Wie Lang Ist Der Rhein?

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Wie lang ist der Rhein wirklich?

1 Die Rheinregionen und ihre gesellschaftlichen Verankerungen – Von den 20 größten Fluss-Einzugsgebieten Europas belegt das Einzugsgebiet des Rheins mit 185.000 km 2, einschließlich seiner Zuflüsse, zwar nur den Rang 11. Aber die gesamtwirtschaftliche Bedeutung und Leistung weist dem Rhein-Einzugsgebiet die Spitzenposition zu.

Auch mit einer geschätzten heutigen Bevölkerungsdichte von 330 Einwohnern pro km 2 liegt es an der Spitze (Tockner et al.2009 ). Die Gesamt-Einwohnerzahl im Einzugsgebiet beträgt knapp 60 Mio. Menschen. Die offizielle Länge des Rheins wird heute mit 1233 km angegeben, berechnet von der Quelle des Vorderrheins und unter Einschluss der Länge des Bodensees (Kremer 2015 ).

Als Rheinende wird Hoek van Holland unterhalb Rotterdams definiert. In den Jahrtausenden vor der Rheinkorrektion am Oberrhein, die den Lauf um 81 km verkürzte, und Begradigungen an anderen Rheinabschnitten herbeiführte, war der Gesamtstrom seit Ende der Kaltzeit rund 100 km länger, betrug also etwa 1330 km, variierte allerdings im Verlaufe seiner Geschichte infolge natürlicher Laufverlegungen.

  • Der Rhein ist derjenige europäische Fluss, der vom Hochgebirge bis zur Mündung ins Meer die wohl faszinierendsten Landschaften passiert oder geschaffen hat, die man in den europäischen Fluss-Systemen antreffen kann.
  • Zu diesen Landschaftselementen gehören die alpinen Hochgebirgs- und ehemaligen Gletschertäler, der Durchbruch durch den größten alpinen Bergsturz (den Flimser Bergsturz am Vorderrhein, der sich etwa 7450 v.Chr.

ereignet hat), die beiden ökologisch sehr unterschiedlichen Bodensee-Becken und der Rheinfall im Hochrhein. Ganz andere Eindrücke vermittelte zumindest früher der Oberrhein mit dem ehemals breit mäandrierenden und inselreichen Strom im oberen Teil und dem bogenreichen Verlauf im unteren Teil.

Am Übergang vom Rheingau zum Mittelrheintal zog sich ehemals ein Quarzit-Querriff über den Fluss, das eine mit Schiffen kaum passierbare Stromschnelle darstellte und das die Wassermassen im Rheingau zurückstaute. Eine Zeichnung oder ein Gemälde jenes Riffs ist nicht bekannt, doch dürfte es so ähnlich ausgesehen und gewirkt haben, wie eines der von M.

Merian im 17. Jahrhundert noch festgehaltenen Riffe im Hochrhein (vgl. Abb.1 ). Der mit vielen Felsen und Untiefen versehene anschließende Mittelrhein durch das Rheinische Schiefergebirge verlangte von Schiffsführern hohes Können und bis in die zweite Hälfte des 20.

Jahrhunderts die Mitwirkung von Lotsen. Der Niederrhein unterhalb Bonns schließlich zieht in weit gezogenen Bögen in Richtung des heutigen Ästuardeltas, des gezeitengeprägten Mündungsbereichs von Rhein und Maas. Der sich in den Niederlanden mehrfach gabelnde und vernetzte Rheinstrom hat sich bis in die jüngste Vergangenheit immer wieder verändert, indem Verbindungen zwischen Rhein, Maas und IJssel natürlicherweise oder künstlich vereinigt oder wieder getrennt wurden.

Die Bezeichnungsweise der Mündungsarme des Rhein-Maas-Systems folgt einer eigenen Nomenklatur und umfasst die IJssel (deutsch: Geldersche Issel), Nederrjin, Lek und Waal, wobei die Waal seit etwa Ende Mittelalter der abflussmäßig bedeutendste Mündungsarm ist. Wie Lang Ist Der Rhein Einer der Lauffen (= Stromschnelle, Katarakt) des Hochrheins im 17. Jh., Ausschnitt aus einem Stich von M. Merian (um 1650). Links u. hinten die Wutach bei Tiengen. Vorne die (heute meist nur als wellig fließender Flussbereich erkennbare) Stromschnelle mit künstlich erschaffener Bootsdurchfahrt.

  1. Ähnlich, aber mit etwa dreimal größerer Wassermasse, könnte damals das Querriff mit Schiffsdurchfahrt am „Binger Loch” im Mittelrheintal ausgesehen haben.
  2. Abbildung rechtefrei Welche Bedeutung hat der Strom für die Anwohner, welche Empfindungen und Assoziationen weckt er bei ihnen? Überall ist er Bezugs- und Orientierungspunkt, nach dem sich Ortsanlagen, Straßenverläufe und Eisenbahnlinien, Brücken und Freizeitaktivitäten richten.

Auch führen zahlreiche Personen- und Autofähren über den Fluss. Der Rhein ist über weite Strecken Grenzverlauf zwischen Staaten und Bundesländern. Manche Regionen kennen spezielle Geschichten oder Sagen über ihn. Die Fischerei ist zwar faktisch zum Erliegen gekommen, doch verschafft der Strom Einkommensmöglichkeiten über den Schiffs- und Freizeittourismus.

Hochwässer haben allerdings immer wieder mal Schäden und Leid gebracht, hingegen die – heute nicht mehr auftretenden – Eisschollen und Eisdecken, von denen noch alte Gemälde zeugen, ehemals eine als Abwechslung empfundene Bereicherung im winterlichen Landschaftserlebnis. Naturverbundene Menschen suchen ausgewiesene Schutzgebiete auf, die zwar erheblich anders aussehen als früher, aber weiterhin Artenschutzbiotope darstellen und zumindest andeutungsweise einen Eindruck vom früheren Erscheinungsbild und der biologischen Besiedlung geben können.

Andere Regionen erinnern an die „Rheinromantik” des 19. Jahrhunderts, an Weinkultur und „rheinische Fröhlichkeit”. Generell spiegeln der Rhein und seine Nebenflüsse ein buntes und vielfältiges Natur- und Kultur-Erbe wider. Geplant worden ist diese facettenreiche und in den Regionen auch identitätsfördernde Gemütswirkung nie, sondern sie ist das mehr beiläufige Produkt der historischen und politischen, gesellschaftlichen und kulturellen sowie der wirtschaftlichen und wasserbaulichen Geschichte.

Wo fängt der Rhein an und wo endet er?

Der Rhein Der Rhein entspringt im St. Gotthard-Massiv in 2.928 m und die Aare in 4.274 m Höhe über dem Meer. Bis zur Mündung in die Nordsee ist er 1.249 km lang, von denen 884 km zwischen Rheinfelden bei Basel und der Nordsee schiffbar sind. Der Rhein wird unterteilt in den Alpenrhein bis zum Bodensee, den Hochrhein bis Basel, den Oberrhein bis Bingen, den Mittelrhein bis Köln, den Niederrhein bis Lobith und den Bovenryn bis zum Mündungsdelta Hoek van Holland.

Wie viel km ist der Rhein?

GDWS – Homepage – Der Rhein Auf einer Gesamtlänge von 1.233 Kilometer durchfließt der Rhein sechs europäische Länder. Zwischen Rheinfelden bei Basel und der Nordsee ist er auf 884 Kilometer Länge schiffbar und zählt zu den verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Wegen des unterschiedlichen Gefälles wird der schiffbare Rhein eingeteilt

in den Oberrhein: von Rheinfelden bis Kaub, in den Mittelrhein: von Kaub bis Köln und den Niederrhein: von Köln bis Emmerich.

Der Oberrhein durchfließt die Oberrheinische Tiefebene nach Norden. Auf dieser Strecke fällt das Gelände von 252 auf 76 Höhenmeter. Der Rhein ist ab dem Bodensee staugeregelt und erst ab Rheinfelden für die Schifffahrt nutzbar. Zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz liegt das Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal”, eine einzigartige Kulturlandschaft mit einem außergewöhnlichen Reichtum an hochrangigen Baudenkmälern.

  • Das landschaftlich reizvolle Tal mit seinem sagenumwobenen Loreley-Felsen gilt weltweit als Inbegriff der romantischen Rheinlandschaft.
  • Die Binnenschiffer aber wissen um die Gefahr, die jenseits aller Dichtung sehr real ist.
  • Die Gebirgsstrecke zwischen Bingen und St.
  • Goar ist auch heute noch gefährlich und verlangt gute Streckenkenntnis.

In Koblenz mündet die Mosel in den Rhein. Hier entstand das Deutsche Eck, mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal als Wahrzeichen. Mit den Metropolen Köln, Düsseldorf und Duisburg durchfließt der Rhein bedeutende Industrie- und Wirtschaftsräume, mit der Rhein-Ruhr-Region sogar den größten Ballungsraum Deutschlands.

Gleich zwei parallel verlaufende künstliche Wasserstraßen verbinden das Ruhrgebiet mit dem Rhein: der bei Duisburg abzweigende Rhein-Herne-Kanal und der 30 Kilometer nördlich gelegene Wesel-Datteln-Kanal. Ab Emmerich fließt der Rhein durch die Niederlande und mündet in einem weitverzweigten Delta in die südliche Nordsee.

Im Rhein-Delta haben sich die großen Seehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen angesiedelt. Für Schiffe aus Übersee sind sie die ersten europäischen Anlaufpunkte. Der Rhein bietet ihnen eine hervorragende Hinterlandanbindung an das zentrale Europa. Etwa 70 % aller deutschen Wasserstraßentransporte werden auf dem Niederrhein zwischen den Rheinmündungshäfen und den deutschen Binnenhäfen bewegt.

In Duisburg befindet sich der größte europäische Binnenhafen. Nirgendwo sonst im Binnenbereich herrscht so reger Containerverkehr wie auf dem Niederrhein, wo jährlich Zuwachsraten zu verzeichnen sind. Die Tendenz ist steigend. Hier fahren die größten Binnenschiffe. Ihre durchschnittliche Tragfähigkeit liegt bei rund 2.500 Tonnen.

: GDWS – Homepage – Der Rhein

Wie lang ist der Rhein nur in Deutschland?

Grunddaten – Abschnitte des Rheins Karte europäischer Flusssysteme Der Rhein hat eine Gesamtlänge von 1.232,7 km. Davon liegen in der Schweiz 376 km (davon ein Großteil des inkl. Untersee 170 km langen Hochrheins an der Grenze zu Deutschland ), 695,5 km in Deutschland (davon liegen 182 km an der Grenze zu Frankreich ; zählt man den Hochrhein inkl.

  1. Untersee dazu, erhält man für Deutschland 865,5 km) und 161,2 km in den Niederlanden.883 km sind für die Großschifffahrt nutzbar.
  2. Die mittlere Abflussmenge kurz vor der Verzweigung der Mündungsarme beträgt rund 2300 m³/s.
  3. Die höchste dort je gemessene Abflussmenge betrug 12.000 m³/s (1926), die niedrigste 600 m³/s (1947).

Das gesamte Flusssystem führt der Nordsee im Mittel rund 2900 m³/s zu. Das Einzugsgebiet des Rheins umfasst 218.300 km², ohne die Maas 185.300 km², (Zum Vergleich: Wolga 1.360.000 km², Donau 795.686 km², Dnepr 531.817 km², Don 425.600 km², Weichsel 194.424 km², Elbe 148.268 km².) Die administrativ definierte Flussgebietseinheit Rhein, die auch angrenzende Teile der Küste und der küstennahen Nordsee umfasst, wird mit 198.735 km² angegeben (das Maasgebiet ist eine eigene Flussgebietseinheit).

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Ist der Rhein Süß oder Salzwasser?

Dann fließt der Rhein aus Deutschland hinaus in die Niederlande. Dort teilt er sich in drei Ströme auf und fließt in die Nordsee. Sein Süßwasser vermischt sich mit dem Salzwasser des Meeres.

Wie tief ist der Rhein an der tiefsten Stelle?

Um das St.-Anna-Loch ranken sich zahlreiche Mythen. Nun will ein passionierter Taucher Licht ins Dunkel bringen. – Wie Lang Ist Der Rhein Publiziert: 04.01.2023, 11:25 Wie Lang Ist Der Rhein Hier, zwischen dem deutschen Rheinufer und dem Rheinfelder Inseli, liegt das St.-Anna-Loch verborgen. Foto: Gaetan Bally (Keystone) Das St.-Anna-Loch liegt inmitten des Rheins, unmittelbar unter der Brücke, welche die beiden Rheinfelden miteinander verbindet und gleich zwischen dem Inseli und dem deutschen Ufer.

Es ist die tiefste Stelle eines steilen Grabens – der tiefste Punkt liegt rund 32 Meter unter der Wasseroberfläche. Wie die «Neue Fricktaler Zeitung» berichtet, soll dieses sagenumwobene Loch ab den kommenden Wochen genauer erforscht werden. Sagenumwoben deshalb, weil sich um die Vertiefung im Flussbett einige Mythen ranken.

So sollen die Rheinfelderinnen und Rheinfelder einst bei einem Angriff der Hunnen ihre wertvollsten Güter an dieser Stelle im Rhein versenkt haben, worauf die Angreifer die Schlossherrin Anna den Schätzen hinterhergeworfen haben sollen. Eine weitere Legende besagt, dass es die Hunnen waren, die bei ihrer Flucht die erbeutete Ware aufgeben mussten und sie in den Rhein warfen.

Wie nennt man den Rhein in Holland?

Verlauf und Charakteristik – Kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze fließt das Wasser des Rheins – niederländisch hier Boven-Rijn („Oberrhein”) genannt – durch den Bijlands-Kanal und wird bei Millingen auf seine beiden Hauptarme Waal und Nederrijn (am Anfang Pannerdens-Kanal, am Ende Lek ) verteilt.

  • Die Waal erhält mehr als zwei Drittel der mittleren Wasserführung des Rheins.
  • Der andere Teil des Volumenstroms geht in den Nederrijn, der davon etwas mehr als die Hälfte an den nach Norden führenden Rhein-Mündungsarm IJssel abgibt.
  • Am Rhein-Maas-Delta kommt in der Waal etwa 6,3-mal so viel Wasser wie im Lek an (s.a.

nebenstehende Abbildung). Ab dem ehemaligen Zusammenfluss von Maas und Waal bei Woudrichem ändert sich der Flussname Waal in Boven Merwede („Obere Merwede”). Dieser Flussabschnitt gabelt sich später auf in die Nieuwe Merwede („Neue Merwede”) mit im Mittel 44 % der Wasserführung des Rheins und in die Beneden Merwede („Untere Merwede”) mit im Mittel 27 %.

Wem gehört der Rhein?

Erklr’s mir Der Rhein fliet ab Basel als Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich. Nach dem Ersten Weltkrieg im vergangenen Jahrhundert, den Deutschland verloren hatte, wurde ein Vertrag geschlossen. Darin steht, dass allein Frankreich das Rheinwasser benutzen darf.

Deshalb hat es einen Kanal neben dem Rhein gebaut, auf dem Schiffe fahren knnen. Der Kanal heit Rheinseitenkanal. Auerdem darf am Oberrhein nur Frankreich mit dem Wasser Strom erzeugen – in eigenen Wasserkraftwerken. Weil die Franzosen dafr in ihren Kanal viel Wasser ableiten, fliet weniger in den Altrhein (das ist der Rhein in seinem alten Flussbett).

Umweltschtzer warnen davor, dass Frankreich zu viel Wasser in seinen Kanal leitet, denn so knnten die Fische im Altrhein zu wenig Wasser haben.

Wie viele Flüsse fließen in den Rhein?

Nebenflüsse des Rheins – Die wichtigsten Nebenflüssen des Rheins sind Aare, Maas, Mosel, Main, Neckar, Lahn, Ruhr, Ill und Lippe. Weitere Nebenflüsse vom Rhein mit einer Länge von weniger als 60 Kilometern sind Bregenzer Ach, Argen, Schussen, Thur, Wutach, Elz, Kinzig, Moder, Sauer, Murg, Pfinz, Speyerbach, Selz, Nahe, Wied, Ahr, Sieg, Wupper, Erft, Emscher, Oude Maas, Alte Issel, Berkel und Schipbeek.

Ist der Rhein komplett befahrbar?

Schiffbarkeit – Von Breisach bis kurz vor Basel wird die Schifffahrt und der wesentliche Teil des Rheinwassers durch den vollständig auf französischem Gebiet liegenden Rheinseitenkanal geführt, der die Grenze bildende Restrhein hat für die Schifffahrt keine Bedeutung.

Der Rhein ist heute auf Grund der baulichen Maßnahmen von Rotterdam bis Rheinfelden (dem im Aargau und dem in Baden-Württemberg) durchgängig problemfrei schiffbar. Oberhalb stehen an den Staustufen für die Kleinschifffahrt Slip- oder andere Umsetzungsanlagen, an den Kraftwerken Laufenburg und Eglisau Schleusen zur Verfügung für Fahrzeuge bis zu 2,20 m × 10 m, teilweise auch deutlich mehr.

Oberhalb des Rheinfalls ist der Rhein bis zur Brücke bei Neuhausen am Rheinfall für jeden Schiffsverkehr gesperrt. Oberhalb der Rheinbrücke in Schaffhausen besteht in den Sommermonaten eine durchgehende Schiffsverbindung bis Konstanz, Das Stauwehr in Schaffhausen sorgt für einen gleichbleibenden Wasserstand bis Diessenhofen,

  1. Die Brücke bei Diessenhofen ist sehr niedrig, und manche Schiffe „versenken” für die Durchfahrt die Führerkabine.
  2. Bis Stein am Rhein ist der Rhein nicht reguliert, daher nur je nach Wasserstand schiffbar.
  3. Auch der Bodensee ist schiffbar und bei Seglern sehr beliebt.
  4. Der Alpenrhein ist für die Schifffahrt gesperrt, der Alte Rhein ist aber auf zwei Kilometern von der Mündung bis Rheineck SG schiffbar.

In den 1950er und 1960er Jahren gab es Absichten, den Rhein bis nach Eglisau schiffbar zu machen. In Anbetracht dieser Planungen baute die Migrol ein unterirdisches Tanklager im Gebiet “Tössriederen”. Die Schiffsanlegestelle wurde nie gebaut; und die Erdölprodukte wurden auf dem Straßenweg transportiert.

Wie schnell läuft der Rhein?

Warum fließen Flüsse wie der Rhein auch in der Ebene schnell? Steht man in Mannheim am Rhein, fließt der Fluss erstaunlich schnell an einem vorbei – immerhin mit 6 bis 7 km/h: Schneller als ein zügiger Fußgänger! Und das, obwohl es in der Rheinebene kaum wirklich bergab geht: Basel liegt 250 Meter über dem Meeresspiegel, von dort bis zur Rheinmündung sind es 1.000 Kilometer – so ergibt sich ein durchschnittliches Gefälle von 25 cm pro Kilometer.

Wie viele Schleusen gibt es auf dem Rhein?

WSA Main – Schleusenbetriebsstellen Die Schleusenbetriebsstellen ermöglichen der Schifffahrt, die Wasserstraße rund um die Uhr zu befahren. Schleuse Quelle: wsv.de Damit vollbeladene Schiffe zu jeder Jahreszeit ausreichend “Wasser unterm Kiel” haben, muss der Fluss gestaut werden. So wird der Wasserstand auf dem Main durch insgesamt 34 Staustufen und 40 Schleusen (6 Staustufen mit 2 Schleusenkammern) reguliert.

  • Vom Unterwasser der Schleuse Rothenfels bis zur Mündung des Mains in den Rhein wird ein Höhenunterschied von rund 62 Metern überwunden.
  • An den Schleusenbetriebsstellen sind wir das ganze Jahr rund um die Uhr für die Schifffahrt da und somit auch immer der erste Ansprechpartner für unsere Kunden.
  • Im ständigen freundlichen Kontakt mit den Schiffsführern aus ganz Europa sorgen wir für den reibungslosen Verkehr an den Schleusen und auf dem Main.

Fachlich, kompetent und mit großer Übersicht berücksichtigen wir unter Beachtung der geltenden Regeln (z.B. die Einhaltung des Stauziels) die unterschiedlichen Interessen der Güter-, Fahrgast- und Sportbootschifffahrt. Diese Aufgabe erledigen wir vor Ort eigenverantwortlich im laufenden Informationsaustausch mit den benachbarten Schleusen. Schleusenkammer Quelle: wsv.de Wir informieren die Schifffahrt über alle Behinderungen, besonders bei den zahlreichen Veranstaltungen und baulichen Maßnahmen am Main in enger und guter Zusammenarbeit mit dem Amt, den Außenbezirken, der Wasserschutzpolizei und ggf.

Mit der Revierzentrale Oberwesel. Die Schifffahrt ist somit in der Lage, sich rechtzeitig auf die gegebene Situation einzustellen. Durch diesen direkten Kontakt mit allen Verkehrsteilnehmern und Veranstaltern leisten wir einen erheblichen Beitrag für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf dem Main.

Wir stellen uns auch in Zukunft den neuen technologischen Herausforderungen sowohl beim Bedienen unserer Anlagen mittels digitaler Technik (SPS), als auch bei der Bewältigung von Verwaltungsaufgaben wie z.B. das Erheben und Bearbeiten von Mainschifffahrtsabgaben.

Was ist größer Donau oder Rhein?

Innerhalb Deutschlands beträgt die Länge der Donau rund 674 Kilometer, bis sie bei Passau die deutsch-österreichische Grenzen überquert und später im Schwarzen Meer mündet. Als längster Fluss innerhalb Deutschland gilt jedoch der Rhein – rund 865 von seinen insgesamt 1.233 Kilometern fließen durch Deutschland.

Ist die Elbe oder der Rhein größer?

Flüsse mit über 200 km Länge – In nachfolgender Tabelle sind über 200 km lange Fließgewässer aufgeführt. Da der Name des Flusses auch für das Flusssystem insgesamt steht und der hydrologische Hauptfluss nicht selten von scheinbaren Nebenflüssen gebildet wird, sind zusätzlich der größte (wasserreichste; markiert mit „G”) und der längste Quellast (markiert mit „L”) angegeben.

Die quantitativen Angaben umfassen die Länge der entsprechend benannten Fließstrecke, die längste Fließstrecke, die längste Fließstrecke innerhalb Deutschlands, den mittleren Abfluss am wasserreichsten inländischen Punkt, das gesamte Einzugsgebiet und das Einzugsgebiet innerhalb Deutschlands. Es folgt das Quell- und Mündungsgebiet, berührte Bundesländer und wichtige Nebenflüsse.

Erläuterungen zum Verständnis befinden sich in der Legende unterhalb der Tabelle:

Fluss Flusssystem Größter Quellast (G): Längster Quellast (L): Länge (Name) in km Länge (max.) in km Länge (max.) in D in km Mittlerer Abfluss in D in m³/s Einzugs- gebiet gesamt in km² Einzugs- gebiet in D in km² Quelle bei (Ort, Berg) (Landsch.) Mündung in: (Gewässer) bei: (Ort, Land) Berührte Bundes- länder Wichtige Nebenflüsse in D
Donau Donau Flaz, Inn (G) Breg (L) 2.811 2.857 647 1.490 795.686 56.113 Furtwangen ( BW ) ( Schwarzwald ) Schwarzes Meer ( Tulcea, RO ) BW, BY Iller, Lech, Altmühl, Naab, Regen, Isar, Inn
Rhein Rhein Aare (G) Rein da Medel (L) 1.048 1.233 865 2.300 198.735 102.159 Disentis ( CH ) ( Alpen ) Nordsee ( Rotterdam, NL ) BY, BW, RP, HE, NW Neckar, Main, Lahn, Mosel, Ruhr, Lippe
Elbe Elbe Moldau (G, L) 1.094 1.245 727 870 148.268 97.175 Spindlermühle ( CZ ) ( Riesengebirge ) Nordsee ( Cuxhaven, NI / SH ) SN, BB, ST, NI, MV, SH, HH Schwarze Elster, Mulde, Saale, Havel
Oder Oder Oder (G) Warthe (L) 866 1.045 179 540 118.890 5.633 Fiedelhübel ( CZ ) ( Sudeten ) Stettiner Haff ( Pölitz, PL ) BB Lausitzer Neiße
Weser Weser Eder, Fulda (G) Saar, Werra (L) 452 750 750 390 41.094 41.094 Hildburghausen ( TH ) ( Thüringer Wald ) Nordsee ( Bremerhaven, HB / NI ) TH, HE, NI, NW, HB Aller, Hunte
Mosel Rhein Moselotte (G, L) 545 549 242 320 28.286 9.637 Épinal ( F ) ( Vogesen ) Rhein ( Koblenz, RP ) SL, RP Saar, Sauer, Kyll
Main Rhein Fränk. Rezat, Rednitz, Regnitz (G, L) 524 569 569 211 27.292 27.292 Kulmbach, ( BY ) ( Fichtelgebirge ) Rhein ( Mainz-Kostheim, HE ) BY, HE, BW Itz, Regnitz, Fr. Saale, Tauber, Kinzig, Nidda
Inn Donau Flaz (G) Aua da Fedoz (L) 517 522 218 738 25.700 8.060 St. Moritz ( CH ) ( Alpen ) Donau ( Passau, BY ) BY Alz, Salzach, Rott, Mangfall
Saale Elbe Saale (G, L) 413 413 413 117 24.079 24.079 Hof ( BY ) ( Fichtelgebirge ) Elbe ( Barby, ST ) BY, TH, ST Schwarza, Ilm, Unstrut, Weiße Elster, Bode
Spree Elbe Spree (G, L) 382 382 382 36 9.793 9.763 Spreedorf, Neugersdorf, Kottmar ( SN ) ( Lausitzer Bergland ) Havel (Berlin, BE ) SN, BB, BE Dahme
Ems Ems Ems (G, L) 371 371 371 125 17.934 17.934 Schloß Holte-Stukenbrock ( NW ) ( Teutoburger Wald ) Nordsee ( Emden, NI, NL ) NW, NI Hase, Leda, Jümme
Neckar Rhein Bad. Eschach (G) Württ. Eschach (L) 367 384 384 145 14.000 14.000 Villingen-Schwenningen ( BW ) ( Schwarzwald ) Rhein ( Mannheim, BW ) BW, HE Fils, Rems, Enz, Kocher, Jagst, Zaber
Havel Elbe Spree (G, L) 325 560 560 103 24.096 24.096 Neustrelitz ( MV ) ( Mecklenb. Seenpl.) Elbe ( Havelberg, ST ) MV, BB, BE, ST Spree, Nuthe, Rhin, Dosse
Eger Elbe Eger (G, L) 316 316 38 3,6 5.614 310 Marktredwitz ( BY ) ( Fichtelgebirge ) Elbe ( Litoměřice, CZ ) BY Wondreb
Werra Weser Schleuse (G) Saar (L) 292 298 298 51,2 5.496 5.496 Hildburghausen ( TH ) ( Thüringer Wald ) Weser ( Hann. Münden, NI ) TH, HE, NI Ulster, Hörsel
Isar Donau Isar (G) Lafatscher Bach (L) 286 295 263 175 8.370 7.965 Scharnitz ( A ) Alpen Donau ( Deggendorf, BY ) BY Loisach, Amper
Mulde Elbe Flöha, Zschp., F. Mulde (G) Zwickauer Mulde (L) 290 290 290 73 7.400 7.017 Schöneck, Freiberg ( SN ) Erzgebirge Elbe ( Dessau, ST ) SN, ST Zwickauer Mulde, Freiberger Mulde, Zschopau
Leine Weser Oder, Rhume (G) Leine (L) 281 281 281 61,7 6.512 6.512 Leinefelde ( TH ) Eichsfeld Aller ( Schwarmstedt, NI ) TH, NI Rhume, Innerste
Lech Donau Lech (G, L) 264 264 170 115 3.926 2.574 Lech ( A ) Alpen Donau ( Marxheim, BY ) BY Vils, Halblech, Wertach
Aller Weser Oder, Rhume, Leine (G), Leine (L) 260 346 346 120 15.744 15.744 Seehausen ( ST ) ( Magdeburger Börde ) Weser ( Verden – Eissel, NI ) ST, NI Oker, Fuhse, Örtze, Leine, Böhme
Weiße Elster Saale Weiße Elster (G, L) 257 257 247 26 5.384 4.961 Výhledi ( Aš ; CZ ) Saale ( Halle, ST ) SN, TH, ST Pleiße, Weida
Lausitzer Neiße Oder Weiße Neiße (L) ? 254 199 32 4.403 1.411 Nová Ves nad Nisou ( CZ ) ( Isergebirge ) Oder ( Ratzdorf, BB ) SN, BB Mandau, Pließnitz
Lahn Rhein Lahn (G) Felda, Ohm (L) 246 250 250 52 5.964 5.964 am Lahnkopf ( Lahnhof, NW ) ( Rothaargebirge ) Rhein ( Lahnstein, RP ) NW, HE, RP Ohm, Dill, Weil, Emsbach, Elbbach
Saar Rhein Sarre Rouge (G, L) 227 227 104 78,2 7.431 3.605 nahe dem Donon ( Schirmeck, F ) ( Vogesen ) Mosel ( Konz, RP ) SL, RP Blies, Nied, Prims, Leukbach
Salzach Donau Krimmler Ache (G, L) 226 232 59 251 6.704 1.171 am Salzachgeier ( A ) ( Kitzbüheler Alpen ) Inn ( Haiming, BY ) BY Saalach
Altmühl Donau Altmühl (G, L) 220 220 220 24 3.257 3.257 Rothenburg ob der Tauber ( BY ) ( Frankenhöhe ) Donau ( Kelheim, BY ) BY Sulz, Schwarzach, Weiße Laber
Lippe Rhein Pader (G) Alme (L) 220 268 268 46 4.882 4.882 Bad Lippspringe ( NW ) ( Eggegebirge ) Rhein ( Wesel, NW ) NW Pader, Alme, Glenne, Seseke, Stever
Ruhr Rhein Renau, Neger (G, L) 219 227 227 81,6 4.485 4.485 Ruhrkopf ( Winterberg, NW ) Rothaargebirge Rhein ( Duisburg – Ruhrort, NW ) NW Möhne, Hönne, Lenne, Volme
Fulda Weser Eder (G, L) 218 219 219 66,9 6.947 6.947 Wasserkuppe ( HE ) ( Rhön ) ( Landkreis Fulda ) Weser ( Hann. Münden NI ) HE, NI Lüder, Haune, Eder
Elde Elbe Elde (G, L) 208 208 208 11 2.990 2.990 Darze ( MV ) ( Mecklenburgische Seenplatte ) Elbe ( Dömitz, MV ) MV Störkanal
Kocher Rhein Lein (G, L) 168 201 201 22,5 1.961 1.961 Oberkochen ( BW ) ( Schwäbische Alb ) Neckar ( Bad Friedrichshall, BW ) BW Lein, Rot, Bühler, Brettach

Legende (alphabetisch gelistet): Die innerhalb der Tabellen-Kopfzeile erwähnte Abkürzung „D” steht für Deutschland, Innerhalb der Tabelle erwähnte deutsche Bundesländer (nach ISO 3166-2:DE geordnet): Innerhalb der Tabelle erwähnte Anrainerstaaten Deutschlands bzw. der genannten Flüsse (nach Kfz-Nationalitätszeichen geordnet): Anmerkungen zur Abflussmenge:

  1. ↑ Abflusswerte der Mittelweser am Wehr Bremen-Hemelingen von 327m³/s und der Abflüsse von Ochtum, Lesum, Hunte und Geeste von zusammen ca.60m³/s (GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH: Gewässeranalytische Untersuchungen der Unterweser im Herbst 1979. Externer Bericht GKSS 80/E/27, Geesthacht 1980)
  2. ↑ Pegel Hohenberg
  3. ↑ Der Wert ergibt sich aus dem Pegel Augsburg und der Differenz vergleichbarer Donaupegel oberhalb (Donauwörth) und unterhalb (Ingolstadt) unter Berücksichtigung des dazwischen liegenden Donau-Einzugsgebietes ohne Lech-Einzugsgebiet; Werte des Hochwassernachrichtendienstes Bayern
  4. ↑ 25,1 m³/s am Pegel Oberthau, 17,8 km oberhalb der Mündung, EZG: 4.939 km² (96 % des EZG)
  5. ↑ hochgerechnet vom Pegel Beilngries (15,7m³/s, 69 % des Einzugsgebietes)

Anmerkungen zur Länge:

  1. ↑ Länge ohne Waal
  2. ↑ Ab Fehrenbachscher Quelle der Werra, s. Artikel Werra, offiziell 744 km
  3. ↑ gemessen in: Landeskarte der Schweiz 1:25000. Blätter 1276 und 1277
  4. ↑ Ab Fehrenbachscher Quelle, s. Artikel Werra

Anmerkungen zum Einzugsgebiet:

↑ Hochspringen nach: a b c d e f g h i j http://www.rz.uni-karlsruhe.de/~au07/auenbilanzierung/dokumente/bearbeitungskulisse_tabelle.pdf ( Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche in Webarchiven,) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Wo fließt der längste Fluss?

Der Nil ist mit einer Gesamtlänge von 6.650 Kilometern der Längste Fluss der Welt. Er entspringt in den Bergen von Ruanda und bahnt sich seinen Weg über Tansania, Uganda, den Sudan und Ägypten bis ins Mittelmeer.

Kann man das Wasser im Rhein trinken?

Direkt aus dem Rhein kann man nicht trinken, doch 30 Millionen Menschen nutzen von Wasserwerken gereinigtes Rheinwasser.

Ist der Rhein Trinkwasser?

Der Rhein als Trinkwasserlieferant Sie sind hier: » Der Rhein Die beiden Quellen des Rheins liegen im Kanton Graubünden. Der Vorderrhein entspringt am Tomasee im Oberalpgebiet auf 2’345 m.ü.M., der Hinterrhein am Zapportgletscher (Rheinwaldhorn) auf 2’276 m.ü.M.

In Reichenau vereinigen sich die beiden Flüsse zum Alpenrhein. Das Wasser fliesst nach rund 1’320 km über die Länder Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande in die Nordsee. Der Rhein ist ein wichtiger Wasserlieferant. Allerdings wird das Flusswasser nicht direkt zu Trinkwasser aufbereitet.

Vielmehr reichert der Rhein das Grundwasser an. Es dringt durch die Rheinsohle und verbindet sich mit den Grundwasserströmen.Das Rheinwasser fliesst durch verschiedene Erdund Gesteinsschichten bis es aus dem Grundwasser wieder heraufgepumpt wird. So wird es «natürlich gefiltert». : Der Rhein als Trinkwasserlieferant

Wie tief ist die Fahrrinne am Rhein?

Niedrigwasser im Rhein: Fahrrinne nur 1,54 Meter tief Der Rheinpegel nimmt immer mehr ab – für die nächsten 3-4 Tage wird ein weiteres Absinken von 10-15 Zentimetern erwartet. Bild: Maximilian von Lachner An der Rhein-Engstelle Kaub sinken die Pegelstände weiter.

In den nächsten Tagen könnten sie um weitere 10 bis 15 Zentimeter fallen. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft im Land, wie Experten erklären. A uf dem Rhein sind die für die Schifffahrt wichtigen Wasserstände an der Engstelle beim rheinland-pfälzischen Kaub weiter zurückgegangen. Die Fahrrinnentiefe lag nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes am Freitagmorgen bei nur noch 1,54 Meter.

Am Vortag war es noch 1,59 Meter gewesen. Niedriger als in Kaub zwischen Bingen und Ko­blenz ist die Fahrrinnentiefe laut WSV an keinem anderen Abschnitt des Mittel- und Niederrheins. Sie ist entscheidend dafür, wie viel Fracht Binnenschiffer noch zuladen können.

  • Der Pegel Kaub stand am Freitagmittag bei 42 Zentimetern.
  • Der Pegelstand zeigt nicht den Stand an der tiefsten Stelle an, da der Pegelnullpunkt nicht in der Flussmitte und am tiefsten Punkt des Flusses liegt.
  • Dieser befindet sich 112 Zentimeter tiefer.
  • Wenn dieser Wert zum Pegelstand addiert wird, ergibt sich die maximale Wassertiefe in der Fahrrinne an dieser Messstelle.

Laut der Behörde befinden sich die Wasserstände auf einem für diese Jahreszeit außergewöhnlich niedrigen Niveau. Für die kommenden drei bis vier Tage wird erwartet, dass die Wasserstände um weitere zehn bis 15 Zentimeter fallen. Die Vorhersagen deuteten auf einen leichten Anstieg von Mitte kommender Woche an hin, dieser sei aber nicht „signifikant”.

  • Vor allem Fracht- und Personenschiffe kämpfen seit Wochen mit dem,
  • Die Binnenschiffer müssen bei ihrer Ladung den Tiefgang des Schiffes beachten und einen Sicherheitsabstand zum Flussboden beachten.
  • Bei niedrigen Wasserständen können sie weniger Fracht befördern.
  • Bis zu einem Wasserstand von etwa 30 bis 35 Zentimetern am Pegel Kaub könnten flachgehende Binnenschiffe die Mittelrheinstrecke noch passieren, hat die Bundesanstalt für Gewässerkunde erklärt.

Prognosen gehen von Pegelständen Richtung 30 Zentimeter bis Anfang nächster Woche aus. Dann komme die Rheinschifffahrt in diesem Bereich „tendenziell zum Erliegen”, hieß es. Das liegt daran, dass der Transport per Schiff irgendwann nicht mehr wirtschaftlich ist.

  1. Seitens des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rhein werden aufgrund der niedrigen Wasserstände keine Einschränkungen der Schifffahrt angeordnet.
  2. Das Amt erläuterte, bis wann ein Transport nautisch möglich und wirtschaftlich darstellbar sei, hänge von vielen Faktoren ab wie etwa den Eigenschaften des jeweiligen Schiffes oder Frachtraten sowie vertraglichen Regelungen der Binnenschiffer.

Der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte, sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, er rechne damit, dass trotz anhaltender Trockenheit dieses Jahr durchgehend Schiffe auf dem Rhein fahren. Bei niedrigem Wasserstand könnten diese aber erheblich weniger Fracht transportieren.

  • Das bedeutet: Frachtraum auf Schiffen ist knapp.” Dies erschwere auch den Transport von Kohle und Öl auf dem Rhein.
  • Da muss dann viel über Straße und Schiene laufen.” Nach Einschätzung des Ökonomen Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel sind die wirtschaftlichen Folgen des Rheinniedrigwassers schmerzhaft.

Berechnungen zu den Folgen des Niedrigwassers 2018 hätten gezeigt, dass die Industrieproduktion um etwa ein Prozent abnimmt, wenn der Pegel Kaub unter 78 Zentimeter für einen Zeitraum von 30 Tagen sinke. In der Spitze sei die Industrieproduktion damals um etwa 1,5 Prozent gedrückt worden.

Wie lang war der Rhein früher?

Blick vom Isteiner Klotz – Gemälde von Peter Birmann Blick vom Isteiner Klotz – Gemälde von Peter Birmann Bericht · Gerade in den Landschaften rund um Düsseldorf, also zwischen Leverkusen und Emmerich, kann man sehr schön sehen und erleben, wie breit der Rhein früher war.

Wobei sich zunächst die Frage stellt: Wann ist der große Strom überhaupt entstanden? Tatsächlich kann ein früher Wasserlauf, der vor rund 30 Millionen Jahren ungefähr beim Eifeldorf Brohl entsprang und bei Bonn ins Meer mündete, als Keimzelle des Rhein wie wir ihn kennen, betrachtet werden. Mit dem tektonischen Einbruch des rheinischen Schiefergebirges in dieser Region entstand ein tiefer und breiter Graben, der das Gebirge in nordwestlicher Richtung teilte und sich auch im Meer fortsetzte.

Dies war die erste Version des Rheintals. Je mehr sich die See nach Nordwesten zurückzog desto länger wurde der Rhein, weil er im beschriebenen tektonischen Graben sein natürliches Bett fand. Auch wenn der große Fluss nach den Eiszeiten für den Abfluss des Schmelzwassers sorgte, ist sein Bett aus jener Erdepoche kein Urstromtal im eigentlichen Sinne, denn so nennt man nur Flusstäler, die durch das Abschmelzen der Gletscher entstanden sind. Die Entstehung der großen westeuropäischen Flüsse (via Wikimedia) Während dieser Vorläufer nicht mehr war als der Abfluss einiger Eifelquellen, entstand deutlich später ein „echter” Fluss, dessen Quelle vermutlich im Kaiserstuhl bei Freiburg lag; dieser Strom stellt den Ur-Rhein dar; er war etwa 400 Kilometer lang und vereinigte sich dann mit dem beschriebenen Abfluss aus der Eifel.

  • Erst vor knapp 450.000 Jahren kam dann der Alpenrhein hinzu, der sich mehrere Täler geschnitten hatte.
  • Erst in dieser Zeit entstanden die Nebenflüsse des Rhein südlich der Mosel.
  • Ähnlich wie bei den Flüssen der Urstromtäler nutzte auch der Rhein die gesamte Fläche in den Tiefebenen zwischen den Mittelgebirgszügen – also am Oberrhein zwischen dem Schwarzwald und den Vogesen, später dann zwischen Taunus und Hunsrück.

Die Gebiete, in denen viel, viel später die Städte Köln, Düsseldorf und Duisburg entstanden, bildeten damals die Küsten der späteren Nordsee. Aber das Meer zog sich mit dem Ende der Eiszeit immer weiter zurück und hinterließ Flachland mit Hügelketten relativ geringer Höhe.

  1. Da der Rhein vom Schmelzwasser, das die Nebenflüsse brachten, enorme Wassermengen transportierte, dehnte er sich in diesen Ebenen aus; ungefähr auf der Höhe des heutigen Emmerichs dürfte der Strom bis zu 100 Kilometer breit gewesen sein.
  2. Bei Düsseldorf bildeten die Hänge des Grafenberger und des Aaper Waldes das Ostufer, der Niederrheinische Höhenzug zwischen der Niers und Nijmegen das Westufer.

Der Rhein war hier also fast 40 Kilometer breit. Sumpfland am Urdenbacher Altrhein Mit dem Rückgang der Wassermassen sank auch der Spiegel des Rheins – und zwar beinahe bis hinab auf das Niveau der heutigen Durchschnittspegel. So wie das Meer bei Ebbe Priele bildet, in denen das Wasser abläuft, entstanden gerade bei uns am Niederrhein Dutzende Rheinarme auf dem gesamten Gebiet, dass der Fluss in seiner breitesten Form bedeckt hatte.

  1. Bei Niedrigwasser fielen viele dieser Arme trocken, bei Hochwasser überflutete der Rhein die Inseln zwischen den Armen.
  2. So entstand die für unsere Gegend typische Auenlandschaft, ein einzigartiges Biotop mit einer Vielfalt an Flora und Fauna wie man sie nur in wenigen Weltgegenden findet.
  3. Dieser Zustand hielt sich bis ins 19.

Jahrhundert. Schiffbar war der Rhein so nicht durchgehend, sondern nur abschnittsweise – als Wasserstraße diente er vor allem hier am Mittel- und Niederrhein zwischen Mainz und der niederländischen Nordseeküste. Nördlich des „Gebirges” war der Hauptarm des Stroms durchgehend bis Rotterdam befahrbar. Mulvanys verrückte Idee mit dem Rheindurchstich Erst zur Jahrhundertwende waren die Arbeiten an der Rheinbegradigung zwischen Basel und Mainz abgeschlossen, der Fluss war gezähmt. Am Niederrhein, also nördlich des „Gebirges” waren es die Städte, die den Rhein mit Baumaßnahmen in seine heutige Form zwangen.

  • Zunächst vor allem aus Gründen des Hochwasserschutzes, später dann im Sinne der Binnenschifffahrt.
  • Die ersten Deiche nördlich von Bonn entstanden um 1870 herum, bis ungefähr 1910 war dann das noch heute bestehende Deichsystem fertiggestellt.
  • So wurden praktisch alle Nebenarme vom Strom abgeschnitten und fielen trocken.

Damit war auch das Ende der meisten Auenwälder gekommen. Weil dem Rhein das Bett auf diese Weise aber manchmal zu eng wurde, kam es zu immer mehr immer schlimmeren Hochwasserlagen und Überflutungen der Städte. Am meisten betroffen war (und ist) Köln, das auf dem Stadtgebiet keine ausreichenden Überflutungsgebiete besitzt, während Düsseldorf besonders mit der Urdenbacher Kämpe, die in den letzten Jahrzehnten immer stärker renaturierte wurde, dem Rhein immer genug Platz bietet.

Wie lange braucht der Rhein durch den Bodensee?

Das Rheinwasser fließt nicht durch den Bodensee hindurch – Die Ente kommt genauso wenig voran wie das Rheinwasser. Der Grund: Das kalte Alpen-rheinwasser füllt den Bodensee nur, die Wassermassen wabern im See und fließen nicht durch diesen hindurch. Daher gibt es praktisch kaum Strömung, erklärt Strömungsforscher Lang.

  1. Wie schnell sich das Rheinwasser nach dem Rheinbrech im See weiter bewegt, hängt daher von anderen Faktoren ab: Zum Beispiel vom Wind.
  2. Im besten Fall würde die Plastiken-te bei starken Herbstwinden in Richtung Westen rund 21 Tage für die Überquerung des Bo-densees benötigen.
  3. Im schlechtesten Fall – wenn der Wind abflaut – könnte sie jahrelang auf dem Bodensee herumirren.

Ob die Ente dann jemals die Ausmündung bei Stein am Rhein erreichen würde, bleibt offen. Mit der Plastikente ist die Frage, wie lange der Alpenrhein durch den Bodensee fließt, jedenfalls nicht zu lösen. : Video: Wie lange braucht das Rheinwasser durch den Bodensee? – Frage trifft Antwort

Wie viele Flüsse fließen in den Rhein?

Nebenflüsse des Rheins – Die wichtigsten Nebenflüssen des Rheins sind Aare, Maas, Mosel, Main, Neckar, Lahn, Ruhr, Ill und Lippe. Weitere Nebenflüsse vom Rhein mit einer Länge von weniger als 60 Kilometern sind Bregenzer Ach, Argen, Schussen, Thur, Wutach, Elz, Kinzig, Moder, Sauer, Murg, Pfinz, Speyerbach, Selz, Nahe, Wied, Ahr, Sieg, Wupper, Erft, Emscher, Oude Maas, Alte Issel, Berkel und Schipbeek.

Wie viel Wasser läuft den Rhein runter?

Wie viel Wasser braucht der Rhein? Es heißt ja in diesen Tagen des extremen Niedrigwassers immer, es müsse in der Schweiz und am Oberrhein einige Tage lang ordentlich regnen, dann wäre rasch wieder ein mittlerer Wasserstand erreicht. Wir wollten es genau wissen und haben einmal nachgerechnet.

  1. Tatsächlich „fehlen” dem Rhein aktuell pro Stromkilometer rund 800.000 Kubikmeter Wasser – das entspricht der Füllmenge von ungefähr 4 Millionen Badewannen.
  2. Wie gesagt: pro Stromkilometer! Hört sich schrecklich viel an und ist es auch.
  3. Auch wenn das Einzugsgebiet des großen Stroms um die 200.000 Quadratkilometer entspricht, reichen normale Niederschlagsmengen nicht.

Da bleibt nur die Hoffnung auf ein mindestens durchschnittliches, So nennt man in der Binnenschifffahrt das Phänomen, dass nach den üblichen Regenfällen im Spätherbst und dem ersten Schnee in den Alpen und am Oberrhein das Wasser deutlich steigt; oft sogar in den Bereich von Hochwasser.

  • Tatsächlich erleben wir in unserer Region häufig Anfang Januar hohe Pegelstände.
  • Zuletzt um den Dreikönigstag 2018 herum, als der Rhein sogar das Untere Rheinwerft bei Düsseldorf überflutete – dies eine Folge des Adventswassers.
  • In Köln erreichte das Hochwasser am 6.
  • Januar die Marke von 8,30, sodass die Schifffahrt eingestellt werden musste.

Dabei waren die Niederschlagsmengen zwischen Ende November und dem Beginn des neuen Jahres noch nicht einmal außergewöhnlich groß, allerdings langanhaltend. Es besteht also Hoffnung, dass die Wasserstände bis zum Jahreswechsel wieder halbwegs normale Werte erreichen; spektakuläres Hochwasser ist allerdings nicht zu erwarten.