  • Januar 2022 erneut krank, diesmal bis zum 15.

Januar 2022. Sie reichen die Bescheinigung danach bei uns ein, wenn Ihr Arzt diese nicht bereits elektronisch an uns gesandt hat. Die TK zahlt Ihnen dann vom 12. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 Krankengeld. Da es sich bei dem AU-Ende auf Ihrer Bescheinigung immer nur um ein voraussichtliches Datum handelt, können wir nur bis zum Tag der Ausstellung zahlen.

Wie hoch ist das höchste Krankengeld?

Wie hoch ist mein Krankengeld als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer? | Die Techniker Ihr Krankengeld beträgt 70 Prozent Ihres letzten beitragspflichtigen Arbeitsentgelts, maximal aber 90 Prozent Ihres Nettogehalts. Lesen Sie hier, welche Zahlungen noch berücksichtigt werden und wie hoch das maximale kalendertägliche Krankengeld ist.

Sie haben in den letzten zwölf Monaten vor Beginn Ihrer Arbeitsunfähigkeit Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten? Dann berücksichtigen wir diese Zahlungen, wenn wir Ihr Krankengeld berechnen. Kalendertäglich kann Ihr Krankengeld bis zu 116,38 Euro (2023) betragen. Wie von Ihrem Gehalt müssen Sie unter Umständen davon noch Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung zahlen, also an die gesetzliche Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Beiträge zur Krankenversicherung fallen aber nicht an. Nutzen Sie zur Berechnung Ihres Krankengeldes unseren Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung ab Juli 2023 haben auch einen Einfluss auf die Höhe Ihres Krankengeldes – sofern Sie Pflege-Beiträge zahlen müssen.

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Wer beantragt Krankengeld nach 6 Wochen?

Antrag auf Krankengeld: Das sind die nötigen Schritte – Sind Sie über 6 Wochen hinaus krank, teilt Ihr Arbeitgeber der Krankenkasse mit, wann die Lohnfortzahlung endet und wie hoch Ihr Gehalt war. Sie halten anschließend einen Brief Ihrer Krankenkasse.

  1. Darin erhalten Sie die Unterlagen zur Beantragung des Krankengeldes.
  2. Lassen Sie die Formulare vom Arzt ausfüllen. Manchmal muss auch noch ein Formblatt vom Arbeitgeber ausgefüllt werden. Ist dies notwendig, erhalten Sie dazu eine entsprechende Info der Krankenkasse.
  3. Die ausgefüllten Unterlagen senden Sie anschließend an die Krankenkasse.
  4. Nach der Prüfung Ihres Anspruchs erhalten Sie das Geld auf Ihr Konto ausgezahlt.
  5. Als Mitglied in der Künstlersozialkasse kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse. Hier wird man mit Ihnen die weitere Vorgehensweise absprechen. Normalerweise kümmert sich Ihre Versicherung um den Einkommensnachweis von der KSK.
  6. Beziehen Sie Arbeitslosengeld, gelten für Sie bei der Beantragung die gleichen Regeln wie für Arbeitnehmer.

Wie viel Zeit muss zwischen zwei krankschreibungen liegen?

Sechs-Monats-Frist Liegen zwischen zwei Arbeitsunfähigkeiten wegen derselben Krankheit mindestens sechs Monate, so besteht ein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt auch, wenn innerhalb der sechs Monate Arbeitsunfähigkeit wegen einer anderen Erkrankung besteht.

Wie lange darf man nicht wegen der gleichen Krankheit krank sein?

Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Erkrankung – Wird der Arbeitnehmer erneut wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig, für die er bereits vorher Entgeltfortzahlung erhalten hat, kommt innerhalb eines einheitlichen Arbeitsverhältnisses möglicherweise eine Anrechnung der früheren Bezugszeit/en in Betracht.

  1. Die Frage, ob Ursache der wiederholten Arbeitsunfähigkeit dieselbe Krankheit ist, ist aus medizinischer Sicht zu beurteilen.
  2. Dieselbe Krankheit muss nicht ununterbrochen bestanden haben, sie muss auf derselben Krankheitsursache beruhen oder zumindest in einem inneren Zusammenhang mit ihr stehen.
  3. Auch wenn eine Arbeitsunfähigkeit nicht zusammenhängend verläuft, besteht der Anspruch für insgesamt 42 Kalendertage.

Beispiel: Anspruch bei derselben Erkrankung

Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit A 21.6.¹ bis 12.7.2023 22 Tage
Erneute Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit A 15.7. bis 15.8.2023 32 Tage

Der Arbeitnehmer hat am 21.6.und 15.7.2023 nicht gearbeitet. Es besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung vom 21.6. bis 12.7.2023 und vom 15.7. bis 3.8.2023 (22 + 20 = insgesamt 42 Kalendertage).

Wie viel Rente bekomme ich bei Arbeitsunfähigkeit?

Wie hoch ist die Er­werbs­min­de­rungs­ren­te? – Wie viel Er­werbs­min­de­rungs­ren­te Du bekommst, hängt von Deinem individuellen Rentenanspruch ab. Für die Höhe der Er­werbs­min­de­rungs­ren­te spielt es eine Rolle, wie viele Jahre Du schon in die Deutsche Ren­ten­ver­si­che­rung eingezahlt hast.

Außerdem kommt es darauf an, wie viele Entgeltpunkte Du dabei gesammelt hast und wie lange Du bis zur regulären Altersrente noch arbeiten müsstest. Beim Einschätzen Deiner Ansprüche hilft ein Blick in die Renteninformation, die Du einmal im Jahr von der Deutschen Ren­ten­ver­si­che­rung bekommst: Dort steht, wie viel Rente Du derzeit bei voller Erwerbsminderung bekommen würdest.

Die durchschnittliche Auszahlung ( Nettorente ) der vollen Er­werbs­min­de­rungs­ren­te betrug 2021 für Rentenneuzugänge 917 Euro pro Monat. Bei Bestandsrentnern lag sie im Jahr 2021 durchschnittlich bei 877 Euro im Monat.

Was ist das höchste Krankengeld?

Schritt 1: Arbeitsunfähigkeitsnachweis – 01/03 Stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit fest, meldet sie oder er die Daten zu Ihrer Krankschreibung direkt an die Krankenkasse. So ist gewährleistet, dass die Krankmeldung ab dem ersten Tag bei Ihrer AOK vorliegt.

Sollte die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden können, informiert Sie das ärztliche Fachpersonal und Sie erhalten einen Papierbeleg beziehungsweise übergangsweise die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Papierbescheinigung direkt bei Ihrer AOK ein.

Die Höhe Ihres Krankengeldes hängt unter anderem davon ab, wie Sie vor Ihrer Erkrankung beschäftigt waren und wie viel Sie verdient haben. Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto,

Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt. Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um die Verdienstbescheinigung, die zur Berechnung erforderlich ist. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei uns beitragsfrei krankenversichert.

Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung aufrechtzuerhalten, zahlen Sie von Ihrem Krankengeld, wie von Ihrem Gehalt, Beiträge. Für die Arbeitgeberanteile kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns.

Der Gesetzgeber hat den Beitragssatz zur Pflegeversicherung zum 1. Juli 2023 von 3,05 auf 3,4 Prozent angepasst. Zudem steigt der Zusatzbeitrag für kinderlose Versicherte auf 0,6 Prozent. Eltern mit mehreren Kindern werden dagegen entlastet. So verringert sich der Beitragssatz ab dem zweiten bis zum fünften Kind unter 25 Jahren um je 0,25 Prozent. Näheres dazu können Sie in der Tabelle auf der Seite zur ablesen. Der angepasste Beitragssatz zur Pflegeversicherung wirkt sich auch auf das Krankengeld aus. Denn vom Krankengeld zahlen Sie einen Beitragsanteil zur Pflegeversicherung. Wer mindestens zwei Kinder unter 25 Jahren hat, wird entlastet, da die AOK die Beitragsanpassung bei der Berechnung des Krankengeldes direkt berücksichtigt. Ein Beispiel: Haben Sie 3 Kinder unter 25 Jahren, verringert sich Ihr Beitragsanteil zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozent. Dadurch ergibt sich bei einem durchschnittlichen Krankengeld von 60 Euro eine Entlastung von 30 Cent pro Kalendertag. Die AOK muss dafür erst die technischen Voraussetzungen schaffen. Für die Umsetzung des neuen Verfahrens hat der Gesetzgeber den Krankenkassen bis Mitte 2025 Zeit eingeräumt. Wir beabsichtigen, die Nachzahlungen voraussichtlich im Kalenderjahr 2024 vorzunehmen. Es geht Ihnen somit nichts verloren. Sobald die Umsetzung möglich ist, erstatten wir Ihnen rückwirkend die ab 1. Juli 2023 zu viel gezahlten Pflegeversicherungsbeiträge. Für die Ermittlung der berücksichtigungsfähigen Kinder kommen wir auf Sie zu.

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Nutzen Sie unseren Krankengeldrechner, um die voraussichtliche Höhe Ihres Krankengelds zu ermitteln. Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder

Erhalten Sie Arbeitslosengeld, zahlt es Ihnen die Agentur für Arbeit bei einer Erkrankung bis zu sechs Wochen weiter. Danach können Sie von uns Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes erhalten. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei Ihrer AOK beitragsfrei krankenversichert. Für die Beiträge zur Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung kommen wir auf. Um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns. Beziehen Sie Bürgergeld, erhalten Sie es von der Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter weiter, auch wenn Sie arbeitsunfähig sind. Selbstständige und freiberuflich tätige Personen zahlen einen ermäßigten Beitragssatz und haben deshalb keinen Anspruch auf Krankengeld. Um sich gegen einen Einkommensausfall abzusichern, können Sie das gesetzliche Krankengeld ab der siebten Woche wählen und zahlen dafür den allgemeinen Beitragssatz. Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das Sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Es ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. War Ihr tatsächliches Einkommen niedriger, wird Ihr Krankengeld entsprechend angepasst. Ob und welche Beiträge zur Sozialversicherung anfallen, orientiert sich an Ihren persönlichen Verhältnissen. Das Krankengeld orientiert sich am Arbeitseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate und beträgt davon 70 Prozent. Es wird pro Kalendertag berechnet. Das Krankengeld ist auf den gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um den Einkommensnachweis von der Künstlersozialkasse, der zur Berechnung erforderlich ist. Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten- und Pflegeversicherung zu erhalten, zahlen Sie die dafür anfallenden Beiträge von Ihrem Krankengeld. Für den „Arbeitgeberanteil” kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an das jeweilige Trägerinstitut kümmern wir uns. Ist Ihr Arbeitsverhältnis auf bis zu zehn Wochen begrenzt, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb zahlen Sie auch nur den ermäßigten Beitrag zur Krankenversicherung. Sie können allerdings zu Beginn der Beschäftigung wählen: Für einen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie dann den allgemeinen Beitragssatz. In diesem Fall gelten für Sie dieselben Bedingungen wie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit längerfristigen Beschäftigungsverhältnissen. Erhalten Sie in der Zeit, in der Sie sich um Ihr krankes Kind kümmern, keine Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber, springt die AOK ein: Wir zahlen Ihnen das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes aus. Das sind höchstens 90 Prozent Ihres ausgefallenen Nettoverdienstes. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Einmalzahlungen erhalten, bekommen Sie sogar 100 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes. Wie und unter welchen Voraussetzungen Sie Kinderkrankengeld beantragen können, erfahren Sie auf unserer,

Muss ich vom Krankengeld Sozialversicherungsbeiträge zahlen? Sie zahlen vom Krankengeld Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die AOK führt die Beiträge direkt an das jeweilige Trägerinstitut, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, ab. In der Krankenversicherung sind Sie in der Zeit des Krankengeldbezugs beitragsfrei versichert. Werden vom Krankengeld Steuern abgezogen? Nein, anders als beim Lohn gibt es keine direkten Steuerabzüge. Wer Krankengeld bezieht, sollte allerdings dennoch für die Steuer etwas Geld zurücklegen. Denn das bezogene Krankengeld sorgt dafür, dass das restliche Einkommen mit einem höheren Steuersatz belegt wird. Welche Fristen gelten für den Bezug von Krankengeld? Der Anspruch auf Krankengeld beginnt mit dem Tag, an dem die Ärztin oder der Arzt die Arbeitsunfähigkeit (AU) festgestellt hat, bei einer Krankenhausbehandlung mit dem Tage der Aufnahme. Bei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ruht grundsätzlich während der ersten sechs Wochen ihrer AU der Krankengeldanspruch. Stattdessen zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fort. Für Personen, die Arbeitslosengeld beziehen, gilt dies entsprechend. In dieser Zeit erhalten Sie das Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit weiter. Krankengeld wird dann ab der siebten Krankheitswoche gezahlt. Das Krankengeld können wir nur dann zahlen, wenn uns ein Nachweis über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorliegt. Gut zu wissen: Die notwendigen Daten können automatisch von Ihrem Arzt an die AOK übermittelt werden. So ist gewährleistet, dass alle Daten zur Krankmeldung fristgerecht eingehen und lückenlos dokumentiert werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie informieren, wenn die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden kann. Für welche Dauer bekomme ich Krankengeld? Krankengeld kann für dieselbe Krankheit maximal eineinhalb Jahre lang (78 Wochen) innerhalb von drei Jahren ausgezahlt werden. Die Zeit der Entgeltfortzahlung wird dabei mitgerechnet. Erkranken Sie an einer anderen Krankheit, während Sie Krankengeld beziehen, verlängert sich die Dauer des Krankengeldbezugs nicht. Wird das Krankengeld durchgehend gezahlt? Sie erhalten nur dann durchgehend Krankengeld, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen ohne Unterbrechung Ihre Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Sie können nicht rückwirkend krankgeschrieben werden. Das bedeutet: Sie müssen sich spätestens am Werktag, nach dem die AU endet, wieder bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorstellen. Endet die AU am Freitag oder am Wochenende, reicht es, wenn die Folgekrankschreibung am anschließenden Montag erfolgt. Wann erhalte ich mein Krankengeld? Krankengeld wird – ähnlich wie meist auch Lohn und Gehalt – rückwirkend für die vorhergegangene Krankschreibung gezahlt. Die Zahlung erfolgt bis zu dem Tag, an dem Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt in der Praxis waren und er die Arbeitsunfähigkeit festgestellt hat. Erhalte ich während einer Reha-Maßnahme beziehungsweise einer Kur Krankengeld? Sie haben auch während einer Reha-Maßnahme oder Kur Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber. Ist der Anspruch auf die sechswöchige Entgeltfortzahlung abgelaufen, so gibt es in der Regel Übergangsgeld, sofern die Rentenversicherung die Reha bezahlt. Übernimmt die AOK als Krankenversicherung die Kosten, zahlt sie Krankengeld. Erhalte ich Krankengeld, wenn ich wegen meiner Schwangerschaft krankgeschrieben bin? Dürfen Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft nicht arbeiten, spricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt ein Beschäftigungsverbot aus. In diesem Fall zahlt Ihr Arbeitgeber Ihnen weiterhin Ihren Lohn. Sind Sie nicht wegen Ihrer Schwangerschaft, sondern aus anderen Gründen länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, erhalten Sie im Anschluss an die Entgeltfortzahlung Krankengeld. Wirkt sich eine Kündigung auf mein Krankengeld aus? Sollte Ihnen der Arbeitgeber während der Arbeitsunfähigkeit rechtskräftig kündigen, ändert sich zunächst nichts an der Auszahlung des Krankengeldes. Erhalte ich auch Entgeltfortzahlung, wenn ich zu Beginn meines Beschäftigungsverhältnisses erkranke? Haben Sie gerade eine neue Stelle angetreten und werden krank, haben Sie in den ersten vier Wochen keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Ab der fünften Woche des Beschäftigungsverhältnisses setzt dann die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber ein. Für den Zeitraum davor können Sie zunächst Krankengeld von Ihrer AOK beziehen.

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Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Mit der Postleitzahl Ihres Wohnortes können wir die für Sie zuständige AOK ermitteln und ihnen zusätzliche Leistungen und regionale Informationen zum Thema Krankengeld anzeigen. Waren diese Informationen hilfreich für Sie? : Krankengeld: Rechner und Informationen | AOK

Wie viel Prozent Krankengeld gibt es?

Wie viel Krankengeld wird gezahlt? – Das Krankengeld wird für jeden Kalendertag bezahlt, an dem Sie krankgeschrieben sind. Es richtet sich nach der Höhe Ihres regelmäßigen Einkommens:

  • Das Krankengeld beträgt 70 Prozent vom Bruttoeinkommen, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.
  • Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt.
  • Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert für das Jahr 2023) begrenzt.

Vom Krankengeld werden noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Beiträge zur Krankenversicherung müssen Sie normalerweise nicht zahlen, wenn Sie Krankengeld bekommen. Anders kann es sein, wenn Sie neben dem Arbeitseinkommen weitere beitragspflichtige Einkünfte haben.

Für die meisten bedeutet das, dass Sie mit Krankengeld etwas weniger Geld zur Verfügung haben als während sie arbeiten. Zieht sich eine Arbeitsunfähigkeit sogar über Monate und müssen Sie für Medikamente und Hilfsmittel selbst größere Anteile zahlen oder wegen der Krankheit die Wohnung umbauen, kann es finanziell eng werden.

Einen zusätzlichen Schutz gegen dieses Risiko bieten einige Berufsunfähigkeitsversicherungen, die auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit zahlen. Wenn Sie sich nach einer entsprechenden Versicherung umsehen, können Sie auf diese Klausel achten. Die Versicherung springt dann in der Regel nach 6 Monaten Krankheit ein und zahlt über einen längeren Zeitraum eine Rente.

Wie viel Krankengeld bekommt man bei 3500 € Brutto?

Wie wird die Höhe des Krankengeldes berechnet? – Die Berechnung und Höhe des Krankengeldes sind gesetzlich festgelegt. Die Berechnungsgrundlage richtet sich nach dem regelmäßigen Bruttomonatsgehalt beziehungsweise dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei Monate.

  1. Sonderzahlungen der letzten zwölf Monate, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, werden zugunsten des Arbeitnehmers mit einbezogen.
  2. Das Krankengeld fällt geringer aus als die vorangegangene Lohnfortzahlung.
  3. Seine Höhe beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts, darf jedoch 90 Prozent des Nettogehalts nicht übersteigen.

Der geringere dieser beiden Werte wird um die Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Sozialversicherung reduziert. Ein Beispiel: Ein krankgeschriebener Mitarbeiter verdient laut seiner letzten drei Gehaltsabrechnungen monatlich 3500 Euro brutto. Das Nettoeinkommen beläuft sich auf 2281 Euro.70 Prozent des Bruttogehalts = 2400 Euro 90 Prozent des Nettogehalts = 2052,90 Euro Da das Krankengengeld nicht mehr als 90 Prozent des Nettogehalts betragen darf, beträgt der monatliche Bruttobetrag des Krankengeldes 2052,90 Euro.

Wie geht es nach 72 Wochen Krankengeld weiter?

Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf Krankengeld, das ihm von der Krankenkasse gezahlt wird, endet nach 78 Wochen. Danach erhalten die Betroffenen das sogenannte Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit. Arbeitgeber müssen bei der Aussteuerung dieser Arbeitnehmer einiges beachten.