Wie Lange Dauern Die Wechseljahre?

Wie Lange Dauern Die Wechseljahre

In welchem Alter sind die Wechseljahre beendet?

Endspurt! Die Postmenopause – An die Perimenopause schließt sich die letzte Phase der Wechseljahre an, die Postmenopause. In dieser Phase werden die Wechseljahre ungefähr im Alter von 65 Jahren beendet. Sowohl die Östrogen- als auch Gestagenproduktion versiegen und der Hormonspiegel pendelt sich allmählich auf ein neues Niveau ein.

Wie merkt man das die Wechseljahre vorbei sind?

Perimenopause: Wie lange dauern die Wechseljahre? – Der Verlauf der Wechseljahre ist individuell: Mit 52 Jahren liegt für die Hälfte der Frauen die letzte Monatsblutung über ein Jahr zurück. Durchschnittlich dauern die Wechseljahre zehn bis 15 Jahre, der genaue Zeitraum ist aber individuell unterschiedlich.

  • Wann genau die Wechseljahre einsetzen, ist von Frau zu Frau ebenfalls verschieden.
  • Die meisten Frauen erleben die Zeit um die letzte Regelblutung, die sogenannte Perimenopause, zwischen Mitte vierzig und Mitte fünfzig.
  • Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts hatte fast die Hälfte der Frauen ab 50 Jahren (47,2 Prozent), die 2020 eine Frauenarztpraxis aufsuchten, noch ihre Regelblutung.

Je früher Wechseljahresbeschwerden beginnen, desto länger bleiben sie in der Regel bestehen. Nach einer US-Studie hielten Symtome bei Frauen, deren Beschwerden schon in der Prämenopause einsetzten, durchschnittlich 11,8 Jahre an. Setzten die Symptome dagegen erst in der Postmenopause ein, dauerten sie im Schnitt nur 3,4 Jahre.

Wann verschwinden die Wechseljahresbeschwerden?

Erste Anzeichen sind Zyklusver­schiebungen und Zwischenblutungen – Die ersten Symptome äußern sich oft mit Zyklusverschiebungen oder Zwischenblutungen und werden von betroffenen Frauen manchmal gar nicht bemerkt. Die Menstruationszyklen werden dabei länger, die Blutungen selber dagegen kürzer.

  1. Doch auch länger anhaltende oder sehr starke Blutungen sind möglich.
  2. Manche Frauen leiden zusätzlich verstärkt an Ziehen oder Schmerzen im Unterleib.
  3. Diese können sowohl während der Blutungen auftreten, als auch bei ausbleibender Periode.
  4. Einige Frauen beobachten diese Anzeichen bei sich auch zwischen den Regelblutungen.

Nicht selten treten auch Symptome des sogenannten Prämenstruellen Syndroms (PMS) auf. Dazu zählen:

Kopfschmerzen, Brustspannen oder Wassereinlagerungen.

Neben Zyklusverschiebungen und Schmierblutungen können auch typische Symptome des prämenstruellen Syndroms zu den ersten Anzeichen der Wechseljahre gehören. Hitzewallungen betreffen ungefähr 7 von 10 Frauen in den Wechseljahren. Dabei sind Häufigkeit, Stärke und Dauer von Frau zu Frau verschieden.

  • Eine plötzlich auftretende Hitze breitet sich dabei wellenförmig über Gesicht und Oberkörper aus.
  • Ihre Haut rötet sich, Ihr Herz kann verstärkt klopfen und Sie beginnen zu schwitzen.
  • Den Hitzewallungen folgt ein Frösteln.
  • Schweißausbrüche treten oftmals auch nachts auf und beeinträchtigen den Schlaf vieler Frauen.

Diese Wechseljahresbeschwerden kommen typischerweise in Schüben und dauern durchschnittlich 3 Minuten an. Aber wann hat frau endlich Hitzefrei? Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Im Verlauf der Wechseljahre nehmen Häufigkeit und Heftigkeit der Hitzewallungen immer mehr ab.

  1. Nach etwa 4-5 Jahren verschwinden sie ganz von alleine wieder.
  2. Allerdings begünstigen manche Faktoren die Entstehung von Hitzewallungen.
  3. Dazu gehören Stress und Übergewicht, aber auch bestimmte Nahrungsmittel wie Kaffee, Schwarztee sowie stark gewürzte Speisen.
  4. Sie alle wirken gefäßerweiternd.
  5. Deshalb können sie Hitzewallungen eher fördern.

Versuchen Sie darauf zu verzichten!

Wann bin ich mit den Wechseljahren fertig?

Wechseljahre: Bei jeder Frau anders – Die Wechseljahre (Klimakterium) können einige Monate bis zu mehrere Jahre andauern. Auch das Alter, in dem sie beginnen, ist unterschiedlich. Bei den meisten Frauen setzen die Wechseljahre um das 45. Lebensjahr ein und sind bis Mitte fünfzig abgeschlossen.

Kann man mit 56 noch in den Wechseljahren sein?

Wechseljahre: Wie lange dauern die Regelblutungen? – Unregelmäßige Blutungen sind typisch für die Wechseljahre, die mit etwa Mitte 40 beginnen, ihren Höhepunkt zur Menopause mit circa 52 Jahren erreichen und schließlich mit der Postmenopause im Alter zwischen 60 und 65 Jahren enden.

  • Die Menopause markiert den Zeitpunkt der letzten Blutung.
  • Allerdings bleiben die meisten Frauen darüber länger im Ungewissen.
  • Denn man spricht erst von der Menopause, wenn es danach mindestens ein Jahr lang zu keiner weiteren Blutung mehr kam.
  • In der Postmenopause sind Blutungen untypisch und sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

Verhütung bleibt bis zur letzten Blutung ein verantwortungsvolles Thema. Vor allem für Frauen, die bis zur Menopause einen regelmäßigen Zyklus haben. Denn die Wahrscheinlichkeit auf natürlichem Weg schwanger zu werden, liegt dann noch immer bei zehn Prozent.

Kann man mit 60 noch in den Wechseljahren sein?

Die Symptome der Wechseljahre können bereits Jahre vor dem Ende der Menstruationsperioden beginnen. Das Durchschnittsalter für die Menopause liegt bei ungefähr 52 Jahren, jedoch gilt jedes Alter zwischen 40 und 55 Jahren oder noch älter als normal.

Was passiert am Ende der Wechseljahre?

Mit dem Ende der Wechseljahre lassen bei vielen Frauen unangenehme Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen spürbar nach und sie fühlen sich körperlich und seelisch wieder stärker im Gleichgewicht. Aber auch der Abschluss der Menopause erlebt jede Frau ganz individuell.

Wie lange dauert die schlimmste Phase der Wechseljahre?

Phase 2: Perimenopause – Die Phase ein bis zwei Jahre vor und bis zu einem Jahr nach der letzten Regelblutung wird als Perimenopause bezeichnet. Die Abstände zwischen den immer schwächer werdenden Regelblutungen werden größer und die Produktion der Östrogene nimmt kontinuierlich ab, bis die Eierstöcke die Östrogenproduktion vollkommen einstellen.

Zu den häufigsten weiteren Symptomen in dieser Zeit zählen• aufsteigende Hitzewallungen und Schweißausbrüche • Nachtschweiß und Schlafstörungen • starke Müdigkeit und Antriebslosigkeit • Konzentrationsstörungen • Herzbeschwerden • Schwindel und Kreislaufbeschwerden • depressive Stimmungsschwankungen • trockene Haut und Schleimhäute, oftmals einhergehend mit Juckreiz • Libidoverlust • verstärkter Harndrang. Wie lange dauert die „heiße Phase” der Wechseljahre?

Sobald die Perimenopause beginnt, nehmen die Beschwerden der Wechseljahre meist deutlich zu. Die Hitzewallungen werden stärker, die Schlafstörungen nehmen zu, die Haut und Schleimhäute werden noch trockener. Wann diese Phase beginnt und wie lange sie dauert, ist individuell verschieden.

Lange galt eine Zeitspanne von sechs Monaten bis zu vier Jahren als typisch. Einer in North Carolina zufolge, leiden Frauen im Schnitt für 7,4 Jahre an Wechseljahresbeschwerden. Ebenfalls auffallend: Je früher die Symptome begannen, desto länger blieben sie bestehen. Bei Frauen, deren Beschwerden schon in der Prämenopause einsetzten, blieben sie durchschnittlich 11,8 Jahre bestehen.

Setzten die Symptome dagegen erst in der Postmenopause ein, hielten sie im Schnitt nur 3,4 Jahre an.

Wird es nach den Wechseljahren wieder besser?

Nach der Menopause werden Frauen glücklicher Depressionen, Müdigkeit und Hitzewallungen – die Wechseljahre sind für viele Frauen eine schwierige Zeit. Ist die hormonelle Umstellung jedoch einmal abgeschlossen, geht es vielen Frauen besser als zuvor. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie, die den Lebensstil von Frauen über 50 untersuchte.

Demnach hatte sich bei 76 Prozent der befragten Frauen nach der Menopause die Gesundheit verbessert.75 Prozent gaben an, mehr Spaß am Leben zu haben und 65 Prozent fühlten sich insgesamt glücklicher als früher. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass alle Aspekte im Leben einer Frau, wie Gesundheit, Arbeit, Sex, Karriere, Beziehungen, Reisen, Energie und Glücklichsein, sich nach dem Einsetzen der Menopause verbessern, erklärt die Sozialwissenschaftlerin und Autorin der Studie, Kate Fox, vom in Oxford.

You might be interested:  Wie Viel Kalorien Brauche Ich?

Fox hatte 200 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 befragt. Viele der Frauen gaben an, sich trotz dem Ende ihrer Fruchtbarkeit körperlich und psychisch besser zu fühlen als in den Jahren vor der Menopause. Etwa 93 Prozent der Frauen sagten, sie hätten seit dem Ende der oft schmerzhaften oder als unangenehm empfundenen Menstruationszyklen mehr Unabhängigkeit in allen Lebensbereichen, von der Arbeit bis zur Freizeit.

Vor allem Hormonersatztherapien verändern laut der Studie das Leben moderner Frauen zum Bessern. So äußerten sich Frauen, die Hormonpräparate einnahmen, besonders positiv über ihr Dasein. Rund 74 Prozent von ihnen berichteten über bessere Beziehungen zu Familie und Partner. Bei 50 Prozent hatte sich das Sexualleben verbessert, in Gegensatz zu 18 Prozent der Frauen, die keine Hormone zu sich nahmen.

Etwa 66 Prozent der Frauen mit Hormonersatztherapie gaben an, seit der Menopause ein erfüllteres Berufsleben zu haben. Die Studie ergab jedoch auch negative Aspekte: Immer mehr Frauen fühlen sich unter Druck, auch in fortgeschrittenem Alter jugendlich zu erscheinen und Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen.

Wie lange Wechseljahresbeschwerden nach Menopause?

Wie lange dauern Wechseljahresbeschwerden? – Eine große Frauengesundheits-Studie in den USA, die SWAN-Studie, untersuchte über 16 Jahre hinweg über 1.400 Frauen mit Hitzewallungen. Die mittlere Dauer der Beschwerden lag bei 7,4 Jahren, davon 4,5 Jahre nach der Menopause.

Warum ist man in den Wechseljahren so müde?

Ein sinkender Östrogenspiegel kann sich auf die Schlafqualität auswirken, da es die Schlafphasen beeinflusst. Sie schlafen beispielsweise nicht mehr so tief wie vorher, obwohl gerade die Tiefschlafphasen enorm erholsam für Ihren Körper sind. Da der Tiefschlaf fehlt, ist der Schlaf allgemein nicht mehr so erfrischend.

Was tun gegen dicken Bauch in den Wechseljahren?

So werden Sie Bauchfett los – In der Regel nehmen Frauen in den Wechseljahren zwischen 5 und 7 Kilo an Gewicht zu, sehr oft vor allen Dingen am Bauch. Das muss nicht sein. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen auch im Alter, schlank am Bauch zu bleiben:

Mit dem Alter wird auch der Stoffwechsel langsamer, Daher ist es wichtig, dass Sie ihn immer wieder ankurbeln. Am einfachsten und effektivsten geht das mit ausreichend Wasseraufnahme. Zwischen 1,5 und 2 Liter Wasser sollten es täglich sein. Tipp: Mit etwas Zitronensaft schmeckt das Wasser nicht nur weniger fad, sondern kurbelt noch mehr den Stoffwechsel an. Apropos Verdauung: Probiotische Bakterien fördern die Vielfalt der Darmflora und können somit dabei helfen, das Gleichgewicht aus guten und schlechten Bakterien im Verdauungssystem zu halten. Bewegung spielt in jedem Alter eine wichtige Rolle. Da der Stoffwechsel in den Wechseljahren viel langsamer arbeitet, reicht es nicht mehr aus, nur auf die Ernährung zu achten. Auch Sport sollte aktiver Bestandteil Ihres Lebens werden. HIIT-Workouts mit Tabata-Einheiten sind ideal geeignet für zu Hause. Oder entdecken Sie Ihre Leidenschaft fürs Schwimmen, Joggen oder Yoga, Eine ballaststoff- und eiweißreiche Ernährung hilft dabei, die Fettpölsterchen am Bauch loszuwerden. Reduzieren Sie Zucker und schnelle Kohlenhydrate, damit Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Gemüse und Obst schmecken nicht nur herrlich, sondern stecken voller Vitamine und Mineralien, Diese tun auch Ihrem Stoffwechsel gut. Um die Durchblutung in der Bauchregion anzuregen und hartnäckige Speckröllchen loszuwerden, können Sie hin und wieder den Bauch massieren. Nutzen Sie hierfür eine trockene Körperbürste, mit der Sie in kreisenden Bewegungen Richtung Herz die Körpermitte massieren. Stress und Gewichtszunahme gehen Hand in Hand. Steigt das Stresshormon Cortisol, wird auch der Appetit größer – vor allem auf fettiges und süßes Essen. Achten Sie also darauf, dass Sie immer wieder Zeit zum Entspannen haben. Versuchen Sie, zu meditieren, oder gönnen Sie sich hin und wieder ein Spa-Wochenende, Die wichtigste Form von Entspannung ist allerdings Schlaf. Es ist eine einfache Formel: Mehr Schlaf ist gut für das Gewicht. Im Idealfall liegen Sie zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht in den Federn. Wichtig ist dabei auch, dass Ihre Schlafqualität über diese Zeit so gut wie möglich ist. Lassen Sie sich Ihren erholsamen Schlaf nicht von Ablenkungen rauben – etwa von Handynachrichten.

Wie oft kann man in die Wechseljahre kommen?

Die Biologie der Wechseljahre – Heute setzen sich viele Frauen in den Wechseljahren zum ersten Mal mit dem Älterwerden auseinander. Die Veränderungen des Körpers können zwar den Alltag trüben, doch der neue Lebensabschnitt bedeutet für viele Frauen auch eine neue Freiheit.

  1. Genau genommen gehen Frauen zweimal durch die Wechseljahre.
  2. Das erste Mal, wenn der Körper geschlechtsreif wird.
  3. Das zweite Mal, wenn er diese Geschlechtsreife wieder verliert.
  4. In der Pubertät muss der Körper lernen, sich auf die Ausschüttung der Geschlechtshormone einzustellen und das richtige Maß zu finden.

Auch diese frühen Wechseljahre sind nicht angenehm. Körper und Seele haben ordentlich zu schaffen, bis sie wieder im Gleichgewicht sind. Warum sollte es also bei den zweiten Wechseljahren leichter sein? Das Image dieser Wechseljahre ist in der Gesellschaft nicht gerade positiv.

  1. Häufig werden die Wechseljahre mit dem Verfallsdatum der Jugend gleichgesetzt.
  2. Was soll danach noch kommen? Biologisch macht es Sinn, dass Frauen in die Wechseljahre kommen.
  3. Es ist eine Raffinesse der Natur: Der weibliche Körper ist nur in der Lage, Kinder zu bekommen, so lange die Frau von Natur aus genügend Zeit hat, den Nachwuchs groß zu ziehen.

Doch damit ist irgendwann Schluss. Der hormonelle Wandel während des Klimakteriums bedeutet das Ende der Geschlechtsreife. Die Hormonproduktion versiegt langsam. Der Körper muss sich an diese Veränderungen erst gewöhnen. Der gesamte Prozess des Klimakteriums dauert mehrere Jahre.

Was ist das beste pflanzliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?

Beschwerde Nr.2: Schlaflosigkeit – Schlafstörungen gehören zu den belastendsten Symptomen in den Wechseljahren. Zurückzuführen sind sie einerseits auf den sinkenden Östrogenspiegel, andererseits werden ab einem gewissen Alter weniger Botenstoffe wie Acetylcholin und Noradrenalin ausschüttet und Melatonin, auch als Schlafhormon bezeichnet, reduziert sich.

  • Wichtig ist, bei auftretenden Schlafstörungen nicht in Panik zu geraten.
  • Viele Frauen kennen das Problem in diesem Lebensabschnitt und es gibt einfache Tipps, die Ihnen dabei helfen, wieder zu mehr nächtlicher Ruhe zu finden.
  • Achten Sie allen voran auf eine,
  • Verzichten Sie ab dem frühen Nachmittag auf Kaffee und schweres Essen.

Sorgen Sie dafür, dass im Schlafzimmer möglichst angenehme Temperaturen und eine entsprechende Dunkelheit herrschen. Auch regelmäßiger Ausdauersport (mindestens 2 Stunden vor dem zu Bett gehen) kann bei Schlafproblemen helfen. Besonders bewährt haben sich auch mit Baldrian, Passionsblume, Melisse, Johanniskraut, Lavendel und Hopfen.

Sie wirken gut, sind besonders verträglich und ihr Abhängigkeitsrisiko ist sehr gering. Die besten pflanzlichen Arzneimittel bei Schlafstörungen in den Wechseljahren Wer in den Wechseljahren an Schlafstörungen leidet, sollte möglichst auf chemische Schlafmittel verzichten. Denn die Gefahr, abhängig zu werden, ist groß.

Als sanfte Alternative haben sich schlaffördernde und beruhigende Tees oder Extrakte aus Hopfen, Baldrian, Melisse oder Passionsblume bewährt. Traubensilberkerze und Salbei wirkt gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die viele Frauen auch in der Nacht quälen.

Ist es möglich mit 50 schwanger zu werden?

Häufig gestellte Fragen zur Schwangerschaft mit 50: – Kann man mit 50 natürlich schwanger werden? Theoretisch ist auch eine Schwangerschaft mit 50 Jahren noch möglich. Allerdings sind spontane Schwangerschaften, die ohne hormonelle Unterstützung ablaufen, jenseits der 50 extrem selten.

  • Im Jahr 2015 waren es in Deutschland lediglich 134 Geburten, bei denen die werdende Mutter über 50 Jahre alt war.1 Hat man mit 50 Jahren noch Eizellen? Bei Frauen nimmt die natürliche Fruchtbarkeit ab dem 30.
  • Lebensjahr kontinuierlich ab.
  • Das heißt, auch die Anzahl und Qualität der Eizellen sinkt.
  • Die natürliche Fruchtbarkeit von Frauen liegt nach dem 40.

Lebensjahr bereits bei unter zehn Prozent.8 Schwanger mit 50 oder doch die Wechseljahre? Unregelmäßigkeiten in der Periode sind bei Frauen über 50 Jahren in der Regel normal. Das Ausbleiben der Menstruation in Kombination mit weiteren Symptomen wie Brustspannen oder Übelkeit kann jedoch auch ein Hinweis auf eine Schwangerschaft sein.

Was sind späte Wechseljahre?

Symptome und Anzeichen der Menopause – Veränderungen der Menses beginnen gewöhnlich zwischen 40 und 50 Jahren, zunächst schwankt die Zykluslänge. Ein anhaltender Unterschied in aufeinanderfolgenden Menstruationszykluslängen von ≥ 7 Tagen definiert eine frühe Menopause.

Brustspannen Veränderungen bei der Menstruationsblutung Launenhaftigkeit Verschlimmerung der menstruationsabhängigen Migräne

You might be interested:  Wie Alt Ist Monte?

Die Symptome können 6 Monate bis > 10 Jahre lang auftreten; in der Ausprägung variieren sie von nicht bemerkbar bis sehr stark.

Ist man mit 58 Jahren noch in den Wechseljahren?

Was geschieht während der Wechseljahre im Körper? – Mit zunehmendem Alter findet im Körper der Frau ein hormoneller Umstellungsprozess statt. Die Eierstöcke vermindern nicht nur Schritt für Schritt die Bildung von Eizellen, sondern produzieren auch deutlich weniger Östrogen und Progesteron – zwei weibliche Sexualhormone, die eine große Rolle in puncto Fruchtbarkeit spielen.

Irgendwann stellen die Eierstöcke die Produktion ganz ein. Dieser Prozess beginnt bei den meisten Frauen zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr und ist ca. im Alter von 58 bis 60 Jahren weitgehend abgeschlossen. Beginn und Verlauf sind individuell jedoch unterschiedlich. In sehr seltenen Fällen beginnen die Wechseljahre bereits mit Mitte 30.

Dann spricht man von „vorzeitiger Menopause”. „Menopause” steht im Griechischen für das Aufhören der Menstruationsblutung und ist neben „Klimakterium” ein weiteres Synonym für die Wechseljahre. Eine unregelmäßige bzw. irgendwann komplett ausbleibende Regelblutung ist nur eines der typischen Anzeichen für die Wechseljahre.

Was passiert wenn man in den Wechseljahren keine Hormone nimmt?

Östrogene einnehmen: Linderung und Schutz durch Hormonersatztherapien – Das muss aber nicht sein. Katrin Schaudig verweist auf Hormonersatztherapien. Durch eine gezielte Einnahme von Östrogenen könnten sowohl körperliche als auch seelische Beschwerden gelindert werden.

  • Darüber hinaus werden Östrogene auch nach der Menopause an sehr vielen Stellen im Körper gebraucht.
  • Demnach dürfe ein starker Östrogenmangel nicht unterschätzt werden.
  • So betont es auch Christian Albring, Präsident des Bundesverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte: “Wir wissen, dass Frauen, die in die Wechseljahre kommen, Osteoporose-gefährdet sind, viel häufiger Herzinfarkte, Schlaganfälle und Arteriosklerose bekommen, wenn sie keine Hormone nehmen.

Der Aufbau der Knochen durch die Osteoblasten, der funktioniert nur, wenn Hormone da sind. Dieses Beispiel kann man fortführen für die Hautzellen, Schleimhautzellen, Knorpelzellen usw., die alle hormonabhängig sind.”

Was braucht eine Frau in den Wechseljahren?

Kalzium gegen Knochenabbau – Im Blick haben sollten Frauen in den Wechseljahren ihren Kalziumbedarf. Das fehlende Östrogen führt zu Abbauprozessen in den Knochen. Die lassen sich aber durch viel Bewegung, am besten im Freien, und durch ausreichende Kalziumzufuhr verlangsamen.

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich 1.000 Milligramm mit der Nahrung aufzunehmen.
  • Viel Kalzium steckt in Hartkäse wie Emmentaler oder Bergkäse mit rund 300 Milligramm pro Scheibe.
  • Zum Frühstück ein Naturjoghurt, zwischendurch ein paar Nüsse und vor dem Schlafengehen ein kleines Glas Milch – so wird der Tageskalziumbedarf gedeckt.

Wichtig: Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme. Nur im Sommer kann unsere Haut tagsüber im Freien genug davon selbst produzieren. Im Winter werden die körpereigenen Vorräte an dann oft verbraucht.

Was beruhigt in den Wechseljahren?

Linderung von Wechseljahresbeschwerden Wie Lange Dauern Die Wechseljahre © Westend61 via Getty Images Nicht alle Frauen erleben die Umstellung der Wechseljahre mit Beschwerden. Viele erleben überhaupt keine Beeinträchtigungen oder empfinden die Verän­derungen nicht als störend. Die meisten Frauen fühlen sich während der Wechsel­jahre genauso gesund und wohl wie vorher.

Einige berichten sogar, dass es ihnen ohne Monats­zyklus besser geht. Doch wenn es Frauen mit der hormonellen Umstellung nicht gut geht, müssen sie das keines­wegs untätig erdulden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, viele erprobte Tipps und auch medizinische Hilfen. Grundsätzlich sollten Frauen darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und Lebensmittel aus verschie­denen Gruppen zu sich zu nehmen.

Der der Deutschen Gesellschaft für Ernährung oder die des Bundeszentrums für Ernährung bieten hierfür eine Orientierung. Da sich mit steigendem Alter die Körper­zusam­mensetzung – mehr Fett­masse, weniger Wasser­gehalt und Muskel­masse – ändert, führt dies zu einem verminderten Energie­bedarf.

Vollwertprodukte (je nach Verträglichkeit), viel Eiweiß für den Muskelerhalt,abwechslungsreiches Obst und Gemüse mit sekundären Pflanzenstoffen und wertvolle Öle mit gesunden Fettsäuren für die Gefäße (z.B. Raps-, Walnuss-, Lein-, Soja- oder Olivenöl)

enthalten. Weißmehl und Zucker sollten hingegen deutlich reduziert werden. Wichtig ist auch, ausreichend zu trinken. Gerade mit zunehmendem Alter geht das Durstgefühl häufig zurück. Rund 1,5 Liter sollten es über den Tag verteilt sein. Bevorzugen Sie Wasser und zuckerfreie Getränke.

  • Für starke Knochen sorgt regelmäßige Bewegung, das Kalzium in Milchprodukten, vor allem in Hartkäse und Nüssen.
  • Am besten kann der Körper das Kalzium mit Hilfe von Vitamin D aufnehmen.
  • Vitamin D bildet der Körper in der Regel selbst, wenn die Haut ausreichend Tages­licht erhält.
  • Im Winter kann es daher nach Rück­sprache mit der Ärztin oder dem Arzt sinnvoll sein, zusätzlich Vitamin D einzunehmen.

Einige Lebens­mittel, wie fetter Seefisch, Eier oder Speise­pilze, enthalten ebenfalls Vitamin D. Sie tragen allerdings nur zu einem relativ geringen Anteil zur Versorgung des Körpers mit Vitamin D bei. Manche Pflanzenstoffe wirken ähnlich wie Östrogen.

  1. Solche Phyto­östro­gene kommen zum Beispiel als Iso­fla­vone, Lignane oder Coumestane vor.
  2. Sie finden sich unter anderem in Soja­pro­dukten, in Hülsenfrüchten, Leinsamen, Getreide, Sonnen­blumen­- und Kürbiskernen sowie in einigen Tees.
  3. Wenn mit den Wechseljahren die Muskelmasse abnimmt, können regelmäßige Bewegung und gezielte Übungen das Wohlbefinden verbessern und die Gesundheit stärken.

Denn mit lässt sich der Stoffwechsel insgesamt ankurbeln. Das hilft, Übergewicht zu vermeiden – und die damit verbundenen Gesund­heits­risiken. Schon ein moderates, aber regelmäßiges Training, wie Rad­fah­ren, Kraftsport, Wandern oder Walking, kann beispielsweise den Prozess der verlang­samen, denn Knochen brauchen Zug- und Druckreize.

Tanzen hat sich ebenfalls für viele Frauen bewährt; es kann unter anderem das Gehirn stimulieren sowie Becken­boden und Wirbelsäule stärken. mehr Auch die kann von sportlicher Betätigung profitieren, Studien belegen die stim­mungs­­aufhellende Wirkung von Sport. Zudem hilft vermehrte körperliche Aktivität manchen Frauen zu einem er­holsameren,

Mehr Bewegung kann sogar helfen, zu redu­zie­ren. Manchen Frauen fällt es leichter, wenn sie mit einer Freundin oder Bekannten gemeinsam Sport treiben und sich z.B. zum Schwimmen verabreden oder zusammen für einen Fitness­kurs anmelden. Aller­dings sollten sich Frauen, die sich nach langer Pause oder erst in den Wechseljahren sportlich betätigen, nicht über­fordern.

Ein ärztlicher Check kann helfen, die passende Sportart zu finden und das Training richtig zu dosieren. Auch der Alltag bietet zahlreiche Mög­lich­keiten, um sich mehr zu bewegen. Dazu gehört auch für den Arbeits­weg das Fahrrad statt des Autos zu nehmen oder in der Mittags­­pause einen flotten Spaziergang zu machen.

Wichtig ist, dass Sie Spaß haben und sich regel­­mäßig bewegen. Jeder Schritt, den Sie zusätzlich machen, zählt! Manche Frauen erleben die Zeit der Wechseljahre als besonders anstrengend: Die körperlichen Verän­de­rungen stressen im Alltag, Sorgen und Ängste mit Blick auf das Älterwerden beschäftigen die Gedanken mehr als gewollt.

Autogenes Training,Progressive MuskelentspannungAchtsamkeitsübungen, wie sie beispielsweise bei Qigong oder Tai Chi Chuan vorkommen,

helfen dabei, Geist und Seele zu beruhigen. Wenn Beschwerden in den Wechseljahren die Lebensqualität beeinträchtigen, können betroffene Frauen eine Hormonbehandlung in Betracht ziehen. Die meisten Frauenärztinnen und Frauenärzte kennen sich mit dem Thema Wechseljahre gut aus und wissen, welche Hor­mon-Präparate am besten für die jeweiligen Bedürfnisse passen.

Wenn die Gebärmutter der Frau entfernt wurde, ist eine reine Östrogen­therapie möglich, sonst muss immer eine Kombination aus Gesta­gen und Östrogen (kombinierte Hormon­behand­lung) angewandt werden, um Wuche­rungen der Gebär­mutter­schleim­haut zu vermeiden. So genannte konjugierte Östrogene und Östradiol wirken gut gegen Hitzewallungen.

Bei trockenen Schleim­häuten im Genitalbereich hilft Östriol als Creme, Gel oder Zäpfchen. Zyklische Hormongaben können für regelmäßige Blutungen sorgen, dauerhaftes Einnehmen für deren Ausbleiben. Grundsätzlich sind bei einer Hormon­behandlung Nutzen und Risiken immer gegeneinander abzuwägen.

mehr Nebenwirkungen Zu den ernsthaften Nebenwirkungen einer Hormonbehandlung gehören nach heutigem Wissensstand erhöhte Risiken für:

Thromboembolien, also für den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein BlutgerinnselHarninkontinenz Brustkrebs, Eierstockkrebs, Krebs der Gebär­mutter­schleim­haut SchlaganfallDemenz

Zu den unerwünschten Nebenwirkungen bei einer Hormonbehandlung gehören auch Blutungs­störungen. Sie können als kurze Zwischenblutungen oder auch als dauerhafte Blutungen auftreten. Hormon­behand­lungen werden auch für vermehrte Wasser­ein­lagerungen ins Gewebe verantwortlich gemacht, was zu Spannungen in den Brüsten oder Gewichtszunahmen führt.

als Tabletten zum Einnehmenals Pflaster zum dauerhaften Aufkleben auf die Hautals Creme oder Gel zum Einreibenoder als Spray zum Aufsprühen

Spritzen kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Präparate, die die Hormone über die Haut oder Schleimhaut an den Körper geben, belasten den Stoffwechsel weniger als Tabletten oder Spritzen. Sie können auch leichter individuell dosiert werden. Frauen mit Leberschäden sollten keine Hormone einnehmen; sie können aber auf Pflaster, Creme, Gel oder Spray ausweichen.

Frauen, die ein erhöhtes Risiko für oder, für Gefäß­erkrankungen wie Thrombosen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten haben, sollten Vor- und Nachteile beson­ders sorgfältig und zusammen mit ihren Ärztinnen oder Ärzten abwägen und in jedem Fall regel­mäßige Kontrolluntersuchungen einplanen. Dauer der Behandlung Die Dauer einer Hormonbehandlung sollte so kurz wie möglich sein.

Als Maximum gelten fünf Jahre. Die Behand­lung sollte immer von einer Ärztin oder einem Arzt begleitet und mindestens einmal jährlich besprochen werden. Auch das Absetzen der Präparate sollte mit ärztlicher Begleitung erfolgen. Ein lang­sames Reduzieren der Dosis kann das erneue Auftreten von Beschwerden verringern.

You might be interested:  Wie Viele Staaten Hat Die Usa?

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) kann Hitzewallungen mildern und Veränderungen an Haut und Schleimhäuten ausgleichen.Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) und Salbei (Salvia officinalis) lindern die oft mit Hitzewallungen verbundenen Schweißausbrüche.Granatapfelextrakt kann sich wohltuend bei Hitzewallungen und Scheidentrockenheit auswirken.Baldrian (Valeriana officinalis) und Hopfen (Humulus lupulus) wirken beruhigend und können bei Schlafstörungen helfen.Johanniskraut (Hypericum perforatum) wirkt antidepressiv und kann Stimmungsschwankungen mildern.Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) kann Schmier- und Zwischenblutungen verringern.Sojaprodukte können Osteoporose vorbeugen.

Da auch Phytoöstrogene und pflanzliche Stoffe Neben- und Wechsel­wirkungen haben können, sollte ihre Ein­nahme stets medizinisch begleitet werden. Ganz besonders, wenn sie in konzen­trierter Form und nicht nur als Tees eingesetzt werden.

Es gibt eine Vielzahl von Möglich­kei­ten, Tipps und auch medizinische Hilfen, um Wechsel­­jahres­beschwer­den zu lindernIn den Wechseljahren kann es hilfreich sein, die eigenen Ernährungs­gewohn­hei­ten zu über­prüfen und an die Verän­derungen im Körper anzu­passen. Eine ausgewo­gene Ernährung sollte Voll­korn­produkte, viel Eiweiß, abwechs­lungs­reiches Obst und Gemüse und Öle mit gesun­den Fett­säuren und kalorien­freie oder -arme Getränke enthaltenRegelmäßige Bewegung und gezielte Übungen können das Wohlbe­finden während der Wechsel­jahre verbessern und dazu beitragen, Über­gewicht zu vermeiden und die Knochen und Muskulatur zu stärken. Frauen, die sich nach langer Pause oder erst in den Wechsel­jahren sportlich betätigen, sollten vorab mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt sprechen, um sich nicht zu überfordernUm mit den Herausforderungen in den Wechseljahren bewusst umzugehen, helfen verschiedene Ent­span­nungs­techni­ken wie Atem- und Yoga-Übungen oder MeditationWenn Beschwerden in den Wechseljahren die Lebensqualität beeinträchtigen, kann eine Hormon­be­hand­lung hilfreich sein. Dabei sollten Nutzen und Risiken gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt gegen­einander abgewogen werden. Je geringer die benötigte Dosis ist und je kürzer die Behand­lung dauert, desto geringer ist das Risiko für unerwünschte Folgen.Wirksam gegen Wechseljahresbeschwerden sind auch bestimmte pflanzliche Wirk­stoffe wie Isoflavone oder Phytoöstro­gene. Diese können Neben- und Wechsel­wirkungen haben, daher sollte ihre Einnahme stets medizi­nisch begleitet werden

Letzte Aktualisierung: Dezember 2022 : Linderung von Wechseljahresbeschwerden

Wann kommt ein Mann in die Wechseljahre?

Gibt es Wechseljahre auch bei Männern? – Männer sind anders als Frauen – auch in Sachen Wechseljahre. Denn tatsächlich gehen Expertinnen und Experten zum Beispiel der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) oder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

DGU) davon aus: Nein, echte “Wechseljahre” bei Männern in klarer Vergleichbarkeit zu den Wechseljahren der Frau gibt es nicht. Also auch kein Pendant Andropause zu Menopause. Das bedeutet aber nicht, dass Männer keine Veränderungen ihres Hormonhaushalts bzw. Testosteronhaushalts erleben und es heißt auch nicht, dass wie Wechseljahre anmutende Beschwerden, vor allem in den 50ern und 60ern des Lebens, keine greifbaren medizinischen Ursachen haben könnten.

Wie schon gesagt: Es läuft bei Männern nur einfach ein bisschen anders, als bei Frauen. Tatsächlich sinkt der Testosteronspiegel beim Mann nämlich z.B. nicht stark in einer konzentrierten Lebensphase, sondern in der Regel sehr langsam, Manchmal schon in den 30ern, meist aber ab den 40ern des Männerlebens nimmt der Anteil des Hormons Testosteron im Blut pro Jahr um 1 – 2 Prozent ab.

  1. Gerade weil der Prozess schleichend ist, spüren viele Männer keine Beschwerden vergleichbar mit denen der weiblichen Wechseljahre.
  2. Die natürliche Abnahme von Testosteron im Hormonhaushalt des Mannes ist aber klar von einem echten Testosteronmangel (Hypogonadismus) zu unterscheiden – denn den gibt es auch.

Klassische Symptome für einen Hypogonadismus im Erwachsenenalter sind beispielsweise: • Antriebslosigkeit • Gewichtszunahme • abnehmende Muskelkraft / Kraftlosigkeit • Hitzewallungen • Schlafstörungen • Gelenkbeschwerden & abnehmende Knochendichte ( Osteoporose ).

Testosteronmangel kann viele Ursachen haben. Ist er genetisch bedingt, äußern sich Symptome schon in der Kindheit und Jugend. Im Zusammenhang mit Wechseljahren bei Männern geht es aber um die Frage, ob und bei wem sogenannter Altershypogonadismus, Late-onset-Hypogonadismus oder “Hypogonadismus des alternden Mannes” besteht.

Laut DGE betrifft dieser Testosteronmangel allerdings nur 3 – 5 Prozent der Männer über 60. Eine große europäische Studie kam zu ähnlichen Ergebnissen: von Hypogonadismus waren 2 Prozent der Männer zwischen 40-79 Jahren betroffen und bei Männern im Alter zwischen 70 und 79 Jahren waren es ca.5 Prozent.

Kann man mit 70 noch in den Wechseljahren sein?

Wechseljahre: Hitzewallungen und Schweissausbrüche – Mehr als 80 Prozent aller Frauen im Alter von 45 bis 70 Jahren leiden während der Wechseljahre unter Hitzewallungen. Am schlimmsten sind die Hitzewallungen meist etwas ein Jahr nach der Menopause. Was hinter den Hitze-Attacken steckt und was Sie dagegegen tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Wird es nach den Wechseljahren wieder besser?

Nach der Menopause werden Frauen glücklicher Depressionen, Müdigkeit und Hitzewallungen – die Wechseljahre sind für viele Frauen eine schwierige Zeit. Ist die hormonelle Umstellung jedoch einmal abgeschlossen, geht es vielen Frauen besser als zuvor. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie, die den Lebensstil von Frauen über 50 untersuchte.

Demnach hatte sich bei 76 Prozent der befragten Frauen nach der Menopause die Gesundheit verbessert.75 Prozent gaben an, mehr Spaß am Leben zu haben und 65 Prozent fühlten sich insgesamt glücklicher als früher. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass alle Aspekte im Leben einer Frau, wie Gesundheit, Arbeit, Sex, Karriere, Beziehungen, Reisen, Energie und Glücklichsein, sich nach dem Einsetzen der Menopause verbessern, erklärt die Sozialwissenschaftlerin und Autorin der Studie, Kate Fox, vom in Oxford.

Fox hatte 200 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 befragt. Viele der Frauen gaben an, sich trotz dem Ende ihrer Fruchtbarkeit körperlich und psychisch besser zu fühlen als in den Jahren vor der Menopause. Etwa 93 Prozent der Frauen sagten, sie hätten seit dem Ende der oft schmerzhaften oder als unangenehm empfundenen Menstruationszyklen mehr Unabhängigkeit in allen Lebensbereichen, von der Arbeit bis zur Freizeit.

  • Vor allem Hormonersatztherapien verändern laut der Studie das Leben moderner Frauen zum Bessern.
  • So äußerten sich Frauen, die Hormonpräparate einnahmen, besonders positiv über ihr Dasein.
  • Rund 74 Prozent von ihnen berichteten über bessere Beziehungen zu Familie und Partner.
  • Bei 50 Prozent hatte sich das Sexualleben verbessert, in Gegensatz zu 18 Prozent der Frauen, die keine Hormone zu sich nahmen.

Etwa 66 Prozent der Frauen mit Hormonersatztherapie gaben an, seit der Menopause ein erfüllteres Berufsleben zu haben. Die Studie ergab jedoch auch negative Aspekte: Immer mehr Frauen fühlen sich unter Druck, auch in fortgeschrittenem Alter jugendlich zu erscheinen und Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen.

Kann man mit 54 noch schwanger werden?

Dr. med. Inge Ruhe – Die Stärke der Blutung spielt dabei keine Rolle. In den Wechseljahren, also bei den meisten Frauen im Alter von 45 bis 55 Jahren, verläuft der Zyklus oft unregelmässig. Die einen haben häufige, starke Blutungen, andere nur selten und schwach.

  1. Doch jede Blutung kann mit einem Eisprung einhergehen, was bedeutet, dass Sie grundsätzlich schwanger werden können.
  2. Die Wahrscheinlichkeit ist sicherlich viel geringer als bei einer 25- oder 35-jährigen Frau, aber ungewöhnlich wäre es nicht.
  3. Andererseits steigt mit dem Alter das Risiko für Komplikationen.

Frauen, die in den Wechseljahren schwanger werden, erleiden häufiger Fehlgeburten. Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach der Verhütung. Am einfachsten und am wenigsten invasiv sind mit Sicherheit Kondome. Eine weitere Verhütungsmethode für den Mann ist die Unterbindung (Vasektomie).

Was sind späte Wechseljahre?

Symptome und Anzeichen der Menopause – Veränderungen der Menses beginnen gewöhnlich zwischen 40 und 50 Jahren, zunächst schwankt die Zykluslänge. Ein anhaltender Unterschied in aufeinanderfolgenden Menstruationszykluslängen von ≥ 7 Tagen definiert eine frühe Menopause.

Brustspannen Veränderungen bei der Menstruationsblutung Launenhaftigkeit Verschlimmerung der menstruationsabhängigen Migräne

Die Symptome können 6 Monate bis > 10 Jahre lang auftreten; in der Ausprägung variieren sie von nicht bemerkbar bis sehr stark.