Wie Sicher Ist Die Pille Danach?

Wie hoch ist die Chance schwanger zu werden mit der Pille danach?

Er- folgt die Einnahme in den ersten 24 Stunden, werden bis zu 95 Prozent der Schwangerschaften verhindert, nach 24 bis 48 Stunden sind es noch 85 Prozent. Danach sinkt die Quote auf 58 Prozent ab und nach 72 Stunden ist die Wirkung nur noch gering.

Wann macht Pille danach keinen Sinn?

Wie wirkt die Pille danach? – Eine Schwangerschaft entsteht erst nach dem Eisprung. Beim Eisprung verlässt ein reifes Ei den Eierstock und wandert durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Trifft es auf Spermien, kann es zu einer Befruchtung kommen und das befruchtete Ei nistet sich in der Gebärmutter ein.

  • Die Eizelle ist nur kurz – nämlich 24 Stunden – befruchtungsfähig.
  • Spermien dagegen sind drei bis fünf Tage überlebensfähig.D.h.
  • Auch bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mehrere Tage vor dem Eisprung besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft.
  • Am höchsten ist die Chance schwanger zu werden zwei Tage vor dem Eisprung.

Hat der Eisprung noch nicht stattgefunden, kann die Pille danach den Eisprung hemmen oder ihn um bis zu fünf Tage verzögern. Das reicht aus, um das fruchtbare Zeitfenster zu schließen, da die Spermien dann nicht lange genug leben, um auf die befruchtungsfähige Eizelle zu treffen.

Hat der Eisprung bereits stattgefunden, wirkt die Pille danach nicht mehr. Wichtig ist es, die Pille danach möglichst früh einzunehmen, um dem Eisprung zuvorzukommen. Je früher sie eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden. Die Pille danach verhindert allerdings nicht, dass sich ein bereits befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnistet.

Das bedeutet, es handelt sich nicht um einen Schwangerschaftsabbruch und die Pille danach führt auch nicht zu Fehlbildungen beim Kind.

Wann ist die Pille danach am sichersten?

Beide Sorten der „Pille danach’ können mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft verhindern. Und beide sind am sichersten, wenn sie innerhalb von 24 Stunden nach der Verhütungspanne eingenommen werden.

Wie kann ich herausfinden ob ich einen Eisprung habe?

Die hormonelle Methode: Den LH-Wert messen (Ovulationstests) – In jedem Zyklus beginnt der Körper am Ende der Eizellreifung das sogenannte LH-Hormon auszuschütten, das ab einer bestimmten Konzentration den Eisprung auslöst. „Ovulationstests” messen deshalb mithilfe von Teststreifen oder „Zyklus-Computern” im Laufe des Zyklus die Menge an LH-Hormon im Urin oder im Speichel.

Damit soll erkannt werden, wann die LH-Konzentration am höchsten ist, der Eisprung also kurz bevorsteht. Allerdings kommt es vor, dass es bei einer Frau mehrmals in einem Zyklus zum Überschreiten des Schwellenwerts kommt. Hinzu kommen unterschiedliche Konzentrationen des LH-Hormons im Morgenurin, was zu fehlerhaften Messergebnissen führen kann.

Die Methode allein eignet sich deshalb nicht für eine zuverlässige Verhütung. Sie kann aber dabei unterstützen, schneller schwanger zu werden. Außerdem kann sie mit anderen „natürlichen Methoden” kombiniert werden.

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Kann man die Pille danach am Tag des Eisprungs nehmen?

Wirkung der „Pille danach” – Die Wirkung der beiden hormonellen Methoden der „Pille danach” besteht in einer Verzögerung des Eisprungs bzw. Verzögerung des LH-Peaks. Mit dem „LH-Peak” wird der höchste Anstieg der LH-Konzentration (LH=luteinisierendes Hormon) bezeichnet, der etwa 24 Stunden später zum Eisprung führt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Wirkstoffen liegt im Wirkfenster:

Ulipristalacetat wirkt noch bis kurz vor dem Eisprung also auch an den fruchtbarsten Tagen der Frau, wenn das Schwangerschaftsrisiko am höchsten ist. „Pillen Danach” mit Levonorgestrel wirken kurz vor dem Eisprung nicht mehr.

Ulipristalacetat kann bis zu 5 Tage nach der Verhütungspanne eingenommen werden, Levonorgestrel bis zu drei Tage danach (Fachinformationen beachten). Der verzögerte Eisprung erfolgt dann etwa fünf Tage später. Diese Verzögerung ist ausreichend, um das fruchtbare (fertile) Zeitfenster zu schließen, denn Spermien haben durchschnittlich eine Überlebensdauer von 3-5 Tagen.

  • Beide hormonellen Methoden haben keinen Einfluss auf die Einnistung (Implantation) einer befruchteten Eizelle.
  • Die „Pille danach” führt daher zu keinem Schwangerschaftsabbruch.
  • Sie kann nicht wirken, wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat (1, 2).
  • Werden Levonorgestrel oder Ulipristalacetat nach dem LH-Peak verabreicht, können beide Wirkstoffe den Eisprung nicht mehr verschieben.

Aus diesem Grunde sollten hormonelle Notfallkontrazeptiva immer so schnell wie möglich verabreicht werden, um dem Eisprung zuvorzukommen. Es gilt: Je früher die “Pille danach” eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden! Betroffene Mädchen und Frauen sollten sich daher nicht scheuen, bei einer Verhütungspanne zeitnah am nächsten Morgen ihren Frauenarzt bzw.

am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst aufzusuchen. Nach der Pilleneinnahme kann es zum erwarteten Zeitpunkt zur Periode kommen, oder bereits drei Tage früher oder später. Eventuell ist diese Menstruationsblutung etwas stärker als sonst. Da der Eisprung durch die Einnahme der ” Pille danach” zeitlich nach hinten verschoben wird, kann die nächste Menstruationsblutung also durchaus später einsetzen als gewohnt.

Sollte die Periode länger als sieben Tage überfällig sein, ist zur Sicherheit ein Schwangerschaftstest (bei einem Frauenarzt) angeraten. Nach der Einnahme der “Pille danach” besteht für den Rest des Zyklus kein Verhütungsschutz, weshalb mit einer Barrieremethode, z.B.

Wie kann man eine Schwangerschaft verhindern ohne Pille danach?

Was ist eine „Spirale danach”? – Um nach einer Verhütungspanne zu verhindern, dass die Frau schwanger wird, gibt es neben der „ Pille danach ” auch die „Spirale danach”. Dabei handelt es sich um eine gewöhnliche Kupferspirale, Auch eine Kupferkette oder ein Kupferball können verwendet werden.

Sie wird nur dann „Spirale danach” genannt, wenn sie unmittelbar nach einer Verhütungspanne eingesetzt wird (Notfallverhütung). Die Kupferspirale kann anschließend je nach Modell drei bis zehn Jahre lang in der Gebärmutter bleiben. Die „Spirale danach” ist daher dann sinnvoll, wenn Sie auch weiter mit der Spirale verhüten möchten – auch aus Kostengründen.

Die „Hormonspirale” ist für die Notfallverhütung nicht geeignet.

Wie lange überfällig Nach Pille danach?

Veränderungen im Zyklus nach Einnahme der Notfall-Pille – Der Einsatz eines synthetischen Hormons bringt den Hormonhaushalt und somit den Zyklus etwas durcheinander. Es kann nach der Einnahme der Pille danach sein, dass deine Periode früher oder später einsetzt als gewöhnlich.

  • Solltest du jedoch mehr als fünf Tage „überfällig” sein, suche deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin auf, damit eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann.
  • Denn auch die Notfall-Pille kann eine Schwangerschaft nicht zu 100% verhindern.
  • Zu den möglichen Nebenwirkungen der Notfall-Pille zählen aber auch nicht menstruationsbedingte Blutungen wie Zwischen- oder Schmierblutungen.
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Als Folge der Hormongabe ist auch das ganz normal. Solltest du allerdings starke Blutungen oder Schmerzen haben, stelle dich am besten direkt bei deinem Gynäkologen oder deiner Gynäkologin vor. : Zyklus nach der Pille danach

Wie lange überfällig Nach Pille danach?

Wirkung der „Pille danach” – Die Wirkung der beiden hormonellen Methoden der „Pille danach” besteht in einer Verzögerung des Eisprungs bzw. Verzögerung des LH-Peaks. Mit dem „LH-Peak” wird der höchste Anstieg der LH-Konzentration (LH=luteinisierendes Hormon) bezeichnet, der etwa 24 Stunden später zum Eisprung führt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Wirkstoffen liegt im Wirkfenster:

Ulipristalacetat wirkt noch bis kurz vor dem Eisprung also auch an den fruchtbarsten Tagen der Frau, wenn das Schwangerschaftsrisiko am höchsten ist. „Pillen Danach” mit Levonorgestrel wirken kurz vor dem Eisprung nicht mehr.

Ulipristalacetat kann bis zu 5 Tage nach der Verhütungspanne eingenommen werden, Levonorgestrel bis zu drei Tage danach (Fachinformationen beachten). Der verzögerte Eisprung erfolgt dann etwa fünf Tage später. Diese Verzögerung ist ausreichend, um das fruchtbare (fertile) Zeitfenster zu schließen, denn Spermien haben durchschnittlich eine Überlebensdauer von 3-5 Tagen.

Beide hormonellen Methoden haben keinen Einfluss auf die Einnistung (Implantation) einer befruchteten Eizelle. Die „Pille danach” führt daher zu keinem Schwangerschaftsabbruch. Sie kann nicht wirken, wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat (1, 2). Werden Levonorgestrel oder Ulipristalacetat nach dem LH-Peak verabreicht, können beide Wirkstoffe den Eisprung nicht mehr verschieben.

Aus diesem Grunde sollten hormonelle Notfallkontrazeptiva immer so schnell wie möglich verabreicht werden, um dem Eisprung zuvorzukommen. Es gilt: Je früher die “Pille danach” eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden! Betroffene Mädchen und Frauen sollten sich daher nicht scheuen, bei einer Verhütungspanne zeitnah am nächsten Morgen ihren Frauenarzt bzw.

am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst aufzusuchen. Nach der Pilleneinnahme kann es zum erwarteten Zeitpunkt zur Periode kommen, oder bereits drei Tage früher oder später. Eventuell ist diese Menstruationsblutung etwas stärker als sonst. Da der Eisprung durch die Einnahme der ” Pille danach” zeitlich nach hinten verschoben wird, kann die nächste Menstruationsblutung also durchaus später einsetzen als gewohnt.

Sollte die Periode länger als sieben Tage überfällig sein, ist zur Sicherheit ein Schwangerschaftstest (bei einem Frauenarzt) angeraten. Nach der Einnahme der “Pille danach” besteht für den Rest des Zyklus kein Verhütungsschutz, weshalb mit einer Barrieremethode, z.B.

Was ist die beste Pille danach?

Laut einer Umfrage legen 47 % der befragten Kundinnen nach einer Verhütungspanne besonderen Wert auf die Wirksamkeit der Notfallkontrazeptiva. Der Preis (4 %) spielt dagegen bei den meisten eine untergeordnete Rolle.11 Die Ergebnisse zeigen folglich, dass Kundinnen die Pille Danach mit der maximalen Wirksamkeit bevorzugen, auch wenn es preiswertere Produkte gibt.

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Ein Plus an Wirksamkeit: ellaOne ®, die richtige Entscheidung ellaOne ® ― weil auch die Zyklus-App nicht immer recht hat ellaOne ® ― wirkt auch bei Sonderfällen

Pflichttext ellaOne ® 30 mg Filmtablette Zusammensetzung: 30 mg Ulipristalacetat, weit. Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Povidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat. Polyvinylalkohol (E1203), Macrogol (E1521), Talk (E553b), Titandioxid (E171), Polysorbat 80 (E433), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Muscovit (E555), Anwendungsgebiet: Notfallverhütung schnellstmöglich innerhalb von höchstens 120 Stunden (5 Tagen) nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr bzw.

  • Im Fall des Versagens einer Kontrazeptionsmethode einnehmen.
  • Gegenanzeige: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Nebenwirkungen: Häufig: Übelkeit, abdominale (Bauch-)Schmerzen oder Unwohlsein in der Bauchgegend, Erbrechen, Menstruationsschmerzen, Unterleibsschmerzen, Spannungsgefühl in der Brust, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, Muskel-, Rückenschmerzen, Müdigkeit.

Gelegentlich: Diarrhö, Sodbrennen, Blähungen, Mundtrockenheit, abnorme oder unregelmäßige Vaginalblutungen, starke/verlängerte Perioden, prämenstruelles Syndrom, Vaginalentzündung oder Ausfluss, abgeschwächte oder verstärkte Libido, Hitzewallungen, wechselndes Hungergefühl, Stimmungsschwankungen, Angst, allgemeine körperliche Unruhe, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Migräne, Sehstörungen, Influenza, Akne, Hautausschlag, Juckreiz, Fieber, Schüttelfrost, Krankheitsfühligkeit.

Selten: Schmerzen oder Juckreiz im Genitalbereich, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Ablösen einer Ovarzyste, ungewöhnlich leichte Periode, Konzentrationsverlust, Schwindel, Zittern, Verwirrung, Ohnmachtsanfälle, ungewöhnliches Gefühl in den Augen, rotes Auge, Lichtempfindlichkeit, trockener Hals, Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Nesselausschlag, Durstgefühl.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: So bald wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einnehmen. Beachten Sie die bereitgestellten Informationen zur möglicherweise verringerten Wirksamkeit bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel.

  • Für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet, auch für Jugendliche.
  • Nicht für die regelmäßige Empfängnisverhütung.
  • Nicht wirksam bei einer bereits bestehenden Schwangerschaft.
  • Nicht in allen Fällen wirksam.
  • Verschiebt den Eisprung.
  • Apothekenpflichtig.
  • Stand: 09/2018.
  • Laboratoire HRA Pharma, F-92320 Châtillon.

http://www.hra-pharma.com 2 Nappi, R.E. et al. Use of and attitudes to emergency contraception: a survey of women in five European Countries. Eur.J. Contracept. Reprod. Health 2014;19(2): 93-101.3 Behre, H. et al. Andrology: Male Reproductive Health and Dysfunction.

  1. Springer, Berlin 2000.4 Trussel, J. et al.
  2. New estimates of the effectiveness of the Yuzpe regimen of emergency contraception.
  3. Contraception 1998; 57(6):363-9.5 Marktzahlen 2014-2011; Daten: IMS Commercial GmbH & Co.
  4. OHG, Sell out Jan 2014-Aug 2018 6 Brache, V. et al.
  5. Ulipristal acetate prevents ovulation more effectively than levonorgestrel: analysis of pooled data from three randomized trials of emergency contraception regimens.

Contraception.2013; 88(5): 611–618.7 Nallasamy, S. et al. Ulipristal blocks ovulation by inhibiting progesterone receptor-dependent pathways intrinsic to the ovary. Reprod Sci.2013; 20:371–81.8 Fachinformation ellaOne® 30mg Filmtablette, Stand: 09/2018 9 Fachinformation PiDaNa® 1,5mg, Stand: 11/2016 10 Glasier, A.F.

et al. Ulipristal acetate versus levonorgestrel for emergency contraception: a randomized non-inferiority trial and meta-analysis. Lancet.2010; 375 (9714): 555–562. Erratum in: Lancet.2014; 384(9953): 1504.11 Institut Harris „Repräsentative Umfrage zur Pille Danach in Deutschland 2012 bei 700 sexuell aktiven Frauen im Alter zwischen 16–45 Jahren”, Wirksamkeit: 47%, Empfehlung der Apotheke: 14 %, Länge des Wirkfensters im Zyklus: 10%, Verträglichkeit, keine NW: 7%; Preis 4 %, Diverse: 18%.12 IQVIA Commercial GmbH & Co.

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