Wie Hoch Ist Die Inflation In Deutschland?

Wie Hoch Ist Die Inflation In Deutschland

Wie hoch ist die Inflation in Deutschland im Moment?

Auf den Warenkorb kommt es an – Inflation gibt an, wie sich der Preis eines von Statistikern zusammengestellten Warenkorbs entwickelt. Wenn die Inflationsrate für Juli vom Statistischen Bundesamt mit 6,2 Prozent berechnet wird, heißt das: Für eine durchschnittliche Ware, die im Juli 2022 einhundert Euro kostete, müssen nun 106,20 Euro gezahlt werden.

  • Daher wird die Inflationsrate auch “Teuerungsrate” genannt.
  • Wegen unterschiedlicher Methoden gibt es Unterschiede zwischen den Angaben verschiedener Statistikbehörden.
  • Das deutsche Statistikamt sieht die aktuelle Inflationsrate in Deutschland bei 6,2 Prozent, die Europäische Statistikbehörde (Eurostat) bei 6,5 Prozent.

Wenn europäische Länder verglichen werden, nimmt man immer die Daten von Eurostat.

Welches Land in Europa hat die höchste Inflation?

Die höchste Teuerungsrate in der EU verzeichnet Ungarn mit einer Inflationsrate von rund 17,5 Prozent. In Luxemburg sind die Preise im Juli 2023 mit einem Prozent weniger stark gestiegen als im Rest der EU. Im EFTA-Staat Schweiz steigen die Preise mit rund 2,1 Prozent vergleichsweise moderat.

Werden die Preise auch wieder sinken?

Inflation und Zukunftsängste zwingen viele Menschen dazu, zu sparen. Experten haben nun vorhergesagt, wann Supermarktpreise wieder sinken werden. Die Inflation lag im Juli 2023 bei 6,2 Prozent. Lebensmittel waren noch über zehn Prozent teurer als im Vorjahr.

In welchem Land ist die Inflation am höchsten?

Im Jahr 2022 belegt Venezuela mit einer Inflationsrate von rund 200,91 Prozent gegenüber dem Vorjahr Rang eins der Länder mit der höchsten Inflationsrate weltweit.

Was kommt nach der Inflation?

Um Geld gewinnbringend anzulegen, muss die Rendite höher sein als die Inflationsrate. Nicht alle Formen der Geldanlage sind dafür geeignet. –

Die Preise von Produkten stehen häufig in Verbindung zueinander. Ein Beispiel: Wird der Strom teurer, wird es für den Bäcker teurer, Brot zu backen. Also wird auch das Brot teurer. Weil viele Produkte in dieser Form voneinander abhängig sind, kann ein Anstieg bestimmter Preise – wie hier beim Strom – einen Preisanstieg bei anderen Produkten bewirken.

Die Folge: Verbraucherinnen und Verbraucher können für die gleiche Menge Geld weniger kaufen als vorher. Diese Form von Geldentwertung heißt „Angebotsinflation”. Strom ist dabei nur ein Beispiel – oft sind es Rohstoffe, die hinter der Angebotsinflation stecken. Ein weiterer Grund, warum der Geldwert sinken kann, ist die sogenannte Nachfrageinflation.

Nehmen wir dafür in unserem Beispiel an, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher durch das Mehr an technischen Geräten plötzlich viel mehr Strom verbrauchen als früher. Nehmen wir auch an, dass die Stromanbieter nur eine bestimmte Menge Strom produzieren können.

Was passiert also? Die Anbieter erhöhen den Strompreis. Die Konsequenz: Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen jetzt für das gleiche Geld weniger Strom als zuvor. Weil der Strompreis hier ebenfalls in Verbindung zu vielen anderen Produkten steht, wirkt sich der Anstieg auch auf andere Preise treibend aus.

Der Geldwert sinkt. Wenn die Löhne und Gehälter nicht mitsteigen, sinkt auch die Kaufkraft. Neben dem deutschen Staat haben auch andere Staaten sowie die EZB Einfluss auf die Inflationsrate in Deutschland – und damit darauf, wie stark sich der Geldwert verändert.

  1. Steigt beispielsweise der Preis für Rohöl in den ölexportierenden Ländern, wirkt sich das auch auf die Wirtschaft aus, die das Öl importiert.
  2. Der Fachbegriff dafür ist „importierte Inflation”.
  3. Und druckt die EZB – vereinfacht gesprochen – auf einmal mehr Geld und investiert es beispielsweise in Staatsanleihen, führt sie dem Wirtschaftsraum mehr Geld zu.

Wenn mehr Geld da ist, kann mehr investiert und die Konjunktur gefördert werden. Mehr Nachfrage treibt aber auch die Inflation nach oben, wenn die Produktion nicht mitwächst. Ob für Lebensmittel, Heizöl oder Baumaterialien – wer die Preise kennt, kann finanziell gut planen.

  • Gerade bei Bauvorhaben oder anderen finanziellen Großprojekten können plötzlich steigende Preise schnell zu bösen Überraschungen führen.
  • Daher wünschen sich Verbraucherinnen und Verbraucher stabile Preise.
  • Ein Auge auf die Inflation hat die EZB.
  • Sie gibt als Ziel eine Inflationsrate von zwei Prozent vor.

Der Grund: Eine zu geringe Inflationsrate wäre kein guter Zustand – zumindest nicht dauerhaft. Zum einen ist eine geringe Rate ein Zeichen für ein schwaches Wirtschaftswachstum. Zum anderen gibt es dann nur niedrige bis gar keine Zinsen für Sparerinnen und Sparer.

Zwei Prozent Inflation reflektieren hingegen ein gemäßigtes, aber kontinuierliches Wachstum. So werden Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen dazu ermutigt, Anschaffungen und Investitionen zeitnah zu tätigen, statt sie aufzuschieben. Gleichzeitig sorgt die langsam steigende Inflation für eine stabile, sprich vorhersagbare Preisentwicklung.

Für den täglichen Einkauf oder beim Planen des Hausbaus sind stabile Preise wünschenswert. Zum Problem wird die Stabilität allerdings, wenn es um die Geldanlage geht. Denn die soll ja im Wert steigen und nicht stagnieren oder gar sinken. Auch wenn zwei Prozent weniger Kaufkraft in einem Jahr nicht unbedingt viel ausmachen – über einen Zeitraum von zehn oder 20 Jahren gerechnet, fällt der Unterschied schon deutlicher aus.

Wird die Inflation wieder sinken?

Was treibt die Inflation? – Insgesamt ist die Inflation in Deutschland auf dem Rückzug, wenngleich die Teuerungsraten zuletzt eher stagnierten. Im Mai, Juni, Juli und August 2023 lag die Inflationsrate jeweils bei etwas über 6 Prozent. Im April 2023 waren es noch 7,2 Prozent, im März 7,4 Prozent und im Februar 8,7 Prozent.

Den Höchstwert hatte die Inflationsrate mit 10,4 Prozent im Oktober 2022 erreicht. Den Rückgang der Teuerungsrate führte das Statistische Bundesamt zuletzt auf sinkende Energiepreise und die Maßnahmen aus dem dritten Entlastungspaket des Bundes zurück. Zuletzt hatten Strompreise deutlich nachgegeben,

Dass die Inflationsrate im Juni und Juli 2023 nochmals leicht gegenüber Mai anstieg, begründete das Statistikamt mit sog. Basiseffekten. In den Vorjahresmonaten hatten etwa das 9-Euro-Ticket und dem Wegfall der EEG-Umlage die Teuerungsrate einmalig gedrückt.

In welchem Land gibt es keine Inflation?

Rangliste der 50 Länder mit dem niedrigsten Inflationsrate

Rang Land Inflationsrate (%)
1 Gabun (Afrika) -0,50
2 Niger (Afrika) -0,40
3 Mazedonien (Europa) -0,20
4 Schweden (Europa) 0,40

Wie hoch ist die Inflation in China?

Im Juli 2023 hat die Inflationsrate in China bei -0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gelegen. Der Verbraucherpreisindex ist somit im Vorjahresvergleich gesunken. Chinas Verbraucherpreise befinden sich somit im Juli 2023 in einer Deflation.

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Wie hoch ist die Inflation in den USA?

Im August 2023 sind die Verbraucherpreise in den USA um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Inflationsrate in den USA um rund 0,5 Prozentpunkte angestiegen.

Werden Lebensmittel 2023 wieder günstiger?

Lebensmittel-Preise: Sind Gurke, Butter und Co. wieder günstiger? In Deutschland ziehen die Lebensmittel-Preise seit geraumer Zeit an. Nur vereinzelte Produkte werden günstiger, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.

  • Nur könnte das bei immer mehr Menschen immer weniger werden.
  • Denn gerade die Preise für Lebensmittel ziehen seit einiger Zeit beträchtlich an.
  • Beim Blick auf die aktuelle, dass Nahrungsmittel “mit Abstand der stärkste Preistreiber unter den Güterbereichen” bleiben.
  • Die Preise für Nahrungsmittel haben sich Mai 2023 demnach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,9 Prozent erhöht.

Immerhin ist das eine kleine Entwicklung in die richtige Richtung, nachdem der Anstieg im April 2023 im Vergleich zu zwölf Monaten davor noch bei 17,2 Prozent gelegen hatte. Im März 2023 lag der Wert sogar bei 22,3 Prozent – der Höchstwert seit Januar 2021, als die derzeit veröffentlichten Zahlen ihren Anfang nahmen. Wie Hoch Ist Die Inflation In Deutschland Muss man sich leisten können: Viele Supermarkt-Produkte werden immer teurer. Foto: Wolfgang Kumm, dpa (Symbolbild) Hinter den steigenden Lebensmittel-Preisen steht sicher ein Zusammenspiel diverser Faktoren. Die Verbraucherzentrale betont, dass etwa die Kosten für Energie, Düngemittel und Futtermittel hoch bleiben, außerdem Arbeitskräftemangel und Mindestlohn für einen Anstieg der Personalkosten sorgen würden.

  1. Auch die “Missernten durch Frost oder in vielen Erzeugerländern im Mittelmeerraum” zu Beginn des Jahres könnten sich etwa auf die Gemüse-Preise auswirken.
  2. Hinsichtlich der Kartoffeln könnte sich die schlechte Ernte im Herbst 2022 infolge der heißen und trockenen Sommermonate niederschlagen.
  3. Allerdings seien auch nicht alle Preissteigerungen transparent und würden auf höheren Herstellungskosten beruhen.

In einigen Fällen ist es laut der Verbraucherzentrale “weder gerechtfertigt noch nachvollziehbar”, dass die Preise anziehen. Gefordert wird deshalb “ein kritischer Blick der Politik und des Kartellamtes auf Handel und Lebensmittelhersteller” hinsichtlich der Frage, “ob Unternehmen die Lage nutzen, um die eigenen Erträge zu verbessern”.

Letztlich sei “unklar, wie sich Lebensmittelpreise bilden und wo Gewinne zu Lasten der Verbraucher:innen mitgenommen werden”. Lesen Sie dazu auch Auch für fast alle Nahrungsmittel einen positiven Verbraucherpreisindex auf, was eine Verteuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Bei Fleisch und Fleischwaren liegt der Wert bei 6,6 Prozent, die Preise für Obst stiegen um 7,2 Prozent an, die von Gemüse sogar um 17,3 Prozent.

Einige weitere Teuerungen folgen in der Übersicht:

Brot und Getreideerzeugnisse (+19,3 Prozent) Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+19 Prozent) Molkereiprodukte und Eier (+25,3 Prozent) Zucker, Marmelade, und Ähnliches (+17,9 Prozent – Zucker allein kommt auf +70,8 Prozent) Alkoholfreie Getränke (+11,5 Prozent)

Deutlich angezogen haben neben dem schon erwähnten Zucker auch Zwiebeln, Knoblauch oder Ähnliches mit 78,1 Prozent, Möhren mit 68,2 Prozent, Quark mit 56,7 Prozent, Knäckebrot oder Zwieback mit 44,8 Prozent, kondensierte Milch mit 41,5 Prozent, Tomatenketchup oder Gewürzketchup mit 40,9 Prozent sowie Backpulver, Vanillezucker oder Ähnliches mit 40,3 Prozent. Video: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten

Wann endet die Inflation in Deutschland?

Preisdruck entspannt sich langsam – Die Inflationsraten dürften in den kommenden Monaten weiter zurückgehen. Bei den Vorleistungskosten, allen voran bei Energie, zeichnen sich mittlerweile Preisrückgänge ab, die die Produzenten an ihre Kunden weitergeben werden.

Allerdings dürften die Löhne im weiteren Verlauf des Jahres beschleunigt zunehmen, weil vermehrt Inflationsprämien ausgezahlt und spürbare Tariflohnanhebungen wirksam werden. Die Gesamtinflationsrate dürfte von 6,9% im Jahr 2022 auf 5,8% im Jahr 2023 zurückgehen. Erst im kommenden Jahr dürfte sich der Preisanstieg allmählich wieder normalisieren und die Inflationsrate im Jahr 2024 auf 2,1% zurückgehen.

Die konjunkturelle Abschwächung wird auch am Arbeitsmarkt ihre Spuren hinterlassen. Der Beschäftigungsaufbau dürfte sich in den kommenden Monaten spürbar abschwächen. Im weiteren Prognosezeitraum steht dann vor allem die demografische Entwicklung einer substanziellen Beschleunigung des Beschäftigungsaufbaus entgegen.

  • Trotz Zuwanderung und fortschreitender Integration der ukrainischen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt wird das Erwerbspersonenpotenzial im kommenden Jahr voraussichtlich alterungsbedingt sein Maximum erreichen.
  • Insgesamt dürfte sich der Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen von etwa 592.000 im Jahr 2022 auf 377.000 im Jahr 2023 und 121 000 im Jahr 2024 verlangsamen.

Die Arbeitslosigkeit wird in diesem Jahr voraussichtlich um 132.000 Personen steigen und im kommenden Jahr wieder um 104.000 sinken. In der Folge liegt die Arbeitslosenquote in den Jahren 2023 und 2024 bei 5,5% bzw.5,3% nach 5,3% im vergangenen Jahr.

Welche Lebensmittel werden billiger 2023?

Die Preise für Molkereiprodukte bröckeln – Im Vergleich zum Mai haben die Nahrungsmittelpreise im Juni geringfügig nachgegeben. Molkereiprodukte waren im Juni 2023 um 1,8 % billiger als einen Monat zuvor. Hier wirkten sich unter anderem die bröckelnden Preise im Lebensmitteleinzelhandel für Milch, Butter und andere Milcherzeugnisse aus.

Wann war die größte Inflation der Welt?

Geschichte – Es gibt verschiedene geschichtliche Episoden von Hyperinflationen mit monatlichen Inflationsraten von über 50 Prozent. Beispiele sind

Zeitraum Land Resultat Anmerkungen
1919–1922 Sowjetrussland
1922–1924 Sowjetunion maximale monatliche Inflationsrate von 212 %
1919–1923 Deutsches Reich 1.000.000.000.000 Mark → 1 Rentenmark (15. November 1923) maximale monatliche Inflationsrate von 29.525 % im Oktober 1923; 11 Monate über 50 % siehe: Deutsche Inflation 1914 bis 1923
1919–1924 Österreich 10.000 Kronen → 1 Schilling (20. Dezember 1924) maximale monatliche Inflationsrate von 129 % im August 1922; 4 Monate über 50 %
1921–1926 Ungarn 12.500 Korona (Kronen) → 1 Pengő (27. Dezember 1926) maximale monatliche Inflationsrate von 98 % im Juli 1923; 5 Monate über 50 %
1921–1924 Polen 1.800.000 Polnische Mark → 1 Złoty (14. April 1924) maximale monatliche Inflationsrate von 275 % im Oktober 1923; 9 Monate über 50 %
1923 Freie Stadt Danzig Einführung der Danziger Gulden maximale monatliche Inflationsrate von 2.440 %
1943/1944 Griechenland 50.000.000.000 Erste Drachmen → 1 Zweite Drachme maximale monatliche Inflationsrate von 13.800 %
1945 Taiwan maximale monatliche Inflationsrate von 399 %
1945/1946 Ungarn 400.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Pengő → 1 Forint höchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Rate von 41,9 Billiarden Prozent (Verdreifachung der Preise pro Tag)
1943–1949 Volksrepublik China 15.000.000.000.000.000.000 Yuan → 1 Renminbi maximale monatliche Inflationsrate von 5.070 %
1985 Bolivien
1988 Nicaragua
1988 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien
1989 Polen 10.000 Polnische Złoty (PLZ) → 1 Neuer Polnischer Złoty (PLN) (1. Januar 1995)
1989/1990 Brasilien maximale monatliche Inflationsrate von 84 %
1989/1990 Argentinien maximale monatliche Inflationsrate von 197 %
1990 Peru maximale monatliche Inflationsrate von 397 %
1990–1994 Bosnien und Herzegowina und Jugoslawien maximale monatliche Inflationsrate von 322 %
1990–1994 Jugoslawien die dritthöchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Inflationsrate von 313 Millionen %
1990–1994 Zaire maximale monatliche Inflationsrate von 250 %
1992 Russland 1000 RUR → 1 RUB maximale monatliche Inflationsrate von 245 %
1992 Ukraine maximale monatliche Inflationsrate von 285 %
1992–1994 Georgien maximale monatliche Inflationsrate von 211 %, siehe Wirtschaft Georgiens
1993 Armenien maximale monatliche Inflationsrate von 438 %
1993 Turkmenistan maximale monatliche Inflationsrate von 429 %
1994, 1996/1997 Angola
2006–2009 Simbabwe Abschaffung der Währung die zweithöchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Inflationsrate von 79,6 Milliarden % oder gar 500 Milliarden %, siehe auch Simbabwe-Dollar
2011/2012 Belarus 10.000 BYR → 1 BYN siehe Belarussischer Rubel
2016–? Wirtschaftskrise in Venezuela 100.000 VEF → 1 VES 2018: 80.000 %
2019– Simbabwe Offiziell wurde die Hyperinflation (300+ Prozent), nach der Periode 2006–2009, erneut im Oktober 2019 aufgrund des IAS 29 erklärt.

Auch vor dem 20. Jahrhundert gab es schwere Inflationen:

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Zeitraum Land Anmerkungen
1166 Kaiserreich China
1620–1623 Heiliges Römisches Reich (Mitteleuropa) Kipper- und Wipperzeit : Der Wert der Kreuzer fiel von 1 Reichstaler zu 124 Kreuzer (Ende 1619) auf 1 Reichstaler zu über 600 (regional auch über 1000) Kreuzer (1622/23)
1719/1720 Frankreich
1789–1796 Königreich Frankreich / Französische Konstitutionelle Monarchie / Erste Französische Republik siehe Assignat
1861–1865 USA, vor allem Südstaaten

Wie hoch ist die Inflation in der Türkei?

Die Inflationsrate der Türkei steigt wieder und beträgt im August 2023 offiziell rund 58,94 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Statistik zeigt die Inflationsrate der Türkei von August 2021 bis August 2023. Die Türkei ist offizieller Beitrittskandidat der Europäischen Union (EU),

Wie kann die Inflation enden?

#4. Welche Gegenmaßnahme kann bei einer Hyperinflation ergriffen werden? – Einer Hyperinflation kann nur mit einer Deflation (Geldaufwertung) begegnet werden. Einer Hyperinflation kann nur mit einer Deflation (Geldaufwertung) begegnet werden. Senkt die Zentralbank den Leitzins, wird die Geldmenge gesenkt.

Wer ist Schuld an der hohen Inflation?

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Energieunternehmen und Lebensmittelketten wird die Hauptverantwortung an den stark gestiegenen Preisen zugewiesen. Doch was meinen die ÖsterreicherInnen dazu? Die große trend Umfrage gibt Aufschluss. Die zuletzt fast zweistellige Inflationsrate zog in Österreich einen politischen Krisengipfel nach sich – und rituelle Schuldzuweisungen, wer die Teuerung verursache. Was färbt davon in der öffentlichen Meinung ab? Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den trend sind die Konzerne die Hauptbösewichte,80 Prozent sehen die Energieunternehmen, 74 Prozent die Lebensmittelketten als hauptverantwortlich. Dazu passt, dass die Gier der Unternehmen selbst als wesentlicher Treiber der Inflation wahrgenommen wird.

Das Schlagwort der “Gierflation” hat also wesentlich stärker verfangen als jenes der “Greenflation” – Teuerung als Folge der Klimaschutzgesetze –, das Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer erst jüngst wieder ins Spiel brachte.53 Prozent geben CO2-Steuer &Co. maßgeblich schuld an der Teuerung. Neben der Gastronomie zogen in den letzten Wochen insbesondere auch die Preise für Reisen an.

Hat das Konsequenzen für den Konsum im Urlaub? Kaum. “Die Urlaubsplanung ist ungebrochen, es wird etwa gleich viel ausgegeben”, liest market-Expertin Birgit Starmayr aus den Zahlen. Konkret haben 58 Prozent der Befragten vor, dieses Jahr einen Sommerurlaub zu verbringen, das entspricht langjährigen Werten. Von diesen Urlaubswilligen geben 56 Prozent an, gleich viel wie im Vorjahr ausgeben zu wollen, 16 Prozent wollen sogar tiefer in die Tasche greifen, 28 Prozent sich hingegen zurückhalten. Etwas anders ist das Bild beim täglichen Einkauf von Lebens- und Genussmitteln, Nur 20 Prozent sagen, dass Verzicht in diesem Bereich für sie keine Rolle spielt, während 43 Prozent generell sparsamer einkaufen wollen, etwa indem sie verstärkt zu den Eigenmarken der Handelsfirmen greifen.

  1. Wenn es ins Detail geht, lesen sich die Absichtsbekundungen jedoch etwas wie Neujahrsvorsätze: Beim Rauchen, bei alkoholischen Getränken und bei Süßigkeiten ist der Einsparwille demnach am größten.
  2. Milch, Brot, Reis oder Nudeln werden als tendenziell unverzichtbar betrachtet.
  3. Diese repräsentative trend-Umfrage wurde vom market-Institut durchgeführt.

Umfragezeitraum Mai 2023; Angabe in % der Befragten, n =1.000, Mehrfachnennungen möglich Die Umfrageergebnisse finden Sie auch in der trend. PREMIUM Ausgabe vom 26.5.2023

Zur Magazin-Vorschau: Die aktuelle trend. Ausgabe Zum trend. Abo-Shop

Kärnten: Hotspot für die Green Economy und smarte Spezialisierung Seien Sie gespannt auf die Vielfalt der Kärntner Wirtschaftswelt Gewinnspiel: Klimafreundliche Auszeit im „Das KATSCHBERG” mit dem Hyundai IONIQ 6 Hyundai verlost ein Wochenende für zwei Personen im exklusiven Gesundheit: Vergaberecht muss Innovationstreiber sein Gerade in diesem Bereich bietet das Vergaberecht die Chance, die

Wer profitiert von der Inflation?

Wer profitiert von Inflation, wer leidet? – Wo das Geld am schnellsten an Wert verliert Wer gewinnt und wer verliert bei Inflation? Inflation nützt Schuldnern und schadet Gläubigern. Denn mit der Geldentwertung schrumpft auch der reale Wert von Forderungen.

  • Der größte Gewinner ist deshalb der Staat.
  • Ist die Inflationsrate höher als der Zins, zu dem er sich Geld geliehen hat, schmelzen seine Schulden auf wunderbare Weise dahin.
  • Zu den Profiteuren zählen auch die Banken, die selbst kaum eigene Mittel haben, sich aber das Geld bei der EZB zu Minizinsen leihen und teurer weitergeben.

„Die Banken unterstützt der Staat. Schließlich sind sie sein größter Financier”, sagt Professor Jörg Guido Hülsmann von der Universität Angers in Frankreich. Die größten Verlierer sind die Bürger der Mittelschicht. „Die Inflation trifft immer die breite Masse.

  1. Sie ist nicht auf die Preissteigerungen vorbereitet”, sagt der Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser.
  2. Die professionellen Anleger sind hingegen cleverer und haben ihr Geld frühzeitig in Sicherheit gebracht.” Die Inflation schwächt die Kaufkraft und frisst das meist niedrig verzinste Ersparte auf.

Zu den Inflationsverlierern zählen aber auch die Notenbanken. Inflation ruiniert ihren Ruf, und da sie massenhaft Staatsanleihen gekauft haben, sind sie als große Gläubiger der Staaten selbst betroffen. „Schulden werden durch Inflation vom Staat auf die Notenbanken verlagert.

Wenn es so weitergeht, wird die EZB der größte Gläubiger der Staaten sein – genauso wie die Reichsbank in den Dreißigerjahren”, warnt Ökonom Hülsmann. Droht eine neue Hyperinflation? Das Zitat ließ aufhorchen: „Furcht vor galoppierender Inflation hilft nicht. Es gibt keine Abstriche an unserer Politik der Geldwertstabilität”, versicherte jüngst Jörg Asmussen, Mitglied im EZB-Direktorium.

Allein die Tatsache, dass Asmussen den Begriff „galoppierende Inflation” benutzte, ist bemerkenswert – in EZB-Kreisen war dies bisher absolut unüblich. Ökonomen sprechen von galoppierender oder Hyperinflation, wenn die Preise unkontrolliert und explosionsartig nach oben schießen und die Inflationsrate – pro Monat – über 50 Prozent liegt. Drohen uns noch mal Zustände wie 1923? Theoretisch ja – doch ist dieses Horrorszenario unrealistisch. Es sei zwar „historisch fast nie gelungen, eine überbordende Staatsverschuldung ohne Inflation in den Griff zu bekommen”, sagt der Berliner Wirtschaftshistoriker Nikolaus Wolf.

  1. Dass sich in Deutschland eine Hyperinflation wie 1923 wiederholt, halte ich aber für höchst unwahrscheinlich.
  2. Die Möglichkeiten der Zentralbank, Liquidität vom Markt zu nehmen, sind viel größer und ausgefeilter als früher”.
  3. Und sollte die EZB versagen, bleibt Deutschland als letzte Option immer noch die Wiedereinführung der D-Mark.

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Was passiert mit meinem Geld auf der Bank bei einer Inflation?

Bei einer Inflation wird das Geld auf dem Konto nicht weniger, Sie können von Ihrem Ersparten nur weniger kaufen als noch ein Jahr zuvor, weil die Preise für Waren und Dienstleistungen gestiegen sind. Sorry, aber aktuell können Sie leider gar nichts dagegen tun. Sie können die Geldentwertung nur abmildern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten für diesen Beitrag. Es lohnt sich.

Wann hört Inflation wieder auf?

Geld- und Fiskalpolitik : Keine Angst vor Inflation – Ausgabe 05/2021 Das Schreckgespenst der Inflation geistert durch Deutschland. Doch der Spuk wird bald vorbei sein. Statt steigende Preise einzudämmen, müssen EZB und Bundesregierung die Wirtschaft stützen.

Erstmals seit mehreren Jahren sind die Verbraucherpreise kräftig gestiegen – und sie dürften in den kommenden Monaten weiter zulegen. Droht die Inflation in Deutschland aus dem Ruder zu laufen, wie manche Beobachter bereits befürchten? Nein, denn die aktuelle Preissteigerung beruht größtenteils auf Sondereffekten aufgrund der Coronakrise und höherer Ölpreise.

Um das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) zu erreichen, müssen Geld- und Fiskalpolitik im Gegenteil noch länger deutlich expansiv wirken. Zu diesem Schluss kommen Silke Tober und Thomas Theobald vom IMK in ihrer Analyse der „Geldpolitischen Herausforderungen 2021″.

Auf den ersten Blick sieht die Entwicklung beunruhigend aus: Nachdem die Teuerungsrate im vergangenen Jahr durchschnittlich 0,3 Prozent betragen hatte und ab August 2020 sogar ins Minus gerutscht war, machte die am harmonisierten Verbraucherpreisindex gemessene Inflation Anfang dieses Jahres einen Sprung auf 1,6 Prozent.

In der zweiten Jahreshälfte erwartet die Bundesbank eine Preissteigerung von rund 3 Prozent – klar über dem Niveau, das langfristig als stabil angesehen wird. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird Inflation wieder zu einem Thema in Deutschland, und das in einer Situation, in der die Wirtschaft immer noch unter den Folgen der Coronakrise leidet.

  1. Ein theoretisch denkbares Schreckensszenario wäre eine Kombination aus hoher Inflation und wirtschaftlicher Stagnation”, schreiben Tober und Theobald.
  2. Allerdings halten die IMK-Ökonomen ein solches Szenario für wenig wahrscheinlich.
  3. Sie gehen davon aus, dass sich die steigenden Inflationsraten auf Einmaleffekte zurückführen lassen.
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Inflationsdruck nur vorübergehend Entscheidend für den aktuellen Preisschub ist der Anstieg der Rohstoffpreise, vor allem des Ölpreises. Aktuell liegt der Preis der Sorte Brent bei 65 US-Dollar pro Barrel – und damit mehr als dreimal so hoch wie im April 2020, als er sein Jahrestief erreichte.

In den kommenden Monaten dürfte der Ölpreis immer stärker auf die Inflationsrate durchschlagen. Hinzu kommt, dass Angebot und Nachfrage in manchen Wirtschaftsbereichen Corona-bedingt vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten sind: Die Nachfrage nach elektronischen Geräten, insbesondere Laptops und Smartphones für Homeoffice, Homeschooling und virtuelle Treffen, ist massiv gestiegen.

Zugleich hat der Bedarf an Mikrochips und Sensoren in der Autoindustrie zugenommen. Weil aber der Flugverkehr infolge der Pandemie nach wie vor eingeschränkt ist und Schiffscontainer in Europa gestrandet sind, gerät der Nachschub ins Stocken. Eine erhöhte Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot – das treibt die Preise.

  • Ein weiterer Effekt kommt speziell in Deutschland zum Tragen: Um die Menschen zum Geldausgeben zu bewegen und damit die Konjunktur anzukurbeln, hatte die Bundesregierung im vergangenen Jahr die Mehrwertsteuersätze gesenkt.
  • Die niedrigeren Steuern schwächten den Anstieg der Verbraucherpreise.
  • Jetzt gelten – außer für Restaurants – wieder die normalen Sätze und der dämpfende Effekt fällt weg.

All diese Faktoren – Ölpreis, Lieferengpässe und Mehrwertsteuer – erhöhen das Preisniveau. Es handele sich aber nur um vorübergehende Effekte auf die Inflationsrate, argumentieren die IMK-Wissenschaftler. Sie wirkten nicht auf Dauer, ebenso wenig wie der Ölpreisverfall im Frühjahr 2020 oder die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung in der zweiten Jahreshälfte zu deflationären Tendenzen geführt hätten.

Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte es zumindest bei den Transportpreisen zu einer Entspannung kommen. Der Preisschub durch Mehrwertsteuer und Öl dürfte sich ab 2022 nicht mehr in der Inflationsrate niederschlagen. Konjunktur braucht weiterhin Impulse Was folgt daraus für die Geld- und Fiskalpolitik? Einmalige Preisschocks erfordern keine geldpolitische Reaktion, so Tober und Theobald.

Viel wichtiger seien die mittel- bis langfristigen Erwartungen. Und für diese sei entscheidend, dass Europa immer noch in einer schweren Wirtschaftskrise verbunden mit hoher Arbeitslosigkeit steckt. Die Unterbeschäftigung, die auch jene Personen berücksichtigt, die unfreiwillig in Teilzeit arbeiten oder die Arbeitssuche aufgegeben haben, lag im Euroraum im dritten Quartal 2020 mit 16 Prozent deutlich höher als vor der Coronakrise – dabei war die Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern ohnehin hoch, weil auch die Folgen der Finanzkrise immer noch nicht überwunden sind.

Dass sich die europäische Wirtschaft erholt und mehr Menschen in Arbeit kommen, wird nach Meinung der Wissenschaftler nur „mithilfe der stark expansiven Geld- und Fiskalpolitik und begünstigt durch ein positives internationales Umfeld” möglich. Die EZB sei daher richtigerweise bestrebt, frühestens dann die Zinsen zu erhöhen, wenn sich die Inflation stabil auf dem Niveau des Ziels von knapp zwei Prozent eingependelt hat.

Allerdings hätten die vergangenen Jahre gezeigt, dass dies ohne eine unterstützende Fiskalpolitik, zu deren Instrumenten beispielsweise Konjunkturprogramme oder öffentliche Investitionen zählen, kaum zu erreichen ist, erklären die Ökonomen. An die Adresse der Bundesregierung gerichtet schreiben sie: „Aus heutiger Sicht besteht die größte Gefahr darin, dass die aktuellen, primär temporären Preisschübe fälschlicherweise als zunehmende Inflation interpretiert werden mit der Folge, dass die Fiskalpolitik in Deutschland ihre stabilisierende Unterstützung zurückfährt und eine kräftige wirtschaftliche Erholung ausbleibt.”

Wie lange bleibt die hohe Inflation?

Wie lange bleibt die hohe Inflation? – Aktualisiert: 03.01.2023, 17:27 | Lesedauer: 4 Minuten Volkswirte rechnen erst 2024 mit einem deutlich nachlassenden Preisdruck. Foto: Federico Gambarini/dpa Inflationsraten auf dem Niveau von 2022 gab es im wiedervereinigten Deutschland noch nie. Verbraucher können sich für einen Euro immer weniger leisten.

Warum die Inflation gerade in Deutschland so hoch ist?

Warum ist die Inflation aktuell so hoch? – Die Inflationsrate in Deutschland betrug im April 2023 7,2 Prozent. Im März hatte sie noch bei 7,4 Prozent gelegen. Die Inflationsrate hat sich damit den zweiten Monat in Folge leicht abgeschwächt, weilt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Gründe dafür sind:

Steigende Nachfrage: Verbraucherinnen und Verbraucher haben ihr Konsumverhalten mit Lockerung der Corona-Maßnahmen verändert und aufgeschobene Anschaffungen und Unternehmungen nachgeholt. Geringeres Angebot: Weltweit steigen die Produktionskosten, die Lieferketten sind seit der Corona-Pandemie gestört. Infolge des Krieges in der Ukraine kommt es zu Rohstoffengpässen, die das Angebot verknappen – vor allem bei Energie und Getreide.

Wann werden Lebensmittel wieder günstiger 2023?

In den Jahren 2021 und 2022 sind die Lebensmittelpreise weltweit weitgehend gestiegen (gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat). Erstmalig sind die Preise für Nahrungsmittel im November 2022 wieder gesunken. Im August 2023 lagen die Lebensmittelpreise um 11,77 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.

Was passiert mit meinem Geld auf der Bank bei einer Inflation?

Bei einer Inflation wird das Geld auf dem Konto nicht weniger, Sie können von Ihrem Ersparten nur weniger kaufen als noch ein Jahr zuvor, weil die Preise für Waren und Dienstleistungen gestiegen sind. Sorry, aber aktuell können Sie leider gar nichts dagegen tun. Sie können die Geldentwertung nur abmildern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten für diesen Beitrag. Es lohnt sich.

Was bedeutet eine Inflation von 8%?

Wirkt sich die Inflation auf Deine Kaufkraft aus? – Stetig steigende Preise wären eine deprimierende Angelegenheit, wenn zugleich Dein Budget für alle Zeit unverändert bleiben würde. Nehmen wir an, dass Du für eine regelmäßige Ausgabe aktuell 100 Euro benötigst und die Inflationsrate 1,8 Prozent pro Jahr beträgt.

  • Nach zehn Jahren würde dieselbe Ware oder Dienstleistung dann bereits 119,53 Euro kosten.
  • Oder anders ausgedrückt: Mit 100 Euro in der Tasche hättest Du nach zehn Jahren Inflation nur noch eine Kaufkraft von 83,66 Euro (100 geteilt durch 119,53).
  • Mit unserem Inflationsrechner kannst Du leicht andere Beispiele betrachten.

Zum Ausgleich steigt aber auch Dein Einkommen, wenn sich die Dinge „normal” entwickeln. Alle paar Jahre oder sogar jährlich gibt es vielleicht eine Gehaltserhöhung – sei es durch einen Tarifvertrag oder durch individuelle Verhandlungen. Oder indem Du in einen besser bezahlten Job wechselst beziehungsweise als Selbstständiger mehr Gewinn schaffst.

Auch die gesetzliche Rente oder der Bürgergeld-Satz werden regelmäßig angehoben. Ausnahmen und durchaus auch Ungerechtigkeiten bestätigen dabei die Regel. So wie nicht alle Anbieter ihre Preise gleichermaßen anheben können, bekommen auch nicht alle Arbeitnehmer gleichmäßig planbare Lohnzuwächse. Zumindest im Durchschnitt des ganzen Landes geht die Rechnung aber normalerweise auf.

Denn wenn bei den Konsumenten das Geld immer knapper wird, steigen die Preise der Anbieter auch weniger.