Wie Viel Einwohner Hat Köln?

Wie viele Einwohner Köln 2023?

Platz 1: Köln – Wie Viel Einwohner Hat Köln Köln ist unter den größten Städten in NRW. (Symbolbild) Foto: IMAGO/Vitalii Kliuiev Die größte Stadt des Bundeslandes NRW ist die Domstadt Köln. Die Stadt am Rhein kann 1.084.831 Einwohner vorweisen, ist damit mit deutlichem Abstand auf Platz eins und die einzige Großstadt in Nordrhein-Westfalen, welche mehr als eine Million Bewohner hat.

Platz Stadt Einwohner
1. Köln 1.084.831
2. Düsseldorf 629.047
3. Dortmund 593.317
4. Essen 584.580
5. Duisburg 502.211
6. Bochum 365.742
7. Wuppertal 358.876
8. Bielefeld 338.322
9. Bonn 336.465
10. Münster 320.946

Die größten Städte in NRW nach Einwohnern 2023 in der Tabelle Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen Welche die größten Städte in Nordrhein-Westfalen sind, haben wir dir nun verraten. Doch wie sieht es mit den Airports im bevölkerungsreichsten Bundesland aus? DAS sind die größten Airports in NRW nach Passagieren.>>>

Wie viele Leute wohnen Köln?

Bevölkerung und Haushalte © Stadt Köln Die Bevölkerungszahl in Köln stieg im Jahr 2022 mit 1.092.118 auf einen neuen Höchststand. Das war ein Plus von 12.817 (+1,2 %) im Vergleich zum Vorjahr. Damit drehte sich der Trend der letzten beiden Jahre ins Gegenteil Ausschlaggebend für das Bevölkerungswachstum Kölns im Jahr 2022 war eine deutliche Steigerung der Zuzüge nach Köln auf 66 362 (+19.157 beziehungsweise +40,6 Prozent im Vergleich zu 2021).

  • Darunter waren fast 28.000 Zuziehende aus dem Ausland; so viele wie noch nie.
  • Die Fortzüge aus Köln sanken dagegen leicht auf 53.186 (-6,4 %).
  • Auch die Zuzüge innerhalb Deutschlands nahmen auf 38.393 (+8,6 %) zu.
  • Dennoch verzeichnete Köln mit der angrenzenden Wohnungsmarktregion (-4.836) sowie mit dem übrigen Nordrhein-Westfalen (-103) weiterhin ein Wanderungsminus aufgrund der stärkeren Fortzüge dorthin.

Diese und weitere interessante Informationen zum Wanderungsgeschehen in Köln finden Sie im Bericht „Kölner Statistische Nachrichten 8/2023: Bevölkerung 2022 – Deutliches Wachstum durch Zuzüge aus dem Ausland”.

Ist Köln groß?

Geographische Lage und Klima – Das Stadtgebiet erstreckt sich über 405,17 km² ( linksrheinisch 230,25 km², rechtsrheinisch 174,87 km²). Ein größeres Stadtgebiet haben in Deutschland nur die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie vier Klein- und Mittelstädte in Sachsen-Anhalt und Brandenburg,

Der topographische Referenzpunkt der Stadt, die Spitze des nördlichen Domturms, liegt auf 50° 56′ 33″ nördlicher Breite und 6° 57′ 32″ östlicher Länge. Der höchste Punkt liegt 118,04 Meter ( Monte Troodelöh im Königsforst ); der niedrigste 37,5 Meter über dem Meeresspiegel (im Worringer Bruch ). Die Stadt liegt in der Kölner Bucht, einer trichterförmigen, durch den Rhein geprägten Flusstallandschaft zwischen den stufenartig ansteigenden Hängen des Bergischen Landes und der Eifel unmittelbar nach Austritt des Rheins aus dem Rheinischen Schiefergebirge,

Diese geschützte, günstige Lage bewirkt für Köln ein mildes Klima,

Köln-Stammheim (43 m) 2015–2020
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
73 7 2 59 9 2 65 12 4 37 17 6 44 21 10 73 25 14 60 26 15 68 26 15 56 22 12 54 16 9 66 11 5 71 9 4
_ Temperatur (°C) _ Niederschlag (mm)
Quelle:

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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Köln-Stammheim (43 m) 2015–2020

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 4,2 5,0 7,6 11,6 15,3 19,3 20,6 20,5 16,2 12,0 8,0 6,3 Ø 12,3
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,7 8,5 11,8 17,0 20,7 24,5 26,1 26,1 21,6 15,7 11,0 8,7 Ø 16,6
Mittl. Tagesmin. (°C) 1,7 1,8 3,6 6,0 9,8 14,1 15,4 15,4 11,6 8,7 5,1 3,9 Ø 8,1
Niederschlag ( mm ) 72,8 58,5 65,0 37,0 44,4 73,0 60,0 67,6 55,7 54,4 66,2 71,3 Σ 725,9

Köln liegt im Großraum der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima mit milden Wintern (Januarmittel: 3,0 °C) und mäßig warmen Sommern (Julimittel: 19,0 °C). Die mittleren Jahresniederschläge betragen 802 Millimeter, liegen damit im Deutschlandmittel und wesentlich höher als im westlich angrenzenden Rhein-Erft-Kreis ( Erftstadt – Bliesheim : 631 mm) oder der Jülich-Zülpicher Börde ( Zülpich : 582 mm), was bei Pendlern den Eindruck eines „Regenlochs” erweckt.

Köln
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
62 6 0 54 7 0 55 11 2 48 16 5 62 20 8 86 23 11 87 25 13 83 25 13 67 20 10 65 15 7 64 10 4 69 7 1
_ Temperatur (°C) _ Niederschlag (mm)
Quelle: DWD, Daten: 1991–2020

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Klimadaten Köln Station Köln/Bonn (Flugh.), 91 m über NHN

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 3,0 3,6 6,7 10,4 14,1 17,1 19,0 18,5 14,8 10,8 6,7 3,8 Ø 10,7
Mittl. Tagesmax. (°C) 5,9 7,2 11,4 16,1 19,7 22,7 24,9 24,5 20,4 15,2 9,8 6,5 Ø 15,4
Mittl. Tagesmin. (°C) 0,0 0,1 2,0 4,5 8,1 11,2 13,3 12,8 9,7 6,8 3,5 1,0 Ø 6,1
Niederschlag ( mm ) 61,7 53,8 55,0 48,2 62,1 86,3 87,4 83,3 66,9 64,7 63,5 69,2 Σ 802,1
Sonnenstunden ( h/d ) 1,8 2,8 4,0 5,8 6,4 6,7 6,7 6,3 5,0 3,4 2,0 1,5 Ø 4,4

Quelle: DWD, Daten: 1991–2020

Köln
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
62 5 -1 48 6 -1 64 10 1 55 14 4 74 19 8 86 21 11 84 23 12 77 23 12 62 20 10 55 15 6 66 9 2 72 6 0
_ Temperatur (°C) _ Niederschlag (mm)
Quelle: DWD, Daten: 1961–1990

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Klimadaten Köln Station Köln/Bonn (Flugh.), 91 m über NHN

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 1,8 2,5 5,3 8,8 13,3 16,4 18,0 17,5 14,3 10,4 5,7 2,9 Ø 9,8
Mittl. Tagesmax. (°C) 4,5 6,2 9,8 13,8 18,5 21,4 23,1 23,0 19,7 15,0 8,9 5,5 Ø 14,2
Mittl. Tagesmin. (°C) −1,3 −1,2 1,1 3,6 7,6 10,7 12,4 12,1 9,5 6,3 2,4 −0,2 Ø 5,3
Niederschlag ( mm ) 62,0 48,0 64,0 55,0 74,0 86,0 84,0 77,0 62,0 55,0 66,0 72,0 Σ 805
Sonnenstunden ( h/d ) 1,5 2,8 3,5 5,2 6,2 6,2 6,3 5,9 4,8 3,6 2,0 1,4 Ø 4,1
Regentage ( d ) 13,0 10,0 13,0 11,0 12,0 12,0 11,0 10,0 10,0 9,0 12,0 13,0 Σ 136
Luftfeuchtigkeit ( % ) 82 78 75 70 69 70 71 73 78 80 82 83 Ø 75,9

Quelle: DWD, Daten: 1961–1990 In den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen in Köln im langfristigen Mittel merklich gestiegen; betrug die mittlere Tageshöchsttemperatur im Juli für den Zeitraum 1961 bis 1990 noch rund 23 °C, so liegt sie für die Jahre 1991 bis 2020 bei etwa 25 °C.

  • Auch die Winter sind wärmer geworden; lag die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur im Januar für die Jahre 1961 bis 1990 noch bei 4,5 °C, so waren es für den Zeitraum 1991 bis 2020 5,9 °C.
  • Das mittlere Niederschlagsprofil hat sich indes kaum verändert, die jährliche Niederschlagsmenge ist im Durchschnitt in etwa gleich groß geblieben.

Dafür hat sich die Anzahl an Sonnenstunden in den letzten 30 Jahren im langjährigen Mittel von 4,1 auf 4,4 Stunden pro Tag erhöht.

Ist das Leben in Köln teuer?

Lebenshaltungskosten: Wie viel Geld braucht man in Köln? – Der Index-Plattform Numbeo zufolge liegen die Lebenshaltungskosten in Köln für eine vierköpfige Familie bei 3.182,16 Euro (ohne Miete) und 4.969,35 Euro (mit Miete im Stadtkern) sowie 4.447,74 Euro außerhalb des Zentrums.

Wie viele Türken wohnen in Köln?

Knapp eine halbe Million türkische Staatsangehörige leben in NRW Düsseldorf (IT.NRW). Vor 60 Jahren – am 30. Oktober 1961 – wurde das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei geschlossen. Bis zum Ende der Anwerbung im Jahr 1973 ist die Türkei zum wichtigsten Anwerbeland geworden.

Aus diesem Anlass veröffentlicht Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt eine Themenstrecke zur türkischen Bevölkerung in NRW. Ende 2020 lebten in Nordrhein-Westfalen 487 470 türkische Staatsangehörige, 247 425 Männer und 240 045 Frauen. Das waren 25,1 Prozent weniger Personen als im Jahr 2001, als 651 410 türkische Staatsangehörige ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen hatten.

Damals lebten sowohl mehr türkische Männer in Nordrhein-Westfalen (349 129) als auch Frauen (302 281). Wichtige Gründe für den Rückgang der türkischen Bevölkerung waren Einbürgerungen und die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000. Seither erhalten in Deutschland lebende Kinder türkischer Staatsangehöriger die deutsche Staatsangehörigkeit in der Regel bei der Geburt.

  • Die Zahl der Personen mit türkischen Wurzeln (Migrationshintergrund) belief sich im Jahr 2020 auf 934 000 Personen.
  • Landesweit lebten die meisten Türkinnen und Türken Ende 2020 in Köln (53 460 Personen).
  • Auch im Ruhrgebiet haben viele türkische Staatsangehörige ihren Wohnsitz.
  • Hier sind insbesondere Duisburg (33 830 Personen), der Kreis Recklinghausen (25 140 Personen) und Dortmund (22 410 Personen) zu nennen.

In ländlichen Kreisen wohnen Türkinnen und Türken seltener: In den Kreisen Höxter (1 135 Personen), Coesfeld (1 155 Personen) und Euskirchen (1 315 Personen) war die Zahl türkischer Einwohner landesweit am niedrigsten. (IT.NRW) (396 / 21) Düsseldorf, den 8.

Ist Köln teuer zum Wohnen?

Die Lebenshaltungskosten Kölns im Vergleich – Vergleicht man die Lebenshaltungskosten der zehn größten Städte Deutschlands, belegt Köln dabei Platz 5. Im Schnitt liegen die monatlichen Konsumausgaben hier bei 1.842 Euro. Zum Vergleich: In München, der wie zu erwarten teuersten Stadt Deutschlands, müssen pro Monat 2.045 Euro aufgewendet werden.

Deutlich günstiger ist das Leben in Leipzig, das bei diesem Vergleich Platz 10 belegt. Hier braucht es pro Monat nur 1.387 Euro, um über die Runden zu kommen. In einer Sache belegt Köln jedoch den Spitzenplatz: Die Kosten für eine Monatskarte des öffentlichen Personennahverkehrs liegen hier mit 90 Euro am höchsten.

Bei den Innenstadt-Mieten findet sich Köln mit einem Quadratmeterpreis von 11,18 Euro wieder im Mittelfeld. Teuerste Stadt Deutschlands ist in diesem Vergleich München mit 17,43 Euro. Am günstigsten ist Wohnraum in Leipzig, wo gerade einmal 6,82 Euro pro Quadratmeter aufgewendet werden müssen.

Für was ist Köln bekannt?

Köln ist die Heimat des Doms und des Karnevals. Mit knapp einer Million Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Großstadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist bunt, weltoffen und schrill. Köln ist ein riesiger Treffpunkt für verschiedenste Strömungen aus Musik, Kultur, Party, Sport und Medien.

Wie hieß Köln im Mittelalter?

Entwicklung der mittelalterlichen Stadt – Köln mit seinen mittelalterlichen Bezeichnungen Coellen oder Coelln (am Rhein) bzw. lateinisch meist Colonia Agrippina (oder auch Agrippina Nobilis Romanorum Colonia) war im Mittelalter lange Zeit flächen- und einwohnermäßig die größte Stadt nördlich der Alpen und bis Ende des späten Mittelalters die Stadt mit den meisten Einwohnern im Römisch-deutschen Reich.

  • Frühmittelalterliches fränkisches Köln von Mitte 5. Jhdt. bis Mitte 10. Jhdt.
  • Kurfürstliches Köln von Mitte 10. Jhdt. bis Ende 13. Jhdt.
  • Köln als Freie Reichsstadt ab Ende 13. Jhdt. (1288) bis in die frühe Neuzeit (1794)

Das Mittelalter dauerte im “heiligen Köln” länger als anderswo und war im Grunde genommen erst 1794 mit Einzug der Franzosen zu Ende. Im Hochmittelalter war Köln mit über 200 ha (nach der Stadterweiterung 1106) und ca.400 ha (nach der Stadterweiterung 1180) bis zum Ende des Spätmittelalters flächenmäßig eine der größten Städte Europas und die größte Stadt im Römisch-deutschen Reich.

  1. Auch in der Einwohnerentwicklung stand Köln im Reich um 1180 mit 20.000 – 30.000 Einwohnern und Anfang des 13. Jhdt.
  2. Mit ca.40.000 Einwohnern an der Spitze.
  3. Um 1600 waren Köln und Prag (und Brüssel?) mit jeweils ca.40.000 Einwohnern im Reich die größten Städte.
  4. Eine rasantere Einwohnerentwicklung hatte nördlich der Alpen Paris mit ca.20.000 Einwohnern um 1000, ca.110.000 Einwohner um 1200 und 200.000 Einwohner um 1500.

Das zum Reich gehörende Antwerpen entwickelte sich von ca.30.000 Einwohnern Ende des Mittelalters auf 200.000 Einwohnern um 1600. Köln war im Mittelalter eine europäische Handelsmetropole, Kunstmetropole, Metropole der Kirchenprovinz Köln und Erzbischofssitz, Freie Reichsstadt und Pilgerstadt und bis zur berühmten Schlacht bei Worringen Sitz des Kurfürsten.

Sie war “zentraler Umschlagplatz für Waren, Menschen und kulturelle Strömungen”, “größte Handelsmetropole des deutschsprachigen Raums” und “mit 45.000 Einwohnern in der Epoche der Renaissance die größte Stadt im gesamten Reichsgebiet”. Das mittelalterliche Köln hatte das älteste Stadtsiegel Europas, das erste Rathaus und die erste bürgerliche Universität Deutschlands (gegründet 1388 ).

Keine andere deutsche Stadt hat so früh – nämlich seit 1130 – und umfangreich ihre Geschichte schriftlich archiviert.1130 begann man in Köln mit dem Schreinswesen, der mittelalterlichen Form der Archivierung von Liegenschaftsunterlagen. Mit Schreinen bezeichnete man die Truhen, in denen die ersten Archivalien aufbewahrt wurden.1322 begann die systematische Archivierung.

Das erste Archiv wurde 1409 im Rathausturm (Rentkammer) untergebracht. Das vermutlich um 19 v. Chr. von den Römern als Ubiersiedlung gegründete und 50 n. Chr. mit den Stadtrechten einer römischen Colonia versehene römische Köln entwickelte sich nach Abzug der Römer, bei dem viele der Romanen in der Stadt geblieben waren, Mitte des 5.

Jhdt. in einem nahtlosen Übergang in eine frühmittelalterliche fränkische Stadt. Die Stadt war um 455 von den ripuarischen Franken eingenommen worden und gehörte ab 507 zum Frankenreich der Merowinger und später der Karolinger. Mit der zum Ende der fränkischen Periode im 8.

spätestens um 940 erfolgte die Einbeziehung der Rheinvorstadt auf einer von einem ehemaligen Rheinarm abgetrennten Insel und Nutzung dieses verlandeten Rheinarms für Märkte (im Gebiet des heutigen Alter Markt und Heumarkt ) mit einer Erweiterung auf 122 ha. Dieser Rheinarm verlandete ab Mitte des 2. Jhdt. allmählich und wurde aufgeschüttet (im Gelände um den heutigen Alter Markt / Heumarkt ). Ein dort vorhandener Hafen musste verlegt werden. Spätestens um 940 ist dieses Gelände zur ersten urbanen Stadterweiterung des mittelalterlichen Köln genutzt worden. Nach neueren Ausgrabungsergebnissen dürfte diese Erweiterung jedoch schon in spätrömischer Zeit erfolgt oder zumindest begonnen worden sein (in der 2. Hälfte des 4. Jhdt. oder sogar schon zum Zeitpunkt des Baus der römischen Rheinbrücke um 310).

1106 erfolgte die Einbeziehung der Ansiedlungen Niederich (im Norden), Westenich (im Westen) und Oversburg (im Süden), außerhalb der ehemals römischen Kernstadt gelegen, in die mittelalterliche Stadt mit einem Befestigungsring aus Gräben, Wällen und Torburgen (mit Erweiterung auf 223 ha und mit ca.12.000 Einwohnern). Die Kölner Bürger hatten im Machtkampf um die Krone zwischen Kaiser Heinrich IV. und seinem Sohn Heinrich V. Partei für den erstgenannten ergriffen, worauf Heinrich IV. den Kölner Bürgern in diesem Zusammenhang das Befestigungsrecht erteilte.

1180 erfolgte die Erweiterung auf das 401 ha große Gebiet (mit anfangs ca.20.000 bis 30.000 Einwohnern und am Ende des Mittelalters 40.000 Einwohnern) innerhalb der neuen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit einem 20 m breiten Graben und der großen – über 8 km langen – mittelalterlichen Stadtmauer (Einrichtung ab 1180, Torburgen ab nach 1200), die ab dem 14. Jhdt. sicherheitsmäßig erweitert wurde (siehe Ziffer 3 ).

Einwohner- und Flächenentwicklung Kölns im Mittelalter bis zur frühen Neuzeit (mit noch mittelalterlichen Strukturen bis um 1794):

  • römisches Köln: 20.000 bis zu 40.000 in der römischen Blütezeit, Fläche: 97 ha
  • um 940 (nach Abschluss der 1. mittelalterlichen Stadterweiterung), Fläche: 122 ha
  • 1106 (nach der 2. mittelalterlichen Stadterweiterung): ca.12.000, Fläche: 223 ha
  • 1180 (nach der 3. mittelalterlichen Stadterweiterung): 20.000 – 30.000, Fläche: 401 ha
  • ab 13. Jhdt.: um 40.000
  • 1500: um 40.000
  • 1670: 37.000
  • 1794 (mit Grenzen nach der französischen Besetzung ): 44.500, Fläche: 770 ha
  • 1816 (nach Eingliederung in Preußen in 1815): 49.300

Die wirtschaftliche Blütezeit Kölns (vor allem als Handelsstadt) begann im 10. Jhdt. und hatte ihren Höhepunkt im 12. – 15. Jhdt. Im 11. Jhdt. waren Mailand, Köln und Venedig die ersten großen Handelsstädte und waren hierbei auch Schaltstellen des kulturellen Austauschs.

Zwischen 1000 und 1550 war Köln ferner eine Kunstmetropole von Rang mit der Produktion in diversen Kunstgattungen und einem kulturellen Austausch mit Paris, Prag, Niederlande und Italien. Vor allem von ca.1350 bis 1550 hatte Köln eine künstlerisch ungewöhnlich fruchtbare Epoche mit der renommierten mittelalterlichen Kölner Malerschule (Altkölner Malerei), mit der in Köln eine eigene Ausprägung der Kunst geschaffen worden ist und mit der Köln hinsichtlich Qualität und Quantität der Gemälde eine Spitzenstellung eingenommen hatte.

Hiermit ist wohl auch der heutige Ruf Kölns als Kulturmetropole begründet worden. Die Maler arbeiteten überwiegend in der Schildergasse, wo auch die Schildermaler ansässig waren, also in der Straße, die aus dem römischen Decumanus Maximus hervorgegangen und heute eine der frequentiertesten Einkaufsmeilen in Deutschland ist.

  1. Der bekannteste Maler der Altkölner Malerei war Stefan Lochner, der in der Straße In der Höhle lebte und arbeitete, die durch das Treppenhaus des Wallraf-Richartz-Museum nachgebildet worden ist.
  2. Daneben ragten heraus der Meister der Heiligen Veronika und Bartholomäus Bruyn,
  3. Im Hoch- und Spätmittelalter hatte Köln eine enorme wirtschaftliche und politische Machtstellung und war Drehscheibe des Fernhandels nördlich der Alpen.

Hierbei wurde Köln durch die Lage am Rhein und im Zentrum von Fernstraßen begünstigt. Im 16. Jhdt. wurde dann Antwerpen zeitweise zur wichtigsten Handelsstadt Europas. Mit der Gründung der ersten Ordensschule auf deutschem Boden (“Studium Generale”) 1248 durch Albertus Magnus und der 1388 gegründeten Universität zu Köln (eine der ältesten in Europa und die erste von der Bürgerschaft gegründete Universität Deutschlands) wurde Köln auch zu einem mittelalterlichen Zentrum der Wissenschaft.

Die herausragenden Personen dieses Wissenschaftzentrum waren Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus, Mit seiner einmaligen Sakrallandschaft und der unvergleichlich hohen Zahl an Reliquienschätzen wurde das mittelalterliche Köln zu einer bedeutenden Pilgerstadt. Die mittelalterliche Glanzzeit der Freien Reichsstadt endete im Zusammenhang mit dem Zerfall der Hanse und der dem 30jährigen Krieg (1608 – 1648) folgenden Wirren.

So kam es Ende 17. und im 18. Jhdt. zum vorübergehenden wirtschaftlichen Niedergang und Verfall der Reichsstadt. Und auch die Spitzenstellung hinsichtlich der Einwohnerzahl konnte nicht gehalten werden. Die großen glanzvollen Zeiten Kölns waren zu dieser Zeit nicht mehr zu erkennen.

  1. Auch die Beurteilung der Besucher und unzähligen Pilger von Köln wechselte in dieser geschichtlichen Epoche.
  2. Arl der Große nannte die Stadt in seinem Testament “,
  3. Eleganteste Braut Christi nach Rom.
  4. In ihrer Blütezeit wurde Köln in Reiseberichten als die ” schönste Stadt im deutschen Lande ” und außerdem wegen der unzähligen Kirchen und Kapellen und der bedeutenden Reliquien als das ” Hillije (= Heilige) Coellen ” gepriesen.

Den Titel ” Sancta ” (= Heiliges,) im Zusammenhang mit dem Stadtnamen war der Stadt im 12. Jhdt. als einer von 4 christlichen Metropolen (neben Rom, Byzanz und Jerusalem) verliehen worden (” Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia ” = Heiliges Köln von Gottes Gnaden, der römischen Kirche getreue Tochter).

Zum mittelalterischen Köln schrieb der italienische Dichter, Gelehrte und Reisende Petrarca, der 1333 Köln besucht hatte: ” Ich bewundere, wie groß im Barbarenland die Gesittung, wie schön der Anblick der Stadt, wie gesetzt die Haltung der Männer, wie schmuck das Gebaren der Frauen, wie überherrlich obschon unvollendet der Dom sind.

” Im 18. Jhdt. hingegen galt Köln bei vielen Besuchern als eine “abscheuliche Stadt”. In der langen Geschichte Kölns entwickelte sich auch der Name der Stadt weiter. Die Römer nannten das um 19.v. Chr. gegründete Oppidum Ubiorum mit der Verleihung des Status einer Stadt römischen Rechts fortan Colonia Claudia Ara Agrippinensium (abgekürzt: CCAA ) und später offenbar nur noch Agrippina,

Wie alt ist die Stadt Köln?

Geschichte Kölns Geschichte ist fast 2000 Jahre alt. Im Jahre 50 n. Chr. erhob der römische Kaiser Claudius das heutige Köln, damals unter dem Namen “Colonia Claudia Ara Agrippinensium”, zur Stadt. Vor allem im Innenstadtbereich zeugen noch heutzutage viele Relikte von der geschichtsträchtigen Vergangenheit der Stadt.

  1. Das Dionysos-Mosaik im Römisch-Gemanisches Museum, Teile der römischen Stadtmauer und der römischen Wasserleitung, die damals quellfrisches Wasser aus der Eifel in die römische Stadt brachte, erinnern an die Römerzeit.
  2. Auch im Kölner Stadtplan spiegelt sich bis heute das römische Straßennetz wider.
  3. Die Hohe Straße, geschäftige Einkaufsstraße zwischen Dom und Neumarkt, blickt auf zweitausend Jahre Geschichte voller Handel und Wandel zurück.

Mit den Römern kam – zur Amtszeit des Kaisers Konstantin – auch das Christentum nach Köln. Schon früh wurde die Stadt wegen ihrer Bedeutung als wichtigste Handelsstadt Europas Bischofssitz.785 gründete Karl der Große dann das Erzbistum Köln und übertrug dem kirchlichen Würdenträger auch weltliche Macht: Der Kölner Erzbischof wird einer der mächtigsten Feudalherren im Heiligen Römischen Reich.

Wichtige architektonische Zeugnisse des “geistlichen” Einflusses in der Geschichte Kölns sind neben dem weltberühmten Dom zwölf große romanische Stifts- und Klosterkirchen: Groß St. Martin, St. Maria Lyskirchen, St. Severin, St. Kunibert, St. Gereon, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, St. Aposteln, St. Andreas, St.

Ursula, St. Cäcilien und St. Georg. Seit 1985 sind alle Kirchen nahezu vollständig restauriert. Aus diesem Anlass beging die Stadt das “Romanische Jahr”. : Geschichte

Was sind die 4 größten Städte Deutschlands?

Tabelle: Die größten Städte Deutschlands nach Einwohnerzahl 2023 –

Platz Stadt Einwohnerzahl
1. Berlin 3.664.088
2. Hamburg 1.852.478
3. München 1.488.202
4. Köln 1.083.498
5. Frankfurt am Main 764.104
6. Stuttgart 630.305
7. Düsseldorf 620.523
8. Leipzig 597.493
9. Dortmund 587.696
10. Essen 582.415
11. Bremen 566.573
12. Dresden 556.227
13. Hannover 534.049
14. Nürnberg 515.543
15. Duisburg 495.885

Quelle: Statistisches Bundesamt) Transparenzhinweis: Dieser Artikel erschien erstmals im Juli 2021 bei der WirtschaftsWoche. Wir haben ihn aktualisiert und zeigen ihn aufgrund des Leserinteresses erneut. Lesen Sie auch zum Thema:

Was ist die größte Stadt in der EU?

Paris ist mit einer Einwohnerzahl von mehr als 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Europäischen Union (EU) im Jahr 2021. Auch ohne den Brexit wäre die britische Hauptstadt London mit rund 12,43 Millionen Einwohnern (2018) nur die zweitgrößte Stadt in der Europäischen Union (EU).

Wie sagt man Köln auf Englisch?

Substantive
Cologne Köln
Electorate of Cologne Kurfürstentum Köln

Was bedeutet der Name Köln?

Substantiv, n, Toponym –

Singular Plural
Nominativ (das) Köln
Genitiv (des Köln) (des Kölns ) Kölns
Dativ (dem) Köln
Akkusativ (das) Köln

Köln mit Kölner Dom und Rhein im Vordergrund Anmerkung zum Artikelgebrauch: Der Artikel wird gebraucht, wenn „Köln” in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet. Nicht mehr gültige Schreibweisen: Cöln Worttrennung: Köln, kein Plural Aussprache: IPA : Hörbeispiele: Köln ( Info ), Köln ( Info ), Köln ( Info ) Reime: -œln Bedeutungen: Stadt in Nordrhein-Westfalen, viertgrößte Stadt Deutschlands, gelegen am Rhein Abkürzungen: K – Kraftfahrzeugkennzeichen Herkunft: mitteldeutsch Cöllen, mittelhochdeutsch Kölne, von lateinisch : colonia → la – Kolonie, nach dem römischen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (oft abgekürzt als CCAA ) Oberbegriffe: Domstadt, Römerstadt Gemeinde, Großstadt, Metropole, Millionenstadt, Ort, Ortschaft, Siedlung, Stadt Unterbegriffe: Stadtbezirke: Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt, Kalk, Lindenthal, Mülheim, Nippes, Porz, Rodenkirchen Beispiele: Meine Tante arbeitet bei RTL in Köln.

  1. Im Zweiten Weltkrieg fielen am 18.
  2. Juni 1940 auf Köln die ersten Bomben, ab 1942 wurde das Bombardement durch die britische Luftwaffe intensiviert.” „Die ehemaligen Römerstädte Köln, Mainz, Worms, Speyer, Straßburg und Basel gewannen wirtschaftliche Bedeutung, seit der Warenaustausch mit Italien nicht mehr hauptsächlich über Marseille und Fos auf dem Seeweg, sondern immer mehr über die Alpenpässe abgewickelt wurde.” „Wir erreichen Köln am späten Mittag.” Ich bin in Köln geboren.

Wir haben in Köln unseren Urlaub verbracht. Nach Köln führen viele Wege. Köln liegt auf der Nordhalbkugel. „Ich verbrachte den Vormittag damit, von einem Lohndiener begleitet, alle die heroisch-komischen Wunderwerke Kölns zu besichtigen.” Charakteristische Wortkombinationen: in Köln anlangen, in Köln arbeiten, in Köln aufhalten, in Köln aufwachsen, Köln besuchen, durch Köln fahren, über Köln fahren, nach Köln kommen, in Köln leben, nach Köln reisen, aus Köln stammen, in Köln verweilen, in Köln wohnen, nach Köln zurückkehren, aus Köln sein, bei, in der Nähe von, vor / hinter Köln liegen Wortbildungen: Kölner, kölnisch, Kölsch, kölsch

Wie viele Städte hat Köln?

Karte des zwischen 1816 und 1932 bestehenden Landkreises Mülheim am Rhein (Tuschezeichnung nach einer älteren Vorlage). Aus: Heinz Hermanns, Die Handelskammer für den Kreis Mülheim am Rhein und die Wirtschaft des Köln-Mülheimer Raumes, Köln 1969. – Copyright-Hinweis: unbekannt / gemeinfrei Fotograf/Urheber: unbekannt Medientyp: Bild Die kreisfreie Stadt Köln ist mit etwas mehr als einer Million Einwohner*innen die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Die Stadt nimmt eine Gesamtfläche von 404,89 Quadratkilometern ein, zum 31.12.2019 betrug die Zahl der Einwohner*innen 1.091.819 (www.stadt-koeln.de, 2019). Heute leben knapp zwei Drittel der Kölnerinnen und Kölner in den linksrheinischen Stadtteilen, wo auch die Ursprünge der historischen Stadt liegen, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium,

Linksrheinisch wird die rechte Rheinseite daher gerne augenzwinkernd-herablassend als „Schäl Sick” bezeichnet (im kölschen Dialakt die schlechte oder falsche Rheinseite). Die jeweils auf das lateinische Colonia zurückgehende Schreibweise des Stadtnamens variierte seit dem Mittelalter über z.B.

Coelln, Colne, Collen, Coellne oder Coellen, wobei sich die Schreibungen mit C oder mit K ohne feste Regel abwechselten. Von 1857 bis 1919 lautete die amtliche Schreibweise Cöln, Durch Erlass der preußischen Staatsregierung vom 10. April 1919 wurde die bereits zum 30. Januar 1919 auf Betreiben des Oberbürgermeisters Konrad Adenauer von der Stadtverwaltung eingeführte Schreibweise Köln allgemein vorgeschrieben.

Aktuelle Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile)

Innenstadt, Stadtbezirk 1 Rodenkirchen, Stadtbezirk 2 Lindenthal, Stadtbezirk 3 Ehrenfeld, Stadtbezirk 4 Nippes, Stadtbezirk 5 Chorweiler, Stadtbezirk 6 Porz, Stadtbezirk 7 Kalk, Stadtbezirk 8 Mülheim, Stadtbezirk 9

Ehemaliger Stadtteil Wesseling Internet, Literatur Aktuelle Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile) Der überwiegende Teil der seit dem Mittelalter meist zu Kurköln (linksrheinisch) bzw. zum Herzogtum Berg (rechtsrheinisch) gehörenden Orte bildete nach der Franzosenzeit (1794-1815) ab dem Jahr 1816 den zunächst preußischen Landkreis Köln mit 13 Bürgermeistereien.

  • Zum 1. April 1888 wurden im Rahmen der „zweiten Grenzveränderung der ersten Eingemeindungsaktion” fast alle Vorort-Gemeinden als Stadtteile nach Köln eingemeindet (Holdt 2008, Janssen 2008, Kisky u.a.1966).
  • Der verbliebene Kreis Köln (so der Name ab 1969) wurde schließlich mit Wirkung vom 1.
  • Januar 1975 im Zuge der Gemeindereform des „Köln-Gesetzes” aufgelöst.

Die Kommunen wurden Kölner Stadtteile oder Gemeinden des gleichzeitig neu gegründeten Erftkreises (seit 2003 Rhein-Erft-Kreis). Heute gliedert sich Köln in größere 9 Stadtbezirke, die mit den Zahlen 1-9 durchnummeriert sind. Die Stadtbezirke sind Innenstadt (1), Rodenkirchen (2), Lindenthal (3), Ehrenfeld (4), Nippes (5), Chorweiler (6), Porz (7), Kalk (8) und Mülheim (9).

Altstadt-Süd (101) Neustadt-Süd (102) Altstadt-Nord (103) Neustadt-Nord (104) Deutz (105)

Rodenkirchen, Stadtbezirk 2

Bayenthal (201) Marienburg (202) Raderberg (203) Raderthal (204) Zollstock (205) Rondorf (206) Hahnwald (207) Rodenkirchen (208) Weiß (209) Sürth (210) Godorf (211) Immendorf (212) Meschenich (213)

Lindenthal, Stadtbezirk 3

Klettenberg (301) Sülz (302) Lindenthal (303) Braunsfeld (304) Junkersdorf (305) Müngersdorf (306) Weiden (307) Lövenich (308) Widdersdorf (309)

Ehrenfeld, Stadtbezirk 4

Ehrenfeld (401) Neuehrenfeld (402) Bickendorf (403) Vogelsang (404) Bocklemünd/Mengenich (405) Ossendorf (406)

Nippes, Stadtbezirk 5

Nippes (501) Mauenheim (502) Riehl (503) Niehl (504) Weidenpesch (505) Longerich (506) Bilderstöckchen (507)

Chorweiler, Stadtbezirk 6

Merkenich (601) Fühlingen (602) Seeberg (603) Heimersdorf (604) Lindweiler (605) Pesch (606) Esch/Auweiler (607) Volkhoven/Weiler (608) Chorweiler (609) Blumenberg (610) Roggendorf/Thenhoven (611) Worringen (612)

Porz, Stadtbezirk 7

Poll (701) Westhoven (702) Ensen (703) Gremberghoven (704) Eil (705) Porz (706) Urbach (707) Eisdorf (708) Grengel (709) Wahnheide (710) Wahn (711) Lind (712) Libur (713) Zündorf (714) Langel (715) Finkenberg (716)

Kalk, Stadtbezirk 8

Humboldt/Gremberg (801) Kalk (802) Vingst (803) Höhenberg (804) Ostheim (805) Merheim (806) Brück (807) Rath/Heumar (808) Neubrück (809)

Mülheim, Stadtbezirk 9

Mülheim (901) Buchforst (902) Buchheim (903) Holweide (904) Dellbrück (905) Höhenhaus (906) Dünnwald (907) Stammheim (908) Flittard (909)

Ehemaliger Stadtteil Wesseling Die Gemeinde Wesseling wurde am 3. Oktober 1972 zur Stadt erhoben und zum 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet. Sie erhielt nach erfolgreicher Klage dagegen zum 1. Juli 1976 ihre Selbständigkeit zurück und gehört seitdem zum damaligen Erftkreis (seit 1.

November 2003: Rhein-Erft-Kreis). (Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016/2022) Internet www.stadt-koeln.de : Die Kölner Stadtbezirke (abgerufen 28.04.2016) www.stadt-koeln.de : Kölner Stadtteile in Zahlen, 2. Jahrgang 2010 (PDF-Datei 1,6 MB, Stand 31.12.2009, abgerufen 05.01.2022) www.stadt-koeln.de : Kölner Stadtteilinformationen, Einwohnerzahlen Stand 31.12.2017 (PDF-Datei 1,80 MB, abgerufen 08.06.2018) www.stadt-koeln.de : Kölner Stadtteilinformationen.

Zahlen 2019 (PDF-Datei, 2,5 MB, Stand 31.12.2019, abgerufen 05.01.2022) www.stadt-koeln.de : Kölner Stadtteilinformationen. Zahlen 2021 (PDF-Datei, 2 MB, Stand 31.12.2021, abgerufen 04.11.2022) www.stadt-koeln.de : Suche in der Kölner Denkmalliste (abgerufen 05.01.2022) www.rheinische-geschichte.lvr.de : Orte & Räume, Köln (abgerufen 19.07.2019) de.wikipedia.org : Köln (abgerufen 21.07.2020) de.wikipedia.org : Liste der Stadtbezirke und Stadtteile Kölns (abgerufen 28.04.2016) de.wikipedia.org : Köln-Gesetz (abgerufen 22.07.2019) de.wikipedia.org : Landkreis Köln (abgerufen 22.07.2019) de.wikipedia.org : Orthographische Konferenz von 1901 (abgerufen 14.10.2019) www.koeln-lotse.de : CCAA, Cöln, Köln – wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam (Uli, der Köln-Lotse vom 28.09.2019, abgerufen 14.10.2019) www.koeln-lotse.de : Drei Kronen und elf Hermelinschwänze: Das Kölner Wappen (Uli, der Köln-Lotse vom 15.08.2020, abgerufen 17.08.2020)

Wie viele Menschen leben in Düsseldorf 2023?

Nach zwei Jahren mit einem moderaten Rückgang nahm die Düsseldorfer Bevölkerungszahl im Jahr 2022 wieder deutlich zu. Zum Jahresende waren in der Stadt 653.253 Personen gemeldet und damit rund 9.500 Personen mehr als im Vorjahr. Zu- und Fortzüge Ausschlaggebend für das Wachstum der Einwohnerzahl war eine Erhöhung der Zuzugszahlen.

Diese lagen im Jahr 2022 mit 50.738 Personen erheblich über dem Niveau der durch die Pandemie gekennzeichneten letzten beiden Jahre. Die hohen Zahlen der Zuzüge resultieren zu einem großen Teil aus Zuwanderung von Menschen aus der Ukraine. Demgegenüber wurden im Jahr 2022 40.490 Fortzüge registriert. Deren Zahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls, jedoch nur leicht um 276.

Der Wanderungssaldo, die Differenz von Zu- und Fortzügen, war somit im Jahr 2022 positiv und lag bei 10.248 Personen. Geburten und Sterbefälle Die Zahl der Geburten betrug im Jahr 2022 6.228. Dies sind knapp 274 Geborene weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Sterbefälle hingegen lag im Jahr 2022 bei 6.890 und somit um 192 höher als im Jahr 2021.