Wie Viele Sterne Gibt Es?

Wie viele Sterne gibt es Universum?

Achtung Auflösung! –

  1. Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:
  2. Frage 1 von 1 Es gibt mehr Sterne im All als Sandkörner auf der Erde – stimmt das?
  3. a) Ja ❌
  4. b) Nein ✔️

Die Zahl der Sterne im sichtbaren Universum gibt der australische Astronom Simon Driver mit 70 Trilliarden an. Eine Vergleichszahl für die Sandkörner auf der Erde gibt es nicht. Daher hat Hobby-Astronom Andree Rossow aus Schafflund bei Flensburg 1000 Sandkörner abgezählt und gewogen – und kam auf 1,1855 Gramm.70 Trilliarden Sandkörner enthält demnach allein die etwa neun Millionen Quadratkilometer große Wüste Sahara – unter der Annahme, dass sie bis in sechs Meter Tiefe mit diesem groben Sand bedeckt ist.

Wie viele Sterne gibt es eigentlich?

Wenn ihr in einer klaren, dunklen Nacht zum funkelnden Sternenhimmel aufblickt, könnt ihr rund 3.000 bis 5.000 Sterne am Himmel erblicken. Es sind alles Sterne, die zu unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, gehören. Insgesamt gibt es rund 100 Milliarden Sterne in unserer Galaxie, aber sichtbar sind fürs bloße Auge nur die hellsten.

Sterne ab einer scheinbaren Helligkeit von etwa 6 mag könnt ihr unter besten Sichtbedingungen ausmachen. Hellere Sterne wie die Wega im Sternbild Leier mit einer scheinbaren Helligkeit von 0,04 mag zeichnen sich schon ab, wenn die erste Dämmerung einsetzt. Mitten in der Stadt werdet ihr auch die ganze Nacht nicht viel mehr sehen als Sterne erster oder zweiter Größenklasse,

Am einsamen Meeresstrand weitab von jeder “Lichtverschmutzung” ist der Himmel dagegen mit Sternen übersät.

Wie viele Galaxien gibt es insgesamt?

Wie viele Galaxien wie die Milchstraße gibt es im Universum? Die Milchstraße ist eine Spiralgalaxie, in der sich Gaswolken und helle Sterne in mehreren Spiralarmen konzentrieren. Es gibt Galaxien aber auch in anderen Formen – Balkengalaxien, elliptische Galaxien und unregelmäßig geformte Systeme.

Beispiele für solche irregulären Galaxien sind die beiden am Südhimmel sichtbaren Magellanschen Wolken – kleine Begleiter unserer Milchstraße. Auf Grundlage sehr lang belichteter Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble haben Forschende abgeschätzt, dass es im gesamten sichtbaren Universum etwa 200 Milliarden Galaxien gibt.

Ausgehend von unserer kosmischen Nachbarschaft könnten Spiralgalaxien bis zu 70 Prozent davon ausmachen. Allerdings lassen Computersimulationen der kosmischen Entwicklung vermuten, dass es sehr viele kleine, schwach leuchtende Galaxien gibt, die bislang der Entdeckung entgangen sind.

Was ist der größte Stern der Welt?

Am Nachthimmel erscheinen uns die Sterne als winzige Lichtpünktchen. Doch das liegt nur an ihren großen Entfernungen: In Wahrheit sind Sterne riesige Kugeln aus glühender Materie, natürliche Kernreaktoren, in denen nukleare Fusions-Prozesse ablaufen und gewaltige Energiemengen freisetzen.

  • Auch unsere Sonne ist astronomisch gesehen ein Stern.
  • Sie erscheint nur deshalb so viel größer als die Sterne des Nachthimmels, weil sie uns sehr viel näher steht als diese.
  • Der Durchmesser der Sonne beträgt 1,39 Millionen Kilometer – rund das Hundertfache des Erddurchmessers.
  • Im Mittel ist die Erde 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt.

Damit hat unser Zentralgestirn am irdischen Himmel einen Durchmesser von gerade einmal einem halben Winkelgrad. Die Sterne des Nachthimmels sind erheblich weiter von uns weg als die Sonne. Die Entfernung zu unserem nächsten Nachbarn Proxima Centauri beträgt 4,24 Lichtjahre.

  • Ein Lichtjahr ist die Strecke, die Licht in einem Jahr zurücklegt, etwa 9,5 Billionen Kilometer.
  • Ein Wunder also, dass Sterne nicht nur für unsere Augen, sondern – bis auf ganz wenige Ausnahmen – selbst in großen Teleskopen punktförmige Objekte bleiben.
  • Aus der Entfernung von Proxima Centauri betrachtet hätte unsere Sonne einen Winkeldurchmesser von nur sieben Tausendsteln einer Bogensekunde.

Zum Vergleich: Das Weltraumteleskop Hubble hat ein Auflösungsvermögen von etwa fünf Hundertsteln Bogensekunden. Es würde die Sonne also auf die genannte Entfernung nur als Punkt abbilden. Viele Sterne sind größer als unsere Sonne Natürlich sind nicht alle Sterne gleich groß. Die Größe eines Sterns hängt von seiner Masse ab: Je mehr Materie er enthält, desto größer ist er auch. Außerdem verändert sich die Größe eines Sterns im Laufe der Zeit.

  1. Viele Sterne blähen sich gegen Ende ihres Lebens zu einem so genannten Roten Riesen auf.
  2. Solche Riesensterne können den mehrhundertfachen, massereiche Sterne als „Überriese” sogar den tausendfachen Durchmesser unserer Sonne erreichen.
  3. Der derzeit größte bekannte Stern ist VY Canis Majoris, dessen Durchmesser unsere Sonne um das 1800- bis 2100-fache übertrifft.

Auch unsere Sonne wird in etwa sieben Milliarden Jahren zu einem Roten Riesen, dabei verschlingt sie Merkur, Venus und vermutlich auch die Erde. Wenn die Sonne schließlich ihren gesamten Vorrat an nuklearem Brennstoff verbraucht hat, fällt sie zu einem Weißen Zwerg zusammen.

Wie viele Nullen hat 70 trilliarden?

Ameisen mögen es nämlich gesellig. In den Hügeln der Waldameise leben im Schnitt rund 600.000 Ameisen. Das ist etwa so viel wie es Einwohner in Frankfurt, Stuttgart oder Hannover gibt. Ganz schön viele Ameisen auf so kleinem Platz, oder? Aber das ist noch lange nicht die größte Zahl, mit der wir es zu tun haben. Es geht noch mehr! Auf eine unfassbar große Zahl stößt du, wenn du die Sterne am Nachthimmel zählst: nach aktueller Schätzung sind es rund 70 Trilliarden – das ist eine Zahl mit 22 Nullen! Die meisten Sterne siehst du gar nicht mit dem bloßen Auge, weil sie viel zu weit weg sind.

Wie alt ist ein Stern?

Wie lange leben Sterne? – Wie lange ein Stern lebt, hängt von seiner Masse ab. Grundsätzlich gilt: Umso größer der Stern, desto kürzer seine Lebensdauer. Ein Sternenleben ist dabei jedoch um ein Vielfaches länger, als das eines Menschen. Die Himmelskörper können mehrere Millionen bis hin zu mehreren Milliarden Jahren alt werden. Foto von Austin Human auf Unsplash

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Wie viele Sonnen gibt es?

Wie Viele Sterne Gibt Es Veröffentlicht am 20.02.2011 | Lesedauer: 2 Minuten Allein in unserer Galaxie gibt es nach Erkenntnissen von Astronomen mindestens 50 Milliarden Planeten. Davon liegen viele in einer Zone, in der Leben möglich wäre. U S-Wissenschaftler haben den ersten Zensus im Weltraum erhoben und dabei eine astronomische Zahl ermittelt: Allein in unserer Galaxis könnte es nach Schätzungen der Astronomen mindestens 50 Milliarden Planeten geben.

  1. Von diesen liegen wiederum mindestens 500 Millionen in der bewohnbaren Zone.
  2. Dort ist es weder zu heiß noch zu kalt, so dass dort Leben existieren könnte.
  3. Das geht aus vorläufigen Daten des NASA-Teleskops „Kepler” hervor.
  4. Die Astronomen ermittelten die Zahl der Planeten, die sie im ersten Jahr der Beobachtung eines kleinen Teils des Himmels gefunden hatten, und schätzten dann, wie wahrscheinlich es ist, dass Sonnen von Planeten umkreist werden, wie „Kepler”-Wissenschaftler William Borucki am Samstag auf einer Tagung in Washington erläuterte.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass jede zweite Sonne Planeten um sich hat und dass jeder 200. Stern Planeten in einer Zone hat, die das Entstehen von Leben ermöglichen könnte. Lange Zeit wurde vermutet, dass es in unserer Milchstraße mindestens 100 Milliarden Sonnen gibt.

  1. Inzwischen glauben die Forscher, dass es wohl eher 300 Milliarden Sonnen sind – allein in unserer Galaxis.
  2. Und die Astronomen schätzen die Zahl der Galaxien im Universum auf 100 Milliarden.
  3. Epler” ist ein Teleskop, das speziell für die Suche nach Planeten entwickelt wurde.
  4. Es registriert, wenn ein Planet vor seiner Sonne vorbei zieht.

Bislang hat „Kepler” 1.235 mögliche Planeten entdeckt, von denen 54 in einer Zone liegen, in der Leben möglich wäre. Aber das sind vermutlich noch lange nicht alle, erklärte Borucki. Denn wenn „Kepler” 1.000 Lichtjahre entfernt wäre und auf unsere Sonne blicken und dabei die Venus entdecken würde, dann stünden die Chancen eins zu acht, dass er auch die Erde bemerken würde.

Was ist die Galaxy?

In der Astronomie bezeichnet Galaxie eine Ansammlung von einigen 100 Milliarden Sternen. Galaxien gehören damit zu den größten Strukturen im Universum.

Kann das Universum unendlich sein?

Wie kann man sich das vorstellen – die unendliche Ausdehnung? – Das Weltall ist unendlich. Unendlich ist aber keine große Zahl, keine Quantität, wie man so schön sagt, sondern eine Qualität. Wenn Sie unendlich mit 2 multiplizieren, kommt immer noch unendlich raus.

  1. Und wenn Sie davon 50 abziehen, ist es immer noch unendlich.
  2. Unendlich ist also keine Zahl, die irgendwie festzumachen ist.
  3. Das Universum ist schon unendlich groß und dehnt sich in sich selbst aus.
  4. Das ist tatsächlich unvorstellbar, aber es ist kein Rand nötig, wohin sich das ausdehnt.
  5. Es gibt einfach nur das Universum und das kann sich in sich selbst ausdehnen.

: Dehnt sich das Universum unendlich aus?

Wie groß ist das All?

Noch vor etwa 100 Jahren dachten wir, unsere Milchstraße, unsere Galaxie wäre das Universum. Inzwischen können wir Milliarden von Galaxien beobachten. Erst in den vergangenen Jahrzehnten ist die Entwicklung so weit vorangekommen, dass die Frage nach der Größe des Universums mit Messungen beantwortet wird.

  • So wird der Rand unseres Universum derzeit mit Entfernung von 13,819 Milliarden Lichtjahren definiert.
  • So weit reichen die besten Teleskope.
  • Ein Lichtjahr sind etwa 10 Billionen Kilometer.
  • Also können die Menschen fast 140 Trilliarden Kilometer weit ins All schauen.
  • Dieser Rand, ist nach dem aktuellen Modell unseres Universums in jede Richtung gleich weit weg.

Damit ist auch klar, welches optische Sichtfeld sich uns vom Universum bietet, sagt Astrophysiker Hendrik Hildebrandt, Professor an Ruhr-Universität Bochum. Das beobachtbare Universum ist eine Kugel – eine Kugel mit einem Radius von 13,8 Milliarden Lichtjahren.

Was ist der seltenste Stern?

Hyperriese mit Begleiter – Gelbe Hyperriesen gehören zu den seltensten Sternen im Universum; bislang haben Forscher in unserer Milchstraße gerade einmal zehn eindeutig identifiziert. Wahrscheinlich durchlaufen Sterne nur eine kurze Übergangszeit in ihrer Entwicklung als Gelbe Hyperriesen, weshalb sie selten beobachtet werden.

  • Dabei ist sogar ungeklärt, welche Sterne ihre Vorläufer sein könnten: Eine Theorie geht davon aus, dass Gelbe Hyperriesen typischerweise aus Roten Überriesen entstehen um dann recht bald zu so genannten Leuchtkräftigen Blauen Veränderlichen oder Wolf-Rayet-Sternen zu werden.
  • Gigantisches Binärsystem: Gelber Hyperriese mit Begleiter Charakteristisch für Gelbe Hyperriesen ist zudem ihre schwankende Leuchtkraft: Sie gehören zu den einer bestimmten Klasse von Sternen.

Schwankungen in der Helligkeit resultieren aus wiederholtem plötzlichen Auswurf großer Massen des Sterns. Die abgestoßene Materie absorbiert dann Strahlung des Sterns und strahlt sie kälter und im Infrarot wieder ab. Diese energieärmere Strahlung wird aber stark von Staub der Umgebung absorbiert – insgesamt erscheint der Stern dadurch plötzlich viel dunkler.

  1. Beim System HR 5171 A dürfte der kleinere Begleiter aber einen zusätzlichen Einfluss ausüben, weil er den Masseauswurf sicherlich stark beeinflusst.
  2. Womöglich ist derartiges auch typisch für andere Gelbe Hyperriesen und erklärt manche Sonderbarkeit dieses Sterntyps – das System müsse jedenfalls unbedingt weiter genau unter die Lupe genommen werden, finden die ESO-Astronomen.

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: Hyperriese im All: Der größte gelbe Stern

Wie heißt der Stern der am hellsten leuchtet?

Die Venus ist oft der strahlendste “Stern” am ganzen Firmament – so hell und groß wie kein anderer. Dabei ist sie mit etwa 12.100 Kilometern Durchmesser kleiner als die Erde. Doch bei ihrer größten Annäherung rückt sie auf vierzig Millionen Kilometer an uns heran – näher kommt uns von den größeren Objekten nur der Mond,

Was ist der hellste Stern?

Wintersechseck – Stier Orion Großer Hund Kleiner Hund Zwillinge Furhmann Zudem hat der Winterhimmel die hellsten Sterne und auffällige Sternbilder zu bieten. Sechs davon bilden das Wintersechseck : Ganz im Westen der Stier, der eigentlich schon im Spätherbst kulminiert.

Darunter, unübersehbar in seiner markanten Form, Orion, Mit ihm steigt jetzt der Große Hund über den Horizont, unter dem Kleinen Hund, Über diesen erstrecken sich die Zwillinge und fast im Zenit steht der Fuhrmann, Ihre hellsten Sterne Aldebaran, Rigel, Sirius, Procyon (auch: Prokyon), Pollux und Capella (auch: Kapella) bilden das Sechseck, das eine große Fläche einnimmt.

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Ende Dezember steht es um Mitternacht in seiner höchste Position am südlichen Himmel. Sirius ist der hellste Stern des ganzen Sternenhimmels, Doch auch viele andere Wintersterne gehören zu den hellsten Sternen. Einige von ihnen sind uns sehr nah wie Procyon im Kleinen Hund, der nur elf Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Was ist das größte im All?

Forscher haben eine Gruppe extrem heller Galaxienkerne entdeckt, die zusammen vier Milliarden Lichtjahre messen – es ist die größte Struktur, die jemals im All gefunden wurde.

Was ist noch größer als das Universum?

Es ist größer als das Universum. Es ist kleiner als ein Elektron. Die Toten essen es. Wenn wir Lebenden es essen würden, müssten wir sterben.

  1. Gehirnjogging
  2. Rätsel
  3. Universum Größe Rätsel

Lösung anschauen: “+” klicken → Lösung: NICHTS! “Nichts” als Indefinitpronomen bedeutet “nicht irgendetwas”, kein Ding, keine Sache, nicht das Mindeste bzw. die Abwesenheit von Allem. Definition Universum: Das Universum wird auch Kosmos oder Weltall genannt: Es ist die Summe von Raum, Zeit und jedweder Materie und Energie in ihr.

Was ist die bekannteste Galaxie?

Eine kleine Liste für den Anfang – Die folgenden Galaxien kann man schon mit einem großen Fernglas oder einem kleinen Teleskop beobachten, manche sind unter guten Bedingungen (sehr dunkler Himmel) sogar schon mit dem bloßen Auge als matschiger Fleck am Himmel erkennbar.

  • Im Sternbild Ursa Major befindet sich die gleichnamige Galaxiengruppe, dort findest Du das helle Paar M81/M82.
  • Das Sternbild Jagdhunde ist eine kleine Fundgrube fr Galaxien, so z.B.
  • Die oben angesprochene Doppelgalaxie M51 (das Feuerrad genannt), M 63, M 94 und M 106.
  • Sternbild Löwe findest Du ebenfalls ein helles Paar, nämlich M65/M66, sowie die Dreiergruppe (“Triplet”) mit M95, M96 und M105.Im Sternbild Löwe findest Du ebenfalls ein helles Paar, nämlich M65/M66, sowie die Dreiergruppe (“Triplet”) mit M95, M96 und M105.

Eine wahre Schatzkiste mit vielen Galaxien ist das Sternbild Jungfrau mit seinem “Virgo-Cluster”. Schon mit einem kleinen Teleskop entpuppen sich vermeintliche Sterne als Galaxien. Die hellste ist M49, die schönste ist die “Sombrero-Galaxie” M104 mit ihrem dunklen Staubband.

  • Die wohl bekannteste Galaxie ist der “Andromedanebel” M 31 im Sternbild Andromeda.
  • Diese Galaxie ist so hell und groß, da Du sie selbst unter weniger guten Bedingungen mit dem bloßen Auge sehen kannst.
  • Sie wird von zwei kleineren Galaxien begleitet, nämlich M 32 und M 110.
  • Es gibt natürlich noch viel mehr Galaxien am Himmel zu entdecken, doch viele sind so schwach, da man eine gutes Teleskop braucht, um sie zu sehen.

So gilt z.B. das “Stefans Quintett” bei Hobbyastronomen als schwierige Fünfergruppe, man findet sie (oder auch nicht) im Sternbild Pegasus. : Galaxien: Giganten des Universums

Wie heißt die Zahl die 1000 Nullen hat?

Wikipedia-Artikel „ Googol ‘

Wie viele Nullen hat eine Decillion?

Was ist eine Decillion? – Wikisource Was ist eine Decillion? Bekanntlich reichen die Homöopathen ihre Arzneimittel in äußerst kleinen Gaben dar. Um dieselben in möglichst kleine Theilchen zu zerlegen, verfahren sie ganz einfach und sinnreich auf folgende Weise.

  1. Sie mischen einen Theil des reinen Arzneimittels, z.B.
  2. Einen Tropfen, mit neunundneunzig Theilen oder eben so vielen Tropfen Wasser.
  3. Dies ist die erste Verdünnung, die aber, eben so wie die nächstfolgenden, von einem echten Jünger ‘s nicht zur Anwendung gebracht wird.
  4. Ein Tropfen dieser ersten Verdünnung mit neunundneunzig Tropfen Wasser bildet die zweite, ein Tropfen dieser wieder mit neunundneunzig Tropfen Wasser die dritte, und so fort bis zur dreißigsten Verdünnung, so daß also die erste einen Hunderttheil, die zweite einen Zehntausendtheil, die dritte einen Millionentheil, die sechste einen Billionentheil, die dreißigste einen Decillionentheil des reinen Arzneimittels enthält – oder enthalten soll.

Herr Arthur Lutze in Cöthen hat vor Jahren eine kleine Schrift in die Welt gesandt, die, wenn wir nicht irren, „Hahnemann’s Todtenfeier” betitelt ist. Der gedankenlose Haufe hat sich durch dieses Büchelchen anlöcken lassen und Herrn Lutze’s Säckel gefüllt; für den denkenden Menschen ist es als Curiosum immerhin recht ergötzlich zu lesen.

  1. Der Verfasser spricht darin ganz ungenirt und unbefangen von seinen dreißigsten Potenzen oder seinen Decilliontheil-Gaben, als wäre dies eine Sache, die sich so ganz von selbst verstände, und rühmt sich, wahre Wundercuren damit verrichtet zu haben.
  2. Es gibt sicher noch Thoren genug, die in gläubigem Vertrauen an ihre Unfehlbarkeit diese dreißigsten Potenzen nach Vorschrift beriechen.

Wie wenige Menschen aber mögen sich wohl die Mühe genommen haben, über die Frage: „Was ist ein Decillionentheil?” oder: „Was ist eine Decillion?” ernstlich nachzudenken. Laßt uns nun sehen, ob es möglich ist, uns die Größe einer Decillion (d.i. in Ziffern geschrieben eine 1 mit 60 Nullen) zur Vorstellung zu bringen.

Wir wollen als Einheit einen kleinen allgemein bekannten Gegenstand, etwa ein Sandkorn, zu Grunde legen. Es soll nun unsere Aufgabe sein, einen Raum zu finden, der eine Decillion Sandkörner zu fassen im Stande ist. Nehmen wir an, daß eine Reihe von hundert dicht aneinander gelegten Sandkörnern einen Zoll lang sei.

Auf etwas mehr oder weniger wird es hierbei, wie wir später sehen werden, nicht ankommen. Demnach würde ein Quadratzoll zehntausend, ein Kubikzoll aber eine Million Sandkörner enthalten. „Ah!” hören wir bemerken, „da haben wir ja mit leichter Mühe schon sechs von unseren sechzig Nullen bei Seite geschafft!” Aber wir bitten die Sanguiniker, welche diese Bemerkung machten, sich noch ein wenig zu gedulden, und gehen weiter.

  • Ein Kubikfuß enthält 1728 Kubikzoll, würde also 1728 Millionen Sandkörner in sich aufnehmen können.
  • Eine Kubikmeile, die Meile rund zu 24,000 Fuß gerechnet, enthält 13 Billionen und 824 Tausend Millionen Kubikfuß, und würde Raum für nahezu 23,888 Trillionen Sandkörner bieten.
  • Für unsere Decillion verschlägt dies noch gar wenig; wir müssen uns daher nach einem weit größeren Raume umsehen.

Unsere Erdkugel hat 2659 Millionen Kubikmeilen Körperinhalt. Sie würde, wenn ihre ganze Masse aus Sand bestände, 63 1 / 2 Quintillionen Sandkörner enthalten. Die Sache fängt an, bedenklich zu werden. Je größer die Räume sind, die wir mit Sand füllen, desto langsamer scheinen wir in unserer Decillion vorzuschreiten.

In dem größten Raume, den wir auf Erden kennen, in unserer Erdkugel selbst, haben wir erst die Hälfte der sechzig Nullen unterbringen können, die zu einer Decillion gehören, und wir haben damit so wenig gewonnen, daß vielmehr 27,000 Quadrillionen Erden vorhanden sein müßten, um unsere Decillion Sandkörner zu fassen.

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Wo finden wir denn aber Raum für diese überirdische Größe? Natürlich müssen wir ihn außerhalb unserer Erde suchen. Es gibt viele Himmelskörper, die an Größe unseren Erdball weit übertreffen. Die Sonne z.B. ist vierzehnhunderttausendmal größer, als die Erde.

Nach den bisher gewonnenen Resultaten wollen wir uns aber nicht bei ihr aufhalten. Wir wollen vielmehr mit Hülfe unserer Phantasie gleich einen unendlich viel größeren Raum schaffen. Die Sonne ist von unserer Erde 20,300,000 Meilen entfernt. Eine Kanonenkugel, die 600 Fuß in der Secunde durchläuft, würde, mit gleicher Geschwindigkeit unaufgehalten sich fortbewegend, die Sonne von hier aus in 25 2 / 3 Jahren erreichen.

Diese Entfernung nun wollen wir uns als den Halbmesser einer ungeheuren Kugel denken. Der Umfang dieser Kugel würde 127 1 / 2 Millionen Meilen, ihre Oberfläche 5178 1 / 2 Billionen Quadratmeilen groß sein. Ihr körperlicher Inhalt würde über 35,041 Trillionen Kubikmeilen betragen.

Mit Sand gefüllt, würde sie 807 Septillionen Sandkörner in sich aufnehmen können! Aber ein wie unendlich kleiner Theil einer Decillion ist dies! Vorwärts also auf den Flügeln unserer Phantasie, wenn auch unser Vorstellungsvermögen längst schon zurückgeblieben ist! Laßt uns mit kühnem Flug uns an die äußersten Grenzen unseres Sonnensystems wagen.

Einer der äußersten Vorposten unseren großen Sonnenreichs ist der Uranus. Seine Entfernung von der Sonne beträgt 400 Millionen Meilen. Unsere Kanonenkugel, nachdem sie sich auf der Sonne ausgeruht, wird, dort wieder eingeladen, auf den Uranus gerichtet und abgeschossen.

Durch nichts in ihrer Geschwindigkeit aufgehalten, erreicht sie diesen Planeten in – 500 Jahren! Nun wollen wir uns die Entfernung des Uranus von der Sonne als den Halbmesser einer das ganze Sonnenreich umschließenden Kugel denken, deren Umfang demnach aus 2513 1 / 2 Millionen Meilen, ihre Oberfläche auf 2 Trillionen Quadratmeilen, und ihr körperlicher Inhalt auf 268 Quadrillionen Kubikmeilen sich berechnen ließe.

Die Zahl der Sandkörner, welche diese Kugel – unser großes Sonnenreich – in sich aufnehmen könnte, würde 6 2 / 3 Octillionen betragen. Das ist nun wiederum nur ein winzig kleiner Theil einer Decillion. Denn 156 Tausend Millionen Sonnensysteme müßten da sein, um Raum genug für eine Decillion kleiner Sandkörnchen zu bieten.

Hundert sechs und fünfzig tausend Millionen Sonnenreiche! Da hört denn doch alle menschliche Vorstellungskraft auf! Wie viel ist das, 156 Tausend Millionen? Um eine solche Anzahl winzig kleiner Sandkörnlein unterzubringen, ist ein Raum von 90 Kubikfuß erforderlich, etwa eine Kiste, die 5 Fuß lang, 4 1 / 2 Fuß breit und 4 Fuß hoch wäre! Und nun eben so viele Sonnenreiche, als Sandkörner in jener Kiste Platz finden, und diese alle mit Sand angefüllt! Wir wollen unsere Leser nicht mit einer Weiterführung dieser Berechnung ermüden.

Es sei uns gestattet, nur kurz zu bemerken, daß wir, in unserem Sonnensystem für eine Decillion nicht Raum genug findend, an Sonnen anderer Welten uns hinangewagt haben. Aus der Entfernung des prachtvollen Fixsterns Sirius, die nach Bradley und Lambert nicht unter 400,000 Erdenweiten angenommen werden darf (Erdenweite: d.i.

die Entfernung der Erde von der Sonne), und den unsere Kanonenkugel erst nach 10 1 / 2 Millionen Jahren erreichen würde – aus dieser Entfernung haben wir den Halbmesser einer Kugel gebildet, und in ihr doch nur 508,814 Nonillionen Sandkörner unterzubringen vermocht, eine Zahl, die ungefähr der Hälfte einer Decillion gleich kommt.

Wie schwindelt’s dem menschlichen Verstande vor solchen Größen! Und wie viel weniger vermag die menschliche Vorstellungskraft sich ihnen entsprechende Kleinheiten zu denken! – einen Decilliontheil eines Tropfens! Mag immerhin die Logik das Vorhandensein eines Decilliontheils eines Tropfens beweisen – beweist sie doch auch, daß der schnellfüßige Achill eine Schildkröte im Laufe einzuholen nimmer im Stande ist – wer aber dürfte sich erkühnen, in einem Decilliontheil, einem Quintilliontheil, ja in einem Billiontheil eines kleinen Tropfens nach menschlichem Begriffsvermögen überall nur ein Etwas sich denken zu wollen? Sind denn die Homöopathen der unendlichen Kleinheit – des Nichts – dieser Größen sich bewußt? Wahrlich, dann ist die Vermessenheit groß, mit der sie alle die täuschen, die sich ihnen vertrauensvoll nahen.

Wie viele Sterne enthält eine Galaxie?

Was ist eine Galaxie und wie viele gibt es? Die Milchstraße, die Galaxie, in er sich unser Sonnensystem befindet, gehört zur Gruppe der Spiralgalaxien. Man vermutet, dass allein unsere Milchstraße etwa 100 Milliarden Sterne enthält. Jannik, 8 Jahre, möchte wissen, was es im noch gibt.

Hier kommt unsere Antwort: Galaxien sind Gebilde, die bis zu mehreren Dutzend Milliarden Sterne enthalten. Die Galaxie, in der sich unser Sonnensystem befindet, nennen wir Milchstraße. Sie enthält, neben der Sonne, etwa weitere 200 Milliarden Sterne. Die Milchstraße ist Teil der sogenannten “lokalen Gruppe”.

Dazu gehören etwa 30 Galaxien mit ihrerseits jeweils über 100 Milliarden Sternen. Eine solche Zusammenballung nennt man auch “galaktischen Haufen”.

Kann das Universum unendlich sein?

Wie kann man sich das vorstellen – die unendliche Ausdehnung? – Das Weltall ist unendlich. Unendlich ist aber keine große Zahl, keine Quantität, wie man so schön sagt, sondern eine Qualität. Wenn Sie unendlich mit 2 multiplizieren, kommt immer noch unendlich raus.

  1. Und wenn Sie davon 50 abziehen, ist es immer noch unendlich.
  2. Unendlich ist also keine Zahl, die irgendwie festzumachen ist.
  3. Das Universum ist schon unendlich groß und dehnt sich in sich selbst aus.
  4. Das ist tatsächlich unvorstellbar, aber es ist kein Rand nötig, wohin sich das ausdehnt.
  5. Es gibt einfach nur das Universum und das kann sich in sich selbst ausdehnen.

: Dehnt sich das Universum unendlich aus?

Wo befinden wir uns im Universum?

ESO Supernova Verglichen mit den Weiten des gesamten Universums ist die Erde nur eine kleine felsige Welt. Sie umkreist einen unauffälligen Stern, die Sonne, in den Außenbereichen unserer Galaxie, die nur eine unter mehreren Hundert Milliarden Galaxien im Universum ist.

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte haben Astronomen unseren Platz in den Weiten des Universums immer genauer bestimmt. Im All gibt es einige Hundert Milliarden Galaxien, die in ausgedehnten Haufen, den sogenannten Clustern, und Superclustern, den Superhaufen, angeordnet sind. In unserer Milchstraße finden sich einige Hundert Milliarden Sterne unterschiedlicher Größen, Massen und Farben.

Die Sonne ist ein ganz gewöhnlicher Stern, der von wenigen winzigen Planeten umkreist wird. Einer dieser Planeten ist die Erde – die Wiege der Menschheit. Auf diesem Fleckchen aus kosmischem Staub hat sich die gesamte Geschichte der menschlichen Gesellschaft abgespielt.